GdP begrüßt bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen

GdP begrüßt bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen

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Politik: Alkoholverbot an Bahnhöfen in Deutschland

() – Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt das ab diesem Donnerstag geltende Alkoholverbot an allen Bahnhöfen in Deutschland. Das Konsumverbot von an Bahnhöfen sei „absolut notwendig“, sagte der GdP-Vorsitzende für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der „Rheinischen Post“. Nicht wenige konsumierten an den Bahnhöfen Alkohol, häufig kämen zusätzlich Drogen hinzu. Das steigere die Gewaltbereitschaft und Aggressivität in erheblichem Maße.

An Bahnhöfen, an denen Verbote bereits gelten, habe man demnach positive Erfahrungen gesammelt. Dort habe die Aggressivität nachgelassen, sagte Roßkopf. Vor diesem Hintergrund sprach sich Roßkopf für noch strengere Regeln aus. Auch ein Verkaufsverbot in den Geschäften in den Bahnhöfen ab dem späten Abend würde als weiterer Schritt helfen, sagte er. Wenn Verkauf und Konsum von Alkohol grundsätzlich eingeschränkt seien, helfe das, Gewaltkriminalität und Aggressivität einzudämmen.

Kritik an der geplanten Regelung kommt hingegen von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe. Man dürfe nicht aus dem Blick verlieren, was ein bundesweites Alkoholverbot für wohnungslose Menschen mit Suchterkrankungen bedeute, sagte eine Sprecherin der „Rheinischen Post“. Für Wohnungslose seien Bahnhöfe oft wichtige, witterungsgeschützte und vergleichsweise sichere Orte.

Die Sprecherin sagte, fielen diese weg, dränge es die betroffenen Menschen in abgelegene Bereiche, die weniger Schutz böten und die aufsuchende Soziale schwerer erreichten. behandle keine Suchterkrankung und beseitige keine Ursachen von Wohnungslosigkeit. Stattdessen brauche es sozial- und wohnungspolitische Lösungen: niedrigschwellige Suchthilfe und Gesundheitsversorgung direkt vor Ort, Streetwork und bundesweit mehr Anlaufstellen, so die Sprecherin.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Alkoholverbot (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Roßkopf

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bundespolizei, Rheinische Post, Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Ab diesem Donnerstag (Alkoholverbot ab Donnerstag).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf, alle Bahnhöfe in Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Die GdP begrüßt das ab diesem Donnerstag bundesweit geltende Alkoholverbot an Bahnhöfen als notwendig, um Gewalt und Aggression zu senken, während die Wohnungslosenhilfe warnt, dass dies besonders für wohnungslose Menschen mit Suchterkrankungen schädlich sein kann und stattdessen sozial- und gesundheitspolitische Hilfen vor Ort fordert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Alkohol- und Drogennutzung an Bahnhöfen
  • Zunahme der Gewaltbereitschaft und Aggressivität

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • GdP begrüßt das Alkoholverbot und bezeichnet es als absolut notwendig
  • Roßkopf sagt Aggressivität und Gewaltbereitschaft hätten an Bahnhöfen mit bestehenden Verboten nachgelassen
  • Roßkopf fordert strengere Regeln und zusätzlich ein Verkaufsverbot ab dem späten Abend
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe kritisiert die Regelung wegen Folgen für wohnungslose Menschen mit Suchterkrankungen
  • Befürchtung, dass Betroffene in weniger geschützte abgelegene Bereiche gedrängt werden und Streetwork schwerer erreicht
  • Forderung nach sozial- und wohnungspolitischen Lösungen wie niedrigschwelliger Suchthilfe, Gesundheitsversorgung vor Ort und mehr Anlaufstellen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Gewaltbereitschaft und Aggressivität würden in erheblichem Maße zunehmen weniger
  • Aggressivität würde an Bahnhöfen nachlassen, an denen bereits Verbote gelten
  • Gewaltkriminalität und Aggressivität würden eingedämmt
  • Durch strengere Regeln und ein mögliches Verkaufsverbot am späten Abend könnten diese Effekte verstärkt werden
  • Für wohnungslose Menschen mit Suchterkrankungen würde das Verbot negative Folgen haben
  • Betroffene würden in abgelegenere Bereiche gedrängt, die weniger Schutz böten
  • Aufsuchende Soziale Arbeit würde schwerer erreichbar sein
  • Sozial- und wohnungspolitische Lösungen würden stattdessen als notwendig angesehen
  • Niedrigschwellige Suchthilfe und Gesundheitsversorgung direkt vor Ort würden gebraucht werden
  • Streetwork und mehr bundesweite Anlaufstellen würden erforderlich sein

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe kritisiert die Regelung mit einer Sprecherin („Man dürfe nicht aus dem Blick verlieren, was ein bundesweites Alkoholverbot … bedeute“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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