Bildung in Rheinland-Pfalz
Bad Ems () – In Rheinland-Pfalz sind zum aktuellen Schuljahr 2026/27 rund 39.900 Kinder eingeschult worden. Damit lag die Zahl der Schulanfänger nur knapp unter dem Vorjahresniveau (-0,5 Prozent).
Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems anhand vorläufiger Berechnungen mitteilte, war dies allerdings die niedrigste Zahl eingeschulter Kinder seit dem Schuljahr 2021/22.
Die leicht rückläufige Zahl ist unter anderem auf die demografische Entwicklung, den Rückgang der Zuwanderung von Schutz- und Asylsuchenden sowie auf Fortzüge, unter anderem von vormals aus dem Ausland Zugewanderten in ihre Herkunftsländer, zurückzuführen. Aufgrund dessen sank die Zahl der Fünf- bis Sechsjährigen in der rheinland-pfälzischen Bevölkerung zwischen Ende 2024 und Ende 2025 um etwa 0,7 Prozent.
Rund 30 Prozent bzw. 12.000 der diesjährigen Schulanfänger sind Kinder mit einem Migrationshintergrund.
Damit liegt ihr Anteil knapp unter dem Vorjahresniveau (minus 0,5 Prozentpunkte).
Annähernd die Hälfte der Eingeschulten mit Migrationshintergrund haben eine nicht deutsche Staatsangehörigkeit (rund 5.700). Von den nicht deutschen Kindern stammten die meisten aus Syrien (rund 910), der Ukraine (730), Rumänien (530), Afghanistan (340) und Bulgarien (330).
Gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere bei Eingeschulten mit kosovarischer (plus 21 Prozent) und bulgarischer Staatsangehörigkeit (plus 16 Prozent) ein vergleichsweise starker relativer Zuwachs zu verzeichnen. Die Zahlen der Schulanfänger aus den Herkunftsländern Polen (minus 21 Prozent), Syrien (minus 8,3 Prozent) und Ukraine (minus 4,6 Prozent) waren hingegen deutlich rückläufig.
Schulpflichtige Kinder haben alternativ zum Besuch einer Grundschule auch die Möglichkeit, die Primarstufe an einer Freien Waldorfschule oder bei sonderpädagogischem Förderbedarf an einer Förderschule zu absolvieren.
Von den zum zurückliegenden Schuljahresstart eingeschulten Kindern begannen rund 96 Prozent ihre Schulzeit an einer Grundschule, drei Prozent an einer Förderschule und weniger als ein Prozent an einer Freien Waldorfschule.
Im Schuljahr 2026/27 wurden etwa 1.000 Kinder bzw. 2,6 Prozent der Schulanfänger vorzeitig eingeschult. Zehn Jahre zuvor waren es noch knapp 1.300 Kinder (3,7 Prozent) gewesen.
Verspätet eingeschult wurden hingegen rund 1.900 Schulanfänger. Das waren rund 400 mehr als im Schuljahr 2016/17
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Keine Personennamen vorhanden.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Statistisches Landesamt in Bad Ems
Wann ist das Ereignis passiert?
Beginn des Schuljahres 2026/27.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Rheinland-Pfalz
Worum geht es in einem Satz?
In Rheinland-Pfalz wurden zum Schuljahr 2026/27 rund 39.900 Kinder eingeschult, 0,5 Prozent weniger als im Vorjahr und damit so wenige wie seit 2021/22 nicht mehr, wobei rund 30 Prozent einen Migrationshintergrund haben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Demografische Entwicklung in Rheinland-Pfalz
- Rückgang der Zuwanderung von Schutz- und Asylsuchenden
- Fortzüge, unter anderem von zuvor aus dem Ausland Zugewanderten in ihre Herkunftsländer
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückgang der Zahl der Fünf- bis Sechsjährigen in Rheinland-Pfalz zwischen Ende 2024 und Ende 2025 um etwa 0,7 Prozent
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, der Artikel enthält lediglich statistische Angaben des Statistischen Landesamtes, aber keine Stellungnahme oder Reaktion.
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