RFID für Geldbörsen: Kurz erklärt

Wenn man einen neuen Geldbeutel kaufen möchte, wird man oft mit Begriffen wie RFID konfrontiert. Dieser Schutz wird oft als essenziell bezeichnet. Aber was hat es mit RFID auf sich und welche Vorteile gibt es?

Was ist RFID überhaupt?

Ausgeschrieben steht RFID für “Radio-Frequency-Identification”. Das bedeutet also, dass die Identifikation mittels elektromagnetischen Wellen vonstattengeht. Die Systeme verfügen immer über einen Transponder und ein Schreib- oder Lesegerät, das bedeutet also, dass die Transponder sowohl passiv als auch aktiv funktionieren können. Wenn der Transponder aktiv ist, ermöglicht die enthaltene aktive Energiequelle eine Datenübertragung auch über größere Distanzen hinweg. Ist der Transponder hingegen passiv, wird die Energie, die für die Datenübertragung benötigt wird, aus dem elektromagnetischen Feld des Schreib- oder Lesegeräts gezogen.

Wie zuverlässig ist ein RFID-Schutz eigentlich?

Es handelt sich um spezielle Chips, die allerdings nicht nur bei Geldbörsen zum Einsatz kommen. So sind die Chips zum Beispiel auch in Smartphones, Schlüsselkarten und dem elektronischen Personalausweis enthalten. Darüber hinaus kommen die RFID-Chips auch bei Giro- und Kreditkarten zum Einsatz, um Daten mithilfe der speziellen Technologie zu übertragen. Dadurch wird es zum Beispiel ermöglicht, dass man kleinere Beträge bezahlen kann, ohne eine PIN einzugeben. Dafür reicht es, die Karte an das Lesegerät zu halten. Obwohl das recht praktisch ist, ist es auch ein wenig riskant. Hier kommt dann der RFID-Schutz ins Spiel.

Wie funktioniert der RFID-Schutz?

Mit einem solchen Schutz kann man verhindern, dass Daten durch unbefugte Dritte ausgelesen werden. Das funktioniert allerdings nur, wenn es sich um einen qualitativ hochwertigen Schutz handelt – eine sichere RFID Geldbörse finden Sie beispielsweise hier. Der Schutz besteht aus einer Art Schutzschicht, die sich nicht sichtbar im Geldbeutel befindet. RFID Chips können durch diesen Schutz auf kein Signal antworten und darüber hinaus werden auch Signale von außen geblockt. Die Abschirmung beträgt Tests zufolge etwa 99 Prozent.

Was ist das Risiko von der RFID-Technologie?

Durch den Chip ist Datendiebstahl theoretisch durchführbar. Das geht mit einem entsprechenden Lesegerät, sofern man nah genug am “Ziel” ist. Allerdings ist die RFID-Technologie nichtsdestotrotz recht sicher, was insbesondere für den elektronischen Personalausweis gilt. Das Auslesen von diesem Personalausweis ist nämlich nur möglich, wenn man über ein Sicherheitszertifikat des Bundesverwaltungsamts verfügt. Bei Giro- und Kreditkarten sieht es etwas anders aus. Hier ist die Verwendung eines RFID-Schutzes auf jeden Fall empfehlenswert, um auf Nummer sicher zu gehen.

Was ist der Unterschied zwischen RFID und NFC?

NFC bedeutet ausgeschrieben “Near Field Communication”, also Kommunikation im Nahbereich. Die Basis für diese Technik ist die RFID-Technik. Eigentlich ist es auch die NFC-Technik, die zum Einsatz kommt, wenn man an der Kasse kontaktlos bezahlt – ganz egal, ob man mit der Karte oder mit dem Smartphone bezahlt. Der Unterschied zu RFID ist, dass die Übertragung von Daten bei NFC nur über mehrere Zentimeter hinweg möglich ist. Dadurch werden die Daten besser geschützt. Darüber hinaus sind die Daten veränderbar, weshalb man zum Beispiel das Smartphone zum Bezahlen benutzen kann. Das Smartphone gibt sich dabei an der Kasse im Supermarkt gewissermaßen als Kreditkarte aus, damit man mit diesem letztendlich bezahlen kann.

Bild: @ depositphotos.com / 22ImagesStudio

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