Rhein will an Verbrenner festhalten

  • Hessens Ministerpräsident Boris Rhein fordert Abkehr vom EU-beschlossenen Aus für Verbrennermotoren
  • Rhein warnt vor wachsender Abhängigkeit Deutschlands von chinesischer Batterietechnik
  • Verbesserung des Verbrennungsmotors statt Verbot, laut Rhein
  • CO2-neutrale synthetische Kraftstoffe könnten Verbrennungsmotor zukunftsfähig machen
  • EU-Verbot für neue fossilbetriebene Pkw ab 2035, Ausnahme für E-Fuels

() – Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Abkehr vom durch die EU beschlossenen Aus für Verbrennermotoren gefordert und vor einer wachsenden Abhängigkeit Deutschlands von chinesischer Batterietechnik gewarnt. “Deutschland darf seinen technologischen Vorsprung nicht verlieren, so wie wir das gerade beim Verbrennungsmotor erleben”, sagte Rhein der “Welt am Sonntag”.


“Wir sollten den Verbrenner verbessern, nicht verbieten.” Nach Rheins Überzeugung habe der Verbrennungsmotor mit CO2-neutralen synthetischen Kraftstoffen weiter Zukunft. “Je mehr wir uns vom Otto-Motor und dem Diesel verabschieden, desto größer wird unsere Abhängigkeit von chinesischer Batterietechnik im Automobilbau”, sagte Rhein. “Wenn wir ihn jetzt verbieten, entsteht der saubere Verbrenner Wertschöpfung nicht bei uns, sondern in anderen Regionen der Welt.”

In der EU dürfen ab 2035 keine neuen, mit fossilem Diesel oder Benzin betankten Pkw mehr neu zugelassen werden. Auf Drängen von Deutschland wurde eine Ausnahme vom Verbrenner-Verbot für E-Fuels vereinbart. In wird am 8. Oktober gewählt. Seit 2014 regiert in Wiesbaden eine aus CDU und .

Letztere hatten sich gegen den Kompromiss auf EU-Ebene eingesetzt und eine Verlängerung für Verbrenner kritisiert.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Auspuff

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