Gesellschaft: Bundestag prüft Gentests
Berlin () – Der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Helmut Frister, hat die Entscheidung des Bundestages zur Prüfung von vorgeburtlichen Tests begrüßt.
Der Deutsche Ethikrat habe sich bereits 2013 in seiner Stellungnahme zur Gendiagnostik mit nicht invasiven pränatalen Gentests befasst und dabei insbesondere auf das Risiko einer hohen Anzahl falsch positiver Ergebnisse und die Möglichkeit negativer Auswirkungen einer flächendeckenden Anwendung auf die Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung hingewiesen, sagte Frister der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).
Vor diesem Hintergrund sei es zu begrüßen, dass der Deutsche Bundestag die Bundesregierung aufgefordert habe, die Auswirkungen des Gentests umfassend zu evaluieren. Im Ergebnis sollte es jedoch nicht um eine Beschneidung individueller Möglichkeiten, sondern darum gehen, den potentiellen Eltern durch bessere Beratung eine bewusstere und abgewogenere Entscheidung zu ermöglichen, so der Vorsitzende des Ethikrates.
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Helmut Frister (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Helmut Frister
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutscher Ethikrat, Bundestag, Bundesregierung, Rheinische Post, Deutsche Bundestag
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeit bei dem beschriebenen Ereignis: Samstagausgabe (kein konkretes Datum genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Helmut Frister (Vorsitzender des Deutschen Ethikrats) begrüßt die Entscheidung des Bundestags, vorgeburtliche Gentests prüfen zu lassen, fordert dabei eine umfassende Evaluation statt Einschränkungen individueller Möglichkeiten und betont vor allem die Notwendigkeit besserer Beratung für eine bewusstere Entscheidung.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Die Entscheidung des Bundestages zur Prüfung von vorgeburtlichen Tests
- Die bereits 2013 vom Deutschen Ethikrat festgehaltene Auseinandersetzung mit nicht invasiven pränatalen Gentests
- Das dort benannte Risiko einer hohen Anzahl falsch positiver Ergebnisse
- Die Möglichkeit negativer Auswirkungen einer flächendeckenden Anwendung auf die Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung
- Die Aufforderung an die Bundesregierung zur umfassenden Evaluation der Auswirkungen des Gentests
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Helmut Frister begrüßt die Bundestagsentscheidung zur Prüfung von vorgeburtlichen Tests
- Der Deutsche Ethikrat verweist auf 2013 genannte Risiken wie hohe Zahl falsch positiver Ergebnisse
- Es wird betont, negative Auswirkungen einer flächendeckenden Anwendung auf die Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung könnten entstehen
- Positiv bewertet wird, dass der Bundestag die Bundesregierung zu einer umfassenden Evaluation der Auswirkungen auffordert
- Ziel soll laut Frister sein, durch bessere Beratung eine bewusstere und abgewogenere Entscheidung zu ermöglichen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Risiko einer hohen Anzahl falsch positiver Ergebnisse
- Negative Auswirkungen einer flächendeckenden Anwendung auf die Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung
- Umfassende Evaluierung der Auswirkungen der Gentests
- Keine Beschneidung individueller Möglichkeiten
- Bessere Beratung für potentiell betroffene Eltern
- Bewusstere und abgewogenere Entscheidungen durch bessere Beratung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Helmut Frister wird mit mehreren Aussagen zitiert („sagte Frister der ‘Rheinischen Post’ …“ und „so der Vorsitzende des Ethikrates“).
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