Regelmäßig den Heizkörper entlüften und viel Geld sparen

Die Energiekosten steigen stetig an und viele fragen sich, wo und wie kann ich noch einsparen? Weniger Heizen ist an kalten Wintertagen keine Option, es gibt jedoch die Möglichkeit, Geld zu sparen, ohne frieren zu müssen. Und zwar aber die Heizkörper entlüften bietet. Wenn zu viel Luft in den Heizkörpern ist, können sie nicht mehr die volle Leistung bringen. Wird der Heizkörper jedoch in regelmäßigen Abständen entlüftet, dann erwärmt sich das Zimmer schneller.

Alle Heizkörper entlüften

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Luft in den Heizkörpern heißt: Sie geben nicht mehr genug Wärme ab. In der Folge wird vielfach das Thermostat nach oben gedreht, was natürlich mehr Energie verbraucht und zusätzliches Geld kostet. Daher ist es sinnvoll, schon vor Beginn der Heizperiode die Heizkörper zu kontrollieren und, wenn notwendig, auch zu entlüften. Nur einen Heizkörper entlüften, bringt überhaupt nichts, da die Luft auch in den Leitungen sein kann. Alle Heizkörper zu entlüften, ist hier effektiver und der Erste sollte derjenige sein, der am nächsten an der Heizung installiert wurde.

Wie werden die Heizkörper richtig entlüftet?

Wer seine Heizkörper entlüften will, muss sie zuerst voll aufdrehen. Anschließend eine Stunde warten, damit sich die Luft in den einzelnen Heizkörpern sammeln kann. Nach 60 Minuten kommt der sogenannte Entlüftungsschlüssel zum Einsatz, zudem sind ein paar alte Handtücher und ein Gefäß erforderlich, um das austretende aufzufangen. Das Handtuch auf den Boden gelegt, danach den Entlüftungsschlüssel auf das Ablassventil des Heizkörpers stecken. Nun das Auffanggefäß darunter halten und den langsam und vorsichtig im Uhrzeigersinn drehen. Wird ein Zischen hörbar, dann tritt Luft aus, es kann aber auch Wasser dabei sein. Hört das Zischen auf, wird das Ventil wieder geschlossen, in dem der Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird.

Effektiv Heizkosten sparen

Das Entlüften der Heizkörper ist nur eine Maßnahme, um die Heizkosten langfristig zu senken. Wer seine Heizgewohnheiten ändert, kann ebenfalls viel Geld sparen. Eine zu hohe Raumtemperatur kostet viel Geld und ist zudem nicht gesund. So etwas heißt natürlich nicht, dass man frieren muss. 22° Grad Celsius im Zimmer können den Verbrauch an oder Heizöl schon um bis zu sechs Prozent senken. Im Schlafzimmer reicht eine Temperatur von 18° Grad für einen gesunden Schlaf. Die Temperatur zu den Tageszeiten zu senken, in denen keiner zu Hause ist, ist auf jeden Fall zu empfehlen. Ebenfalls eine energiesparende Maßnahme ist richtiges Lüften. Ein kurzes sogenanntes Stoßlüften mit weit geöffnetem Fenster ist besser als stundenlanges Lüften, wenn das Fenster nur gekippt ist. Auf diese Weise wird die Energie praktisch zum Fenster hinaus geheizt, was sich später bei der Heizkostenabrechnung bemerkbar macht.

Fazit zu Heizkörper entlüften

Eine Reihe von unterschiedlichen Maßnahmen hilft dabei, die Heizkosten auf Dauer zu senken. Falls die Maßnahmen aber nichts bringen und die Kosten weiter steigen, dann wird es Zeit, einen Fachmann zu kontaktieren. Dieser wird zunächst die sogenannte Heizkurve genau unter die Lupe nehmen und sie wieder optimal einstellen. Zudem wird er die Vorlauftemperatur der Heizung überprüfen, die im natürlich niedriger eingestellt sein sollte, als im Winter. Je niedriger die Vorlauftemperatur ist, umso weniger Energie wird verbraucht.

Bild: @ depositphotos.com / sinenkiy

Regelmäßig den Heizkörper entlüften und viel Geld sparen

Ulrike Dietz