Wirtschaft: Wohnungsmarkt Köln unter Druck
Köln () – In den großen Städten wird der Abschied der Babyboomer vom Immobilienmarkt laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Consult) im Auftrag des Verbandes der Sparda-Banken kaum für Entspannung sorgen. Das berichtet das „Handelsblatt“. „Die Studie zeigt, dass sich der starke Druck auf den Wohnungsmarkt in den Ballungsgebieten nicht abschwächen wird“, sagte Florian Rentsch, Vorstand des Verbandes der Sparda-Banken.
Laut der Studie übersteigt die Zahl älterer Eigentümerhaushalte ab 65 Jahren in vielen Regionen zwar rechnerisch die Zahl jüngerer Mieterhaushalte zwischen 30 und 44 Jahren, die als potenzielle Immobilienkäufer gelten. Besonders in strukturschwachen und ländlichen Gebieten könnte das zusätzliche Angebot langfristig Druck auf die Immobilienpreise ausüben. Von einer bundesweiten Verkaufswelle mit stark sinkenden Preisen könne jedoch keine Rede sein.
Entscheidend sei, dass potenzielles Angebot und Nachfrage regional häufig nicht zusammenpassten. Während in vielen Landkreisen zahlreiche ältere Eigentümer leben, konzentriert sich die Nachfrage jüngerer Haushalte vor allem auf wirtschaftsstarke Großstädte. Auch die Einbeziehung des Umlands könne die Nachfrage in den großen Metropolen vielfach nicht decken, heißt es in der Studie.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Florian Rentsch
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Institut der deutschen Wirtschaft (IW Consult), Verband der Sparda-Banken, Handelsblatt
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Köln, die Ballungsgebiete, wirtschaftsstarke Großstädte, das Umland (der Großstädte), strukturschwache und ländliche Gebiete, verschiedene Landkreise in Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Laut einer Studie des IW Consult im Auftrag der Sparda-Banken wird der bevorstehende Ausstieg der Babyboomer aus dem Immobilienmarkt in den großen Städten den Druck auf den Wohnungsmarkt kaum mindern, da Angebot und Nachfrage regional stark auseinanderliegen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Abschied der Babyboomer vom Immobilienmarkt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Studie wird im Artikel beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Kein Entspannungseffekt für den Wohnungsmarkt in den Ballungsgebieten
- Der starke Druck auf den Wohnungsmarkt bleibt in den Ballungsgebieten bestehen
- In strukturschwachen und ländlichen Regionen kann das zusätzliche Angebot langfristig Druck auf die Immobilienpreise ausüben
- Keine bundesweite Verkaufswelle mit stark sinkenden Preisen
- Angebot und Nachfrage passen regional häufig nicht zusammen, was die Marktwirkung regional unterschiedlich ausfallen lässt
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Florian Rentsch (Vorstand des Verbandes der Sparda-Banken) wird mit der Aussage „Die Studie zeigt, dass sich der starke Druck auf den Wohnungsmarkt in den Ballungsgebieten nicht abschwächen wird“ zitiert.
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