Wirtschaft in Santa Clara
Santa Clara () – Nvidia-Chef Jensen Huang weist den Vorwurf zurück, sein Konzern treibe mit Beteiligungen an Kunden die KI-Blase an. „Das ist falsch“, sagte er dem „Handelsblatt“.
Nvidia habe 30 Milliarden Dollar in OpenAI investiert. Das Unternehmen brauche aber weit mehr Geld für seine Rechenleistung, deshalb habe Nvidia dessen Nachfrage offensichtlich nicht finanziert. Zum angeschlagenen Cloud-Anbieter Coreweave sagte Huang, eine Rettung halte er nicht für nötig. Das Geschäft sei „in guter Verfassung“, die Beschaffung von Betriebskapital werde aber teurer. Die Nachfrage nach Nvidia-Chips übersteige das Angebot noch „viele Jahre“, so der Nvidia-Chef.
Nvidia ist mit 5,2 Billionen Dollar das wertvollste Unternehmen der Welt, hängt aber an wenigen Kunden. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres, das am 26. Juli endete, erzielte der Konzern mit den fünf größten Abnehmern 70 Prozent seines Umsatzes. Das Unternehmen sichert zudem den Bau von Rechenzentren ab: Für OpenAIs Campus in Ohio steht der Konzern mit bis zu 105 Milliarden Dollar ein. Hinzu kommen Garantien über 3,5 Milliarden Dollar für andere Rechenzentrumsbetreiber. An sogenannten Neoclouds, jungen Anbietern von KI-Rechenleistung, hält Nvidia mehr als sieben Milliarden Dollar.
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Jensen Huang (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jensen Huang
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Nvidia, Handelsblatt, OpenAI, Coreweave
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Santa Clara, Ohio
Worum geht es in einem Satz?
Nvidia-Chef Jensen Huang weist den Vorwurf zurück, mit Kundenbeteiligungen eine KI-Blase anzuheizen, und erwartet trotz hoher Abhängigkeit von wenigen Großkunden und milliardenschwerer finanzieller Verpflichtungen noch jahrelang eine Chipnachfrage über dem Angebot.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorwürfe, Nvidia treibe durch Beteiligungen an seinen eigenen Kunden eine KI-Blase an
- Nvidias Investition von 30 Milliarden Dollar in OpenAI und Beteiligungen von mehr als sieben Milliarden Dollar an jungen KI-Cloud-Anbietern
- Finanzielle Absicherungen für Rechenzentren, darunter bis zu 105 Milliarden Dollar für OpenAIs Campus in Ohio
- Starke Abhängigkeit von wenigen Großkunden, die im genannten zweiten Geschäftsquartal 70 Prozent des Umsatzes ausmachten
- Zweifel an der finanziellen Stabilität des Cloud-Anbieters Coreweave
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Die Beschaffung von Betriebskapital wird für Coreweave teurer.
- Die Nachfrage nach Nvidia-Chips wird das Angebot laut Huang noch viele Jahre übersteigen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Nvidia-Chef Jensen Huang weist gegenüber dem „Handelsblatt“ den Vorwurf zurück, sein Konzern treibe durch Beteiligungen an Kunden die KI-Blase an: „Das ist falsch.“
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