Drei verletzte Polizisten bei Versammlung in Stuttgart

Drei verletzte Polizisten bei Versammlung in Stuttgart

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Panorama: Stuttgart bei Protesten unter Druck

() – Bei einer Versammlung in Stuttgart sind am Samstag drei verletzt worden; bei einem ist Dienstunfähigkeit eingetreten. Das Innenministerium teilte mit, die Polizei Stuttgart sei bei dem Aufzug zum Thema „Free the Ulm 5“ mit mehreren hundert Beamten im Einsatz gewesen.

Im Verlauf der Versammlung seien mehrfach pyrotechnische Gegenstände abgebrannt worden. Etliche Personen hätten Polizeikräfte körperlich angegriffen, weshalb es zu einzelnen Festnahmen gekommen sei.

Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Manuel Hagel erklärte, drei verletzte Polizisten seien drei zu viel.

Wer Einsatzkräfte angreife und Pyrotechnik zünde, begehe Straftaten; dafür gebe es keine Rechtfertigung. Polizei und Staatsanwaltschaft würden die Täter ermitteln und zur Rechenschaft ziehen.

Hagel betonte, die Polizei habe seine volle Rückendeckung, und wünschte den verletzten Beamten rasche Genesung.

Versammlungs- und seien ein hohes Gut, teilte Hagel weiter mit. Die Polizei schütze sie jeden Tag professionell, mit Augenmaß, Deeskalation und Kooperation.

Wer den friedlichen Protest als Deckmantel für Gewalt und Zerstörung missbrauche, schade vor allem denen, die friedlich ihre Meinung sagten; das werde nicht zugelassen.

An alle, die am 31. Oktober auf die Straße gehen wollen, richtete Hagel aus, wer auf berechtigte Probleme aufmerksam mache, habe Gehör. Friedlicher Protest werde geschützt, bei Gewalt werde durchgegriffen.

Randale sei kein Jugendprotest, die Bilder aus Frankreich seien kein Vorbild. In Baden-Württemberg zeige sich, dass Protest anders gehe: laut, aber friedlich.

Die Veranstalter trügen Verantwortung, Gewalttätern keinen Raum zu geben. Hagel sagte weiter: „Halloween ist ein Fest zum Verkleiden. Nicht zum Vermummen.“

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
der Bundespolizei (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Manuel Hagel

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Innenministerium Baden-Württemberg, Polizei Stuttgart, Staatsanwaltschaft, Bundespolizei, Manuel Hagel, Frankreich

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Samstag (im Text nicht weiter konkretisiert; der genaue Kalendertag wird nicht genannt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Stuttgart

Worum geht es in einem Satz?

Bei einer Versammlung in Stuttgart zum Thema „Free the Ulm 5“ wurden am Samstag drei Polizeibeamte verletzt, nachdem bei dem Aufzug mehrfach pyrotechnische Gegenstände abgebrannt und Polizeikräfte angegriffen wurden; Innenminister Manuel Hagel betonte, dass Gewalt und Pyrotechnik Straftaten seien und die Polizei sowie Staatsanwaltschaft die Täter ermitteln.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Aufzug zur Veranstaltung „Free the Ulm 5“ mit mehreren hundert Polizeibeamten im Einsatz
  • Abbrannt von mehrfach pyrotechnischen Gegenständen im Verlauf der Versammlung
  • Körperliche Angriffe etlicher Personen auf Polizeikräfte, wodurch es zu einzelnen Festnahmen kam

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Innenminister Manuel Hagel sagte, drei verletzte Polizisten seien drei zu viel
  • Er erklärte, Angriffe auf Einsatzkräfte und Pyrotechnik seien Straftaten und hätten keine Rechtfertigung
  • Polizei und Staatsanwaltschaft würden die Täter ermitteln und zur Rechenschaft ziehen
  • Er betonte die volle Rückendeckung für die Polizei und wünschte den verletzten Beamten rasche Genesung
  • Er stellte klar, Versammlungs- und Meinungsfreiheit seien ein hohes Gut, solle aber geschützt werden
  • Hagel warnte, friedlicher Protest werde geschützt, bei Gewalt werde durchgegriffen
  • Er kritisierte, Randale sei kein Jugendprotest, und verwies auf vermeintlich fehlende friedliche Grenzen mit Frankreich als Vorbild
  • Er forderte Veranstalter auf, Gewalttätern keinen Raum zu geben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Drei Polizeibeamte wurden verletzt
  • Bei einem der Verletzten trat Dienstunfähigkeit ein
  • Ermittlungen gegen Täter durch Polizei und Staatsanwaltschaft
  • Strafrechtliche Rechenschaft für Verantwortliche
  • Polizeikräfte setzen auf Deeskalation und Kooperation zum Schutz der Versammlungs- und Meinungsfreiheit
  • Durchgreifen bei Gewalt und Zerstörung
  • Veranstalter tragen Verantwortung, Gewalttätern keinen Raum zu geben

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja — Innenminister Manuel Hagel wird mit einer Stellungnahme/Erklärung zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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