Smarter Einbauschrank: Tipps zur Planung und Gestaltung

Viele nutzen Einbauschränke als Alternative zum klassischen, freistehenden Schrank aus dem Möbelhaus. Gerade für den Flur oder als Kleiderschrank im Schlafzimmer bieten sich Einbauschränke sehr gut an. Sie werden nach Maß gefertigt und passen aufgrund dessen optimal in den jeweiligen Raum hinein. Durch einen Einbauschrank besteht die , den Raum so gut wie möglich auszunutzen. Vor allem, wer eine Menge Stauraum benötigt, sollte über die Anschaffung eines Einbauschranks nachdenken. Doch auch aus optischen Gründen können Einbauschränke von Vorteil sein.

Die Planung des Einbauschranks

Wer sich einen maßgeschneiderten Einbauschrank für seinen Wohnraum wünscht, sollte diesen ausreichend planen. Hierzu ist es zunächst notwendig, den verfügbaren Platz auszumessen. Das gelingt am besten zu zweit und mithilfe einer Wasserwaage. Zudem ist es wichtig, sämtliche Hindernisse wie Lichtschalter und Steckdosen sowie den Schwenkbereich der Türen oder Schubladen zu berücksichtigen. Nach dem Ausmessen geht es an die konkrete Planung des Schranks. Hierbei ist es häufig möglich, einen Online-Konfigurator zu nutzen. Mit diesem kann man den Einbauschrank bzw. den begehbaren Kleiderschrank an die individuellen Bedürfnisse und Wünsche anpassen.

Bei der Konfiguration des Schranks kann man sowohl die Größe als auch die Ausstattung bestimmen. Man kann auswählen, welche Farbe das Dekor haben soll, mit welchen Griffen und Türen der Schrank ausgerüstet sein soll und über welche Schubladen, Böden oder Halterungen er verfügen soll. Der konfigurierte Schrank wird in der Regel als 3D-Modell veranschaulicht. So bekommt man eine bessere Vorstellung von dem jeweiligen Einbauschrank. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, mehrere Variationen mit dem Konfigurator auszutesten. Das kann dabei helfen, die richtige Zusammenstellung des Schranks zu finden.

Welche Türen eignen sich für den Einbauschrank?

Kleiderschränke für das Schlafzimmer und andere Einbauschränke können mit unterschiedlichen Türen ausgestattet werden. Als Alternative zu den klassischen Schwingtüren gibt es Schiebetüren. Sie lassen sich aufschieben und zuschieben, sodass zum Öffnen kein Platz im Zimmer vorhanden sein muss. Dementsprechend bieten sich Schiebetüren vor allem für kleinere Zimmer an. Wer beide Hände in Gebrauch hat, kann die Schiebetüren häufig auch mit den Ellbogen öffnen. Besonders praktisch sind jedoch automatisierte Schiebetüren, die sich per Knopfdruck öffnen lassen.

Zudem können Schiebetüren als Raumteiler dienen. Das macht zum Beispiel Sinn, wenn man kein separates Zimmer für einen begehbaren Kleiderschrank hat. Durch Schiebetüren kann man den Flur bzw. das Schlafzimmer vom begehbaren Kleiderschrank abtrennen. Von Vorteil ist hierbei, dass sich eine einheitliche Linie zwischen dem begehbaren Schrank und dem jeweiligen Zimmer bildet, sofern die Schiebetüren offen gelassen werden.

Die individuelle Ausstattung des Einbauschranks

Wie bereits erwähnt, lässt sich der Einbauschrank mithilfe eines 3D-Konfigurators individuell zusammenstellen. So kann man selbst auswählen, welche Ausstattungsmerkmale der Schrank aufweisen soll. Je nach den eigenen Bedürfnissen und Wünschen kann er zum Beispiel mit folgenden Elementen ausgerüstet werden:

  • Ausziehbare oder verstellbare Kleiderstangen
  • Verstellbare Fachböden
  • Glasböden
  • Schubladen
  • Hosenauszüge
  • Schuhböden oder Schuhgitter

Darüber hinaus kann es Sinn machen, Steckdosen in den Schrank zu integrieren. Das ermöglicht es, verschiedene elektrische wie einen Haartrockner oder ein Glätteisen anzuschließen und zu benutzen.

Eine smarte LED-Beleuchtung für den Einbauschrank

Einbauschränke lassen sich mit einer Beleuchtung ausstatten und dadurch aufwerten. Hierbei ist der Einsatz von LEDs als Leuchtmittel sinnvoll. Sie verbrauchen weniger , punkten durch ihre Langlebigkeit und beinhalten kein Quecksilber. Teilweise sind sie mit einem Dimmer ausgerüstet oder ermöglichen es, die Farben zu wechseln.

Für den Einbauschrank ist es möglich, unterschiedliche Arten von Leuchten zu installieren. Zur Grundbeleuchtung können beispielsweise Einbaustrahler genutzt werden. Daneben bietet es sich an, einige Leuchten im Schrank anzubringen. Auf diese Weise kann man auch die hintersten Bereiche des Einbauschranks beleuchten. Für die Innenbeleuchtung des Schranks kann man beispielsweise LED-Streifen oder LED-Spots nutzen.

Zudem besteht die Möglichkeit, die Schrankbeleuchtung mit einem Bewegungsmelder zu versehen. Dadurch schaltet sie sich selbstständig ein, sobald die Tür geöffnet wird. Eine andere Option ist die Verwendung einer Zeitschaltuhr. Dank ihr schaltet sich die Beleuchtung jeweils zu bestimmten, vorab eingestellten Uhrzeiten ein und aus. Alternativ kann man intelligente LED-Leuchten verwenden. Hiermit ist es möglich, die Schrankbeleuchtung mithilfe einer Fernbedienung oder über eine App auf dem zu steuern. Teilweise lassen sich die Lampen sogar per Sprache ein- und ausschalten oder dimmen.

Bild: @ depositphotos.com / 52Photo

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Rolf Müller