Getränkehersteller rechnen wegen Zuckersteuer mit höheren Preisen

Getränkehersteller rechnen wegen Zuckersteuer mit höheren Preisen

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Wirtschaft: Zuckersteuer lässt Preise steigen

() – Die Getränkehersteller rechnen infolge der geplanten Zuckersteuer mit höheren Preisen. „Sicher werden die Verbraucherpreise steigen“, sagte Detlef Groß, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie (wafg), dem „Spiegel“.

Angesichts der Höhe der Steuer könne diese nicht von den dauerhaft selbst getragen werden. Es sei auch gerade das Ziel von Verbrauchssteuern, dass diese an die Verbraucher weitergegeben werden. Ob und wie das im Einzelfall umsetzbar sei, entscheide sich im .

Die Getränkelobby warnt zudem vor weiteren Preisaufschlägen infolge von Verwaltungs- und Umstellungskosten. Das hänge maßgeblich von dem am Ende umzusetzenden Verfahren der Steuererhebung ab. Da die in der Formulierungshilfe für die Beratung im Bundestag ein sehr komplexes und bürokratieaufwendiges Verfahren über sogenannte Steuerlager vorgeschlagen habe, sei davon auszugehen, sagte Groß.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine Besteuerung gesüßter Getränke. Durch die Einführung einer solchen Steuer könnten die Risiken für Übergewicht, Adipositas und Diabetes gesenkt werden. Die Steuer müsse dafür sowohl die gesundheitlichen Belastungen durch den Konsum zuckerhaltiger Getränke als auch die kulturellen Gegebenheiten eines Landes widerspiegeln.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Limonaden im Supermarkt am 14.10.2026

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Detlef Groß

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg), Spiegel, Weltgesundheitsorganisation (WHO), Bundesregierung, Bundestag

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis wird am 14.10.2026 genannt (Fotohinweis: „Limonaden im Supermarkt am 14.10.2026“).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Getränkeindustrie rechnet infolge einer geplanten Zuckersteuer mit steigenden Verbraucherpreisen, da die Steuer nicht dauerhaft von den Herstellern getragen werden könne und zudem durch Verwaltungs- sowie Umstellungskosten weitere Aufschläge möglich seien, während die WHO solche Abgaben zur Senkung von Gesundheitsrisiken wie Übergewicht, Adipositas und Diabetes empfiehlt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Geplante Zuckersteuer

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke erwartet infolge der geplanten Zuckersteuer steigende Verbraucherpreise
  • Detlef Groß argumentiert, dass die Steuer aufgrund ihrer Höhe nicht dauerhaft von Unternehmen getragen werden könne und daher an Verbraucher weitergegeben werde
  • Getränkelobby warnt vor weiteren Preisaufschlägen durch Verwaltungs- und Umstellungskosten
  • WHO empfiehlt Besteuerung gesüßter Getränke zur Senkung von Risiken für Übergewicht, Adipositas und Diabetes

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Steigende Verbraucherpreise für alkoholfreie Getränke
  • Weitergabe der Zuckersteuer an die Verbraucher im Wettbewerb
  • Zusätzliche Preisaufschläge möglich durch Verwaltungs- und Umstellungskosten
  • Abhängigkeit der Kostenbelastung vom umgesetzten Verfahren zur Steuererhebung
  • Reduzierung der Risiken für Übergewicht, Adipositas und Diabetes durch die Besteuerung gesüßter Getränke

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Detlef Groß (Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke) wird mit einer Stellungnahme zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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