Bildungspolitik Rheinland-Pfalz in Ruanda
Mainz () – In Rheinland-Pfalz ist ein landesweiter Modellversuch gestartet, der Lehramtsanwärtern aller Schularten eine Studienreise nach Ruanda während ihrer Ausbildung ermöglicht. Die Staatskanzlei in Mainz teilte mit, dass vom 4. bis 13. Oktober 15 angehende Lehrkräfte aus dem Land im Rahmen des Projekts Global Education Lab Rwanda ins Partnerland gereist sind.
Die Reise wurde von der Staatskanzlei in Kooperation mit dem Bildungsministerium und dem Pädagogischen Landesinstitut durchgeführt.
Staatssekretär Torsten Welling erklärte, die Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda lebe seit über 40 Jahren von persönlichen Begegnungen, gegenseitigem Vertrauen und Austausch. Rund 150 Schulpartnerschaften seien dafür ein Beispiel.
Sie ermöglichten jungen Menschen, über den eigenen Tellerrand zu schauen, voneinander zu lernen und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu knüpfen. Mit dem Global Education Lab Rwanda solle dieser Austausch weiter gestärkt werden.
Die angehenden Lehrkräfte nähmen wertvolle Erfahrungen für ihren späteren Unterricht mit und könnten neue Impulse für bestehende und künftige Schulpartnerschaften setzen.
Bildungsministerin Eiling-Hütig sagte, Lehramtsanwärter aus den Studienseminaren hätten nun erstmals die Möglichkeit, im Rahmen der Studienreise Einblicke ins Bildungssystem Ruandas zu erhalten. Neben Schul- und Unterrichtsbesuchen und dem Austausch mit Bildungsinstitutionen stünden Veranstaltungen zur Kulturgeschichte und Friedenspädagogik auf dem Programm.
Der Pilotversuch werde mit Blick auf interkulturelle Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung wertvolle Impulse für die spätere schulische Praxis geben.
Birgit Pikowsky, Direktorin des Pädagogischen Landesinstituts, erklärte, Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeute auch, entwicklungspolitische Inhalte zu vermitteln und Schülern authentische Perspektiven aus dem Globalen Süden nahezubringen. So könnten Lehrkräfte junge Menschen befähigen, globale Zusammenhänge kritisch zu reflektieren und verantwortungsbewusstes Handeln vorzuleben.
Das Landesinstitut unterstütze dies in der Lehrkräftefortbildung gerne und freue sich, wenn die Teilnehmer der Studienreise die Erfahrungen in ihre Schulpraxis einfließen ließen. Organisiert wurde das Pilotprojekt mit Unterstützung des Koordinationsbüros des Partnerschaftsvereins Rheinland-Pfalz/Ruanda in Kigali und zahlreicher Akteure der Partnerschaft.
Die Teilnehmer befassten sich mit Themen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Ruanda (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Torsten Welling, Eiling-Hütig, Birgit Pikowsky
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Staatskanzlei in Mainz, Bildungsministerium, Pädagogisches Landesinstitut, Global Education Lab Rwanda, Koordinationsbüro des Partnerschaftsvereins Rheinland-Pfalz/Ruanda in Kigali, Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz/Ruanda, Studienseminare
Wann ist das Ereignis passiert?
Der Zeitraum, in dem das Ereignis stattfand: vom 4. bis 13. Oktober (genannt im Text als 4. bis 13. Oktober, außerdem erwähnt: „15 angehende Lehrkräfte“).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Mainz, Rheinland-Pfalz, Ruanda (Kigali).
Worum geht es in einem Satz?
In Rheinland-Pfalz wurde für Lehramtsanwärter aller Schularten ein landesweiter Modellversuch gestartet, der ihnen vom 4. bis 13. Oktober eine Studienreise nach Ruanda ermöglicht, um Einblicke ins Bildungssystem zu gewinnen und den Austausch zu bestehenden Schulpartnerschaften im Rahmen des Projekts „Global Education Lab Rwanda“ zu stärken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Landesweiter Modellversuch Global Education Lab Rwanda durch Staatskanzlei, Bildungsministerium und Pädagogisches Landesinstitut organisiert
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Lehramtsanwärter erhalten Einblicke ins Bildungssystem Ruandas
- Schul- und Unterrichtsbesuche sowie Austausch mit Bildungsinstitutionen ermöglichen neue Erfahrungen
- Veranstaltungen zu Kulturgeschichte und Friedenspädagogik erweitern die pädagogische Perspektive
- Interkulturelle Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung bekommen zusätzliche Impulse
- Die gewonnenen Erfahrungen sollen für den späteren Unterricht nutzbar sein
- Neue Impulse können bestehende und künftige Schulpartnerschaften stärken
- Entwicklungspolitische Inhalte und authentische Perspektiven aus dem Globalen Süden können besser vermittelt werden
- Lehrkräfte können globale Zusammenhänge kritisch reflektieren lassen und verantwortungsbewusstes Handeln vorleben
- Teilnehmer sollen ihre Erfahrungen in die Schulpraxis einfließen lassen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Staatssekretär Torsten Welling erklärte, die Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda lebe seit über 40 Jahren von persönlichen Begegnungen, gegenseitigem Vertrauen und Austausch.
- Landesregierung in Mainz startet Modellversuch mit Ruanda-Reisen für Lehramtsanwärter - 13. Oktober 2026
- Polizei nimmt Jugendlichen in Oberbernbach in Gewahrsam - 13. Oktober 2026
- Arbeitsmarktforscher schlägt Abfindungen für Jobwechsel vor - 13. Oktober 2026

