Goldpreis bei 3.538,65 Euro je Feinunze – 1,90 % gestiegen

Pyramidenförmig gestapelte Goldbarren vor dunklem Hintergrund

liegt laut Kursfeed bei 3.538,65 je Feinunze. Abrufstand: 2. November 2026, 17:17 Uhr MEZ.

Gegenüber dem Abrufstand vom 01.11.2026 17:01 CET (3.472,65 EUR/Feinunze) beträgt die Veränderung +66,00 EUR/Feinunze (+1,90 %). Verglichen werden Kursfeed-Abrufe, keine Börsenschlusskurse.

Investment prägt die Goldnachfrage

Die weltweite Goldnachfrage einschließlich außerbörslicher Geschäfte erreichte 2025 den Rekordwert von 5.002,3 Tonnen. Der Investmentbereich stellte mit einer Nachfrage von 2.175,3 Tonnen und einem Anteil von rund 43,5 Prozent an der Gesamtnachfrage das größte Segment. Er umfasste Goldbarren, Goldmünzen und börsengehandelte Goldprodukte. Starke ETF-Zuflüsse trugen zum Wachstum des Investmentsegments bei.

Schmuck, Zentralbanken und Industrie

Die Schmucknachfrage lag 2025 bei 1.638,0 Tonnen beziehungsweise rund 32,7 Prozent der weltweiten Goldnachfrage und belegte hinter den zweiten Platz. Zentralbanken kauften im selben Jahr 863,3 Tonnen und kamen auf rund 17,3 Prozent. Die Industrie benötigte 322,8 Tonnen, entsprechend rund 6,5 Prozent. Einsatzgebiete waren , Medizintechnik und weitere Hightech-Anwendungen.

Kooijman zu den Zinserwartungen

Bas Kooijman von DHF Capital S.A. bewertete am 2. November 2026 Erwartungen einer strafferen als Belastung für Gold. Der Analyst stellte dabei einen Zusammenhang zwischen Inflationssorgen, Energiepreisen und den Erwartungen an die künftige Zinspolitik her.

Frank Schmidt

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