Hosen in Übergrößen – die Lieblingshosen der Generation Z

Sie sind auf einmal wieder da: Hosen in Übergrößen mit riesigen Taschen und einem Tunnelzug am Bund. Sie standen und stehen jetzt wieder in einem sehr alten Generationskonflikt, der immer noch die Frage stellt: Welche ist die beste, die bequemste und die am meisten der Figur schmeichelt? Die Generation Z trägt die Hosen in Übergrößen mittlerweile wie eine Art Uniform.

Immer leicht zerknittert

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Wer 30 ist, denkt wahrscheinlich nicht mehr daran, wie die Hose sitzt und ob sie gerade der letzte Schrei ist. Mit 20 sieht das Ganze jedoch etwas anders aus. Wer heute 20 ist, gehört zur Generation Z und trägt bevorzugt sogenannte Baggy-Pants aus einem Stoff, der immer leicht zerknittert ist und einen Tunnelzug am Bund und am Saum hat. Keine Hose ist momentan mehr gefragt als diese Hosen in Übergrößen. Sie erinnern an Tüten aus Plastik, die schon lange im Gebrauch sind und hören sich, aufgrund des raschelnden Materials, auch so an.

Hosen in Übergrößen – ein Relikt aus den 1990er Jahren

Wer sich noch an die 1990er Jahre erinnern kann, weiß, dass Stars wie Christina Aguilera oder die damals angesagte Band TLC nicht ohne die riesigen Hosen auskamen. Andere Hosen gab es in diesem Jahrzehnt einfach nicht. Da die heutige Generation Z fast jeden aus dieser Zeit mitmacht, haben sie auch die großen Hosen für sich entdeckt. Aber nicht nur das, sie tragen auch kleine Taschen aus Nylon, eher unkleidsame Fischerhüte, gerne in Tarnfarben, natürlich quietschbunte Haarspangen und Neckholder Tops. Die immer noch raschelnden und schimmernden Baggy-Pants stehen jedoch damals wie heute im Mittelpunkt.

Skinny Jeans sind OUT

Die sozialen mit Plattformen wie Instagram oder TikTok verbreiten die neuen (alten) Trends der übergroßen Hosen in rasanter rund um den Globus. In den unendlich vielen Clips macht sich die Generation der Millennials über die Skinny Jeans lustig und feiert sich selbst in den weiten Baggy-Hosen. Dass diese Hosen viel komfortabler sind als die engen Skinny Jeans, darüber lässt sich nicht streiten. Die Hosen haben aber zugleich eine politische Botschaft: Sie können, anders als Skinny Jeans, sowohl von Frauen als auch von Männern getragen werden.

Zurück auf dem Laufsteg

Die Designer sind der Mode von heute immer einen Schritt voraus und haben die weiten Schnitte schon im Frühling zurück auf die Laufstege geholt. Ob Diesel oder Balenciaga – sie haben die Hosen längst im Sortiment. Aktuell ist das dänische Label „Rains“ angesagt. Die Marke verkauft hauptsächlich Outdoor-Mode, bietet jetzt aber auch die Techno-Variante der großen Hose mit Tunnelzug aus Polyester für rund 70 an.

Fazit zu Hosen in Übergrößen

Das Schöne an den Retro-Pants aus den 1990er ist: Damals wie heute ist es eine bezahlbare Mode. Wer sich in diesem Look stylen will, muss für die sogenannten Y2K Hosen, das Kürzel steht für „Year 2000“, nicht mal 50 Euro bezahlen. Dies ist weitaus weniger, als eine gute Jeans von einem namhaften Hersteller kostet. Leider sind die Hosen für den kommenden Winter denkbar schlecht geeignet. Durch den extrem weiten Schnitt und den meist nur sehr dünnen Stoff halten diese Hosen nicht sonderlich warm. Falls dann noch ein scharfer Wind weht, wird es besonders unangenehm.

Bild: @ depositphotos.com / skobelevann@mail.ru

Hosen in Übergrößen – die Lieblingshosen der Generation Z

Ulrike Dietz