Deutlich mehr Unternehmensinsolvenzen im Juli

Deutlich mehr Unternehmensinsolvenzen im Juli

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Wirtschaft: Insolvenzen in Wiesbaden

() – Im Juli 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 2.373 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, waren das 8,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.

In den ersten sieben Monaten 2026 wurden 15.185 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Das waren 6,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die der Gläubiger aus den von Januar bis Juli 2026 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 21,9 Milliarden . Von Januar bis Juli 2025 hatten die Forderungen bei rund 31,8 Milliarden Euro gelegen. Dieser Rückgang der Forderungen trotz steigender Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass in den ersten sieben Monaten 2025 mehr wirtschaftlich bedeutende Insolvenz beantragt hatten als 2026.

Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es von Januar bis Juli 2026 insgesamt 42,8 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten war die Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt und Lagerei mit 85,5 Fällen je 10.000 Unternehmen. Danach folgte das Gastgewerbe mit 70,0 Fällen und das Baugewerbe mit 62,9 Insolvenzen.

Im Juli 2026 gab es 7.111 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 5,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Für Januar bis Juli 2026 wurden 46.043 Verbraucherinsolvenzen gemeldet. Das bedeutet einen Anstieg von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Amtsgericht (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Es kommen keine Personen (mit vollständigen Namen) in dem Artikel vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Statistisches Bundesamt (Destatis), dts Nachrichtenagentur, deutsche Amtsgerichte, Insolvenzgerichte, Verbraucherinsolvenzen, Unternehmensinsolvenzen

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand im Juli 2026 statt (bzw. wird für den Zeitraum Januar bis Juli 2026 berichtet).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wiesbaden, Deutschland (bei den deutschen Amtsgerichten)

Worum geht es in einem Satz?

Im Juli 2026 registrierten die deutschen Amtsgerichte 2.373 beantragte Unternehmensinsolvenzen (8,0% mehr als im Vorjahresmonat), während im Zeitraum Januar–Juli 2026 insgesamt 15.185 solcher Insolvenzen gemeldet wurden (mit rund 21,9 Mrd. € Forderungen), zugleich gab es im Juli 2026 7.111 Verbraucherinsolvenzen (5,9% weniger) und von Januar–Juli 46.043 (1,0% mehr).

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg beantragter Unternehmensinsolvenzen um 8,0 Prozent im Juli 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat
  • Wirtschaftliche Bedeutung von Insolvenzen bei Unternehmen, die im Zeitraum Januar bis Juli 2025 beantragten
  • Rückgang der Forderungen trotz steigender Unternehmensinsolvenzen durch andere Verteilung wirtschaftlich bedeutender Insolvenzen zwischen 2025 und 2026
  • Insolvenzhäufigkeit besonders hoch in den Wirtschaftsabschnitten Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe sowie Baugewerbe

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Anstieg der beantragten Unternehmensinsolvenzen im Juli 2026 um 8,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat
  • Anstieg der beantragten Unternehmensinsolvenzen in den ersten sieben Monaten 2026 um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum
  • Rückgang der Forderungen der Gläubiger in den ersten sieben Monaten 2026 auf rund 21,9 Milliarden Euro gegenüber rund 31,8 Milliarden Euro in 2025 trotz höherer Insolvenzzahlen
  • Erklärung des Forderungsrückgangs durch die Insolvenz wirtschaftlich bedeutender Unternehmen: in den ersten sieben Monaten 2025 wurden mehr bedeutende Unternehmen insolvent als 2026
  • Insolvenzhäufigkeit bezogen auf 10.000 Unternehmen: insgesamt 42,8 Fälle von Januar bis Juli 2026
  • Höchste Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 85,5 Fällen je 10.000 Unternehmen
  • Danach Gastgewerbe mit 70,0 Fällen je 10.000 Unternehmen und Baugewerbe mit 62,9 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen
  • Verbraucherinsolvenzen im Juli 2026 gesunken um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat
  • Anstieg der Verbraucherinsolvenzen in den ersten sieben Monaten 2026 um 1,0 Prozent auf 46.043 Fälle

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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