Hamburger Polizei meldet Störungen bei Halloween und zwei Protestaufzügen

Hamburger Polizei meldet Störungen bei Halloween und zwei Protestaufzügen

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Panorama: Polizeieinsätze in Hamburg

() – Bei zwei Aufzügen und den Halloween-Feierlichkeiten in Hamburg hat die am 31. Oktober ein starkes Kräfteaufgebot eingesetzt. Das teilte die Polizei Hamburg mit.

Bei dem ersten Aufzug unter dem Tenor „Gegen Wehrpflicht – GenZ regelt!“ zogen rund 6.700 Teilnehmer unter Begleitung von Einsatzkräften vom Jungfernstieg in Richtung Lohmühlenstraße.

Während des Aufzugs kam es nach bisherigen Erkenntnissen zunächst vereinzelt zum Abbrennen von Pyrotechnik und zur Vermummung einzelner Teilnehmer. Im Bereich Steindamm/Lohmühlenstraße entwendeten mehrere Personen Absperrelemente und entzündeten damit ein Kleinfeuer innerhalb der Versammlung.

Im weiteren Verlauf wurden wiederholt Einsatzkräfte mit Steinen, Pyrotechnik und anderen Gegenständen beworfen, sodass die Polizei „Zwangsmittel“ gegen die betreffenden Personen einsetzte. Der Versammlungsleiter beendete den Aufzug um 16:56 Uhr vorzeitig; ein Großteil der Teilnehmer hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits entfernt.

Anschließend versuchten an mehreren Orten mutmaßlich frühere Teilnehmer aus Kleingruppen heraus, Gegenstände auf die Fahrbahn zu ziehen und zu entzünden. Die Beamten verhinderten das konsequent.

In St. Georg überprüften Einsatzkräfte mehrere Personengruppen und erteilten unter anderem Platzverweise.

Bis in den späten Abend sammelten sich im Umfeld des Hauptbahnhofs immer wieder größere Personengruppen, die Pyrotechnik zündeten und auf Beamte warfen. Die Ansammlungen von zum Teil mehreren hundert Personen wurden über angesprochen und aufgefordert, sich zu entfernen.

Mehrere Bereiche wurden auch mit Unterstützung eines Wasserwerfers geräumt. Gegen 22:00 Uhr sammelten sich zahlreiche Personen im Bereich Steintorweg/Bremer Reihe, zündeten Pyrotechnik und versuchten unter anderem Baustellenmaterial, Unrat und Elektrokleinstfahrzeuge auf die Straße zu ziehen.

Beim sofortigen Einschreiten der Einsatzkräfte flohen die Personen in unterschiedliche Richtungen. Rund 120 Personen wurden angehalten und überprüft; die Einsatzkräfte stellten diverse Pyrotechnik sicher und nahmen alle vorläufig fest.

Zeitgleich zu den Einsätzen in St. Georg am frühen Abend startete um 18:39 Uhr am Johannes-Brahms-Platz ein Aufzug unter dem Tenor „Feministische Halloween Demo“ in der Neustadt.

Die Zahl der Teilnehmer lag in der Spitze bei 200; sie gingen friedlich bis zur Straße Am Brunnenhof, wo die Versammlung endete. Auch an anderen Stellen im gesamten Stadtgebiet war die Polizei präsent und begleitete die Halloween-Feierlichkeiten.

Ein besonderes Augenmerk lag auf bekannten Schwerpunkten der vergangenen Jahre; dort setzte die Polizei auch Drohnen ein. Mit einsetzender Dunkelheit verzeichnete sie im gesamten Stadtgebiet vermehrt Gruppen von Jugendlichen, die zum Teil auch Böller zündeten.

In Einzelfällen kam es zu Sachbeschädigungen, unter anderem durch Feuer. In mehreren Stadtteilen wurden Personengruppen kontrolliert, Platzverweise und Aufenthaltsverbote erteilt und pyrotechnische Gegenstände sichergestellt.

Ein Sprecher der Polizei Hamburg erklärte: „Das Verhalten solcher Krawallmacher bestätigt, dass es genau richtig war, mit einem starken Kräfteaufgebot in den Einsatz zu gehen und konsequent einzuschreiten.“

Er verwies darauf, dass die Drohnen geholfen hätten, relevante Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Störer und Straftäter aus ihrer Anonymität zu holen. Gegen sie werde strafrechtlich ermittelt; die Polizei werde die festgestellten Straftaten konsequent verfolgen und alle erforderlichen Ermittlungsmaßnahmen ausschöpfen.

Valide zu verletzten , eingeleiteten Ermittlungsverfahren sowie zu Fest- oder Ingewahrsamnahmen lagen zunächst nicht vor. Insgesamt waren rund 1.300 Polizisten im Einsatz.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Polizei (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Keine vollständigen Personennamen genannt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

dts Nachrichtenagentur, Polizei Hamburg

Wann ist das Ereignis passiert?

  1. Oktober

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hamburg

Worum geht es in einem Satz?

Bei einer Demonstration gegen die Wehrpflicht und den Halloween-Feierlichkeiten in Hamburg kam es am 31. Oktober zu Ausschreitungen und Angriffen auf Einsatzkräfte, woraufhin die mit rund 1.300 Beamten eingesetzte Polizei unter anderem einen Wasserwerfer einsetzte und etwa 120 Personen vorläufig festnahm.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Demonstration gegen die Wehrpflicht mit rund 6.700 Teilnehmern
  • Feministische Halloween-Demonstration mit bis zu 200 Teilnehmern
  • Halloween-Feierlichkeiten im gesamten Hamburger Stadtgebiet
  • Bekannte Schwerpunkte der vergangenen Jahre als Hintergrund für die verstärkte Polizeipräsenz
  • Zünden von Pyrotechnik, kleinere Brände und Würfe mit Steinen und anderen Gegenständen auf Einsatzkräfte als Auslöser für polizeiliches Einschreiten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel werden keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einsatz polizeilicher Zwangsmittel gegen beteiligte Personen
  • Vorzeitige Beendigung des ersten Aufzugs um 16:56 Uhr
  • Personenkontrollen sowie Erteilung von Platzverweisen und Aufenthaltsverboten
  • Räumung mehrerer Bereiche mit Unterstützung eines Wasserwerfers
  • Überprüfung und vorläufige Festnahme von rund 120 Personen
  • Sicherstellung pyrotechnischer Gegenstände
  • Sachbeschädigungen, unter anderem durch Feuer
  • Strafrechtliche Ermittlungen gegen Störer und Straftäter

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, ein Sprecher der Polizei Hamburg erklärte, das Verhalten der Krawallmacher bestätige die Notwendigkeit des starken Kräfteaufgebots und des konsequenten Einschreitens.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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