Gesundheit

Cranberry – eine Heilpflanze mit Geschichte

Cranberry – eine Heilpflanze mit Geschichte

Die Geschichte der Cranberry beginnt streng genommen mit der „Mayflower“. Das Schiff mit Einwanderern aus Europa legte an der Küste von Cape Cod in New England an und die ersten Siedler mussten alleine im wilden Norden von Amerika zurechtkommen. Von den Ureinwohnern lernten die Siedler unter anderem, was essbar war und was nicht. So lernten sie auch eine kleine, in Nordamerika wild wachsende rote Beere kennen, welche die Indianer als eine Art Arznei ansahen. Als die Siedler die Cranberry besser kennenlernten, wussten sie, warum die Indianer sie so sehr schätzen.

Reich an Vitamin C

Die Beeren, die in Deutschland Moosbeeren heißen, wachsen bis heute wild in Kanada und im Norden von Amerika. Da sie sich nur schlecht lagern lassen, mussten die Siedler damals die Beeren schnell verarbeiten. Das ist auch heute noch der Fall, denn nur wenn aus den Beeren so schnell wie möglich Saft oder Tee gemacht wird, bleiben die Inhaltsstoffe in der Cranberry erhalten. Im Cranberry Tee ist unter anderem viel Vitamin C enthalten, das heute notwendig ist, um sich vor Erkältungskrankheiten zu schützen. Für die Siedler war das Vitamin C in den kleinen Beeren wichtig, um nicht an Skorbut zu erkranken. Der Cranberry Tee beschränkt sich jedoch nicht nur auf das wichtige Vitamin C, auch die Vitamine A, C und K sind in den Beeren und im Tee zu finden. Die Vitamine im Cranberry Tee nutzten die Indianer unter anderem, um Wunden zu versorgen.

Welche guten Eigenschaften hat der Cranberry Tee?

Die Siedler sowie die Indianer mussten die wild wachsende Cranberry mühsam suchen und pflücken, erst im 19. Jahrhundert wurde die Pflanze kultiviert. Das macht es heute einfacher, einen Cranberry Tee herzustellen. Bis heute wird die Beere für ihre gesunden Eigenschaften geschätzt. Sie schützt unter anderem vor den gefährlichen freien Radikalen, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Zudem ist Cranberry Tee ein bewährtes Mittel bei Blasenentzündungen und bei Problemen mit der Prostata. Zum Einsatz kommt Cranberry Tee auch bei Arteriosklerose, denn die Inhaltsstoffe schützen effektiv die Gefäßwände. Da Cranberry Tee zudem noch sogenannte Antioxidantien enthält, beugt der Tee außerdem der vorzeitigen Alterung der Haut vor.

Die Cranberry ist ein Alleskönner

Die Cranberry ist eine Pflanze für viele Fälle. Die Beeren wirken antibakteriell, antioxidativ und auch entzündungshemmend. Cranberry Tee ist jedoch nicht nur eine gute Wahl, wenn die Krankheit schon akut ist. Auch zur Vorbeugung ist es wichtig, den Tee mit den vielen guten Eigenschaften regelmäßig zu trinken. Er ist immer Sommer erfrischend und schmeckt im Winter mit einem Teelöffel Honig sehr gut. Zudem schmecken die Beeren als Topping auf dem Salat oder in der Soße zum Wildbraten ausgezeichnet.

Als natürliche Arznei gegen eine Blasenentzündung oder als gut verträgliche Mittel gegen die entzündete Magenschleimhaut ist die Cranberry genau richtig. Die Beeren aus Kanada sind zwar nicht in der Lage, die Alterung der Haut zu stoppen, aber sie können sie verzögern. Cranberry Tee ist ebenfalls eine gute Wahl bei bestimmten Darmviren, denn auch in diesem Fall können die kleinen roten Beeren eine große Hilfe sein.

Interessante Seiten:
https://cranberry-tee.de

Bild: @ depositphotos.com / yingko

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.
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