Polizei bilanziert Halloween-Nacht in Kiel mit schwerwiegenden Vorfällen

Polizei bilanziert Halloween-Nacht in Kiel mit schwerwiegenden Vorfällen

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Panorama in Kiel

() – Die hat in der Halloween-Nacht in Kiel mit verstärkten Kräften auf Jugendgruppen, Pyrotechnik und mehrere Brandstiftungen reagiert. Das hat die Polizeidirektion Kiel mitgeteilt.

Ein besonderer Schwerpunkt lag erneut auf dem Stadtteil Mettenhof. Dort beschäftigten größere Jugendgruppen die Polizei.

Neben dem Abbrennen von Pyrotechnik kam es unter anderem zu mehreren Brandstiftungen. Weitere Einsätze ereigneten sich in Kiel und Friedrichsort.

Bereits im Vorfeld hatte die Polizei gezielte Präventionsmaßnahmen getroffen.

Hintergrund waren unter anderem Erfahrungen aus vergangenen Halloween-Nächten, insbesondere aus dem Jahr 2023, als Einsatzkräfte und Passanten mit Pyrotechnik beworfen worden waren. Neben Gefährderansprachen bei Jugendlichen unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten richtete die Polizeidirektion Kiel ab dem 22. Oktober einen Kontrollbereich in Mettenhof ein.

Ziel war es, Straftaten frühzeitig entgegenzuwirken und das Sicherheitsgefühl der zu stärken. Ab etwa 16:30 Uhr waren zusätzliche Polizeikräfte in Mettenhof im Einsatz.

Mit Einbruch der Dunkelheit bildeten sich zunehmend Jugendgruppen mit zeitweise bis zu 70 Personen, aus denen heraus wiederholt Feuerwerkskörper gezündet wurden.

Besonders auffällig war der Umgang mit sogenannten Molotowcocktails. Bereits am Vortag hatten Einsatzkräfte einen entsprechenden Brandsatz auf einem Schulparkplatz entdeckt.

Am Halloween-Abend wurden zwei weitere Brandsätze auf einem unbesetzten Parkplatz und in einem Papiercontainer entzündet. Zudem versuchten Unbekannte, auf einem Fußweg ausgeschüttetes Motoröl in Brand zu setzen.

Dies misslang. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

Durch konsequente Kontrollen, frühzeitiges Einschreiten und gezielte Ansprachen gelang es den Einsatzkräften, die Situation im Laufe des Abends zu beruhigen.

Sieben Jugendliche wurden zur Gefahrenabwehr zur Polizeistation Mettenhof gebracht und dort ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Gegen 21:00 Uhr waren nur noch kleinere Gruppen unterwegs, sodass die zusätzlichen Einsatzkräfte nach und nach aus dem Einsatz entlassen werden konnten.

Auf dem Ostring bewarfen gegen 19:50 Uhr mehrere Personen ein fahrendes von einer Unterführung aus mit Steinen. Die Fahrerin stellte anschließend vier Einschlagstellen an der Windschutzscheibe fest.

Die Scheibe wurde nicht durchschlagen. Im Nahbereich trafen Polizeikräfte drei Jugendliche an, die vorläufig festgenommen wurden.

Ihre Mobiltelefone wurden sichergestellt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kiel leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein. Anschließend wurden die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

In Friedrichsort bedrohte gegen 20:00 Uhr ein Jugendlicher nach bisherigen Erkenntnissen drei mit einem Brotmesser und entriss einem der Kinder anschließend die Halloweenmaske. Auch die beiden anderen Kinder bedrohte und schubste er.

Die Kinder flüchteten in eine nahegelegene Pizzeria und suchten dort Schutz. Der Tatverdächtige entfernte sich in Richtung Fritz-Reuter-Straße.

Eine Fahndung verlief zunächst erfolglos. Die Polizei ermittelt wegen Bedrohung.

Die verstärkte Polizeipräsenz und die frühzeitigen Präventionsmaßnahmen zeigten Wirkung.

Insbesondere in Mettenhof gelang es, die Situation im Laufe des Abends zu beruhigen und weitere Eskalationen zu verhindern. Gleichwohl bewertet die Polizei insbesondere den Einsatz selbstgebauter Brandsätze, die Steinwürfe auf ein fahrendes Fahrzeug sowie die Bedrohung von Kindern mit einem Messer als schwerwiegende Vorfälle.

Die Polizei stellt klar, dass Halloween kein Freibrief für Straftaten ist. Wer andere bedroht, gefährdet oder fremdes Eigentum beschädigt, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Zeugen, die Hinweise zu den geschilderten Vorfällen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Im übrigen Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Kiel kam es zu keinen weiteren nennenswerten Einsätzen mit Halloween-Bezug.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Keine vollständigen Personennamen vorhanden.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundespolizei, dts Nachrichtenagentur, Polizei, Polizeidirektion Kiel, Polizeistation Mettenhof, Staatsanwaltschaft Kiel

Wann ist das Ereignis passiert?

In der Halloween-Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November (Jahr nicht erwähnt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel, Mettenhof, Friedrichsort, Ostring

Worum geht es in einem Satz?

In Kiel kam es in der Halloween-Nacht trotz verstärkter Polizeipräsenz zu Brandstiftungen mit Molotowcocktails, Steinwürfen auf ein fahrendes Auto und einer Messerbedrohung gegen Kinder, wobei die Polizei die Lage insbesondere in Mettenhof im Laufe des Abends beruhigen konnte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Erfahrungen aus früheren Halloween-Nächten, insbesondere 2023, als Einsatzkräfte und Passanten mit Pyrotechnik beworfen worden waren
  • Größere Jugendgruppen mit zeitweise bis zu 70 Personen in Kiel-Mettenhof, aus denen wiederholt Feuerwerkskörper gezündet wurden
  • Mehrere Brandstiftungen und der Einsatz selbstgebauter Brandsätze
  • Fund eines Molotowcocktails auf einem Schulparkplatz bereits am Vortag
  • Versuch, ausgeschüttetes Motoröl auf einem Fußweg anzuzünden
  • Steinwürfe auf ein fahrendes Auto am Ostring
  • Bedrohung von Kindern mit einem Brotmesser in Friedrichsort

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel werden keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einleitung mehrerer Ermittlungsverfahren, darunter wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und wegen Bedrohung
  • Beruhigung der Situation in Mettenhof und Verhinderung weiterer Eskalationen
  • Sieben Jugendliche zur Gefahrenabwehr zur Polizeistation gebracht und ihren Erziehungsberechtigten übergeben
  • Schrittweiser Abzug zusätzlicher Polizeikräfte
  • Vier Einschlagstellen an einer Windschutzscheibe, ohne dass diese durchschlagen wurde
  • Vorläufige Festnahme dreier Jugendlicher, Sicherstellung ihrer Mobiltelefone und anschließende Übergabe an ihre Erziehungsberechtigten
  • Flucht dreier Kinder in eine nahegelegene Pizzeria, wo sie Schutz suchten
  • Zunächst erfolglose Fahndung nach einem Tatverdächtigen
  • Bitte der Polizei um Zeugenhinweise

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, die Polizei Kiel stellt klar, dass Halloween kein Freibrief für Straftaten ist und Täter mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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