Innenpolitik in Deutschland
Berlin () – Nach einem protestreichen Wochenende in mehreren europäischen Ländern warnen Innenpolitiker von Union und SPD vor gewaltsamen Ausschreitungen in Deutschland und einer Unterwanderung durch extremistische Kräfte.
Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm, sagte der „Rheinischen Post“, man müsse „die Gefahr“ sehr ernst nehmen, dass die angekündigten friedlichen Jugendproteste „auch in Deutschland“ durch „linksextreme Kräfte, Teile des migrantischen Milieus und Kriminelle vereinnahmt“ werden könnten. Entsprechende Aufrufe in den sozialen Medien seien, auch wenn diese derzeit die Minderheit seien, „besorgniserregend“. Die Jugend müsse „friedlich“ für ihre Anliegen wie bessere Bildung und Generationengerechtigkeit „demonstrieren können“, aber „Gewalt, Angriffe auf Polizisten oder öffentliche Einrichtungen“ überschritten eine „Grenze“ und seien „nicht zu tolerieren“, sagte der CDU-Politiker.
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sebastian Fiedler, sagte der „Rheinischen Post“, für „gewalttätige Proteste“ gebe es „zu keinem Zeitpunkt und an keinem Ort irgendeine Legitimation“. Er sei daher froh, dass er den Eindruck habe, dass die Sicherheitsbehörden sich „frühzeitig und außerordentlich professionell“ auf mögliche Proteste einstellten und die Lage analysierten. Zu dieser Analyse gehöre auch, dass man sich sehr genau anschauen müsse, wer diejenigen seien, die „im digitalen Raum die Lage anheizen“, so Fiedler weiter.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexander Throm, Sebastian Fiedler
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Union, SPD, Unionsfraktion, Rheinische Post, CDU, SPD-Fraktion
Wann ist das Ereignis passiert?
Nach einem protestreichen Wochenende.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Innenpolitiker von Union und SPD warnen vor Gewalt und einer extremistischen Vereinnahmung angekündigter Jugendproteste in Deutschland, betonen das Recht auf friedliche Demonstrationen und fordern Wachsamkeit gegenüber Aufrufen im Netz.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Protestreiches Wochenende in mehreren europäischen Ländern
- Angekündigte Jugendproteste in Deutschland für bessere Bildung und Generationengerechtigkeit
- Aus Sicht der Innenpolitiker besorgniserregende Aufrufe in sozialen Medien
- Befürchtung einer Vereinnahmung friedlicher Proteste durch extremistische Kräfte und Kriminelle
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Alexander Throm (CDU) warnt vor einer Vereinnahmung friedlicher Jugendproteste durch extremistische Kräfte und Kriminelle und bezeichnet entsprechende Aufrufe in sozialen Medien als besorgniserregend.
- Throm betont das Recht auf friedliche Demonstrationen, lehnt Gewalt und Angriffe auf Polizisten oder öffentliche Einrichtungen jedoch entschieden ab.
- Sebastian Fiedler (SPD) erklärt gewalttätige Proteste für grundsätzlich nicht legitim und lobt die frühzeitige, professionelle Vorbereitung der Sicherheitsbehörden.
- Fiedler fordert, genau zu untersuchen, wer im digitalen Raum die Lage anheizt.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Befürchtete gewaltsame Ausschreitungen in Deutschland
- Mögliche Vereinnahmung friedlicher Jugendproteste durch extremistische Kräfte und Kriminelle
- Frühzeitige Vorbereitung der Sicherheitsbehörden auf mögliche Proteste und Analyse der Lage
- Geforderte genaue Prüfung der Akteure, die im digitalen Raum die Lage anheizen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Alexander Throm (CDU) und Sebastian Fiedler (SPD) warnen vor gewaltsamen Ausschreitungen und extremistischer Vereinnahmung der Jugendproteste und betonen, dass Gewalt nicht zu tolerieren sei.
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