Farbige Zimmerdecken – ein neuer Trend und origineller Look

In der Regel sind Zimmerdecken weiß, schließlich sind die Wände in der Regel tapeziert und farbig. Weiße Decken haben die moderne Raumkultur geprägt, ein neuer sieht es andersherum vor: farbige Zimmerdecken und weiße Wände. Diese neue Gestaltungsidee wirkt in vielen Räumen harmonisch und kann, je nach Höhe der Decken, sogar hilfreich sein. Farbige Zimmerdecken können Akzente setzen, wenn sie geschmackvoll inszeniert werden.

Farbige Zimmerdecken – lange Zeit ein Tabu

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Farbige Zimmerdecken sind seit einiger Zeit ein Trend in den sozialen Netzwerken. Bei der Gestaltung der Räume liegt der farbliche Fokus nicht mehr nur auf den vertikalen Flächen, sondern rückt die Decken immer öfter in den Mittelpunkt. Jahrzehntelang haben Dekorateure und Innenarchitekten davon abgeraten, die Decke farbig zu gestalten. Nicht ganz zu Unrecht, denn falls der neue Trend falsch umgesetzt wird, verliert der ganze Raum schnell sein Wohlgefühl. Die Decke wird dann eher zu einer Belastung als zu einem Highlight. Nicht ist so einfach, wie eine Zimmerdecke weiß zu streichen, jede andere Farbe bringt gewisse Gefahren mit sich. Daher ist es sehr wichtig, die richtige Farbe für den passenden Raum zu wählen.

Der monochrome Look

Im Trend ist vor allem der monochrome Look, der die farblich gestaltete Zimmerdecke harmonisch in den Raum einbindet. Bei einem perfekten monochromen Look werden die Wände und die Decke in der gleichen Farbe gestrichen. So wird die Zimmerdecke praktisch zu einer leicht gebogenen, verlängerten Raumachse. Handelt es sich um einen sehr dunklen Farbton, dann ist es wichtig, für einen fließenden Übergang zu sorgen. Demzufolge ist es ratsam, die Decke immer einige Nuancen heller als die Wände zu streichen.

Wie lassen sich die Räume verändern?

Farbige Decken können jeden Raum optisch komplett verändern. Dies ist insbesondere der Fall, wenn der Farbton für die Decke an einer anderen Stelle im Raum wieder auftaucht. Auf diese Weise entsteht eine sehr interessante Wechselwirkung. Hat ein bestimmter Wandbereich die gleiche Farbe wie die Decke, dann bilden diese beiden Flächen ein verbindendes Element. Eine andere ist, dass ein großes Möbelstück, wie beispielsweise eine Couch, die gleiche Farbe wie die Decke hat. Soll der Raum kleiner wirken, dann bleibt nur eine Wand weiß, alles andere wird farblich gestaltet. Soll der Raum optisch breiter werden, dann ist es eine gute Idee, nur eine Wand und die Decke farbig zu streichen.

Welche Farben bei hohen Räumen?

Die Decken in Altbauten sind oft sehr hoch, was nicht selten ungemütlich wirkt. Wird die Decke hingegen in einem warmen Farbton gestrichen, erscheint sie niedriger. Ein schönes Blau oder ein sattes Grün sind eine sehr gute Wahl, da sie bei hohen Decken weder erdrückend noch düster wirken.

Fazit zu farbigen Zimmerdecken

Eine farbige Decke ja, aber bitte immer im richtigen Farbton. Dass Farbe an der Decke auch die falsche Wahl sein kann, zeigt sich besonders in kleinen Räumen mit zu dunklen Farben. Wer in einem kleinen Zimmer eine zu dunkle Farbe wählt, wird sich schnell eingeengt fühlen. Hier sind helle und dezente Puder- und Pastellfarben eine bessere Idee. Die hellen Farben reflektieren das einfallende Licht, was für mehr Weite sorgt. Auf diese Weise geht nur wenig Raumvolumen verloren und das Zimmer gewinnt an Leichtigkeit.

Bild: @ depositphotos.com / Tuchong-Microstock6

Farbige Zimmerdecken – ein neuer Trend und origineller Look

Ulrike Dietz