Audretsch offen für Grün-Rot-Rot im Bund

Audretsch offen für Grün-Rot-Rot im Bund

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Berlin: Optionen für Regierungskoalitionen öffnen

() – Der Vizevorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Andreas Audretsch, hat sich offen gezeigt für eine mögliche grün-rot-rote Koalition im Bund.

„Wir sehen gerade, dass und SPD gemeinsam nur Stillstand produzieren und alle gegen sich aufbringen. Wir brauchen einen Aufbruch für unsere . Grün-Rot-Rot könnte dafür eine Hoffnung sein, natürlich unter klaren Bedingungen“, sagte Audretsch am Donnerstag dem „Spiegel“.

Zugleich hielt er aber auch eine Option mit der Union offen. Die Grünen regierten sehr gut mit der CDU in , Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Auch daraus könne etwas Neues für Deutschland entstehen, wenn Bedingungen erfüllt seien, so Audretsch weiter.

Mit der Linken habe man Gemeinsamkeiten bei sozialen Fragen, aber Klärungsbedarf in der Außenpolitik und beim Thema Antisemitismus, sagte Audretsch. Mit der CDU, so der Fraktionsvize, wären es harte Verhandlungen beim Klimaschutz genau wie bei sozialen Fragen. Und es brauche „eine harte Absage an die Rechtsextremen der AfD“. Gerade weil nicht alles einfach sei, sei es jetzt an der Zeit, neue Optionen zu öffnen statt Blockaden aufzubauen.

Der Grüne kritisierte die Linken-Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner, die kürzlich Überlegungen von Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge für eine Grün-Rot-Rote-Koalition im Bund eine Absage erteilt und erklärt hatte, man stehe nicht als Mehrheitsbeschaffer für Machtspielchen zur Verfügung. Es verwundere ihn sehr, dass Schwerdtner diesen Weg rigoros dicht mache, diese Hoffnung begraben wolle. Wenn es Ines Schwerdtner ernst meine mit konkreten Veränderungen für im Land, wenn sie soziale und ökologische Politik machen wolle, dann sei jetzt die Zeit für Offenheit, nicht die Zeit für Blockaden, so Audretsch.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Andreas Audretsch (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Audretsch, Ines Schwerdtner, Katharina Dröge

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Grüne, Grünen-Bundestagsfraktion, Andreas Audretsch, Union, SPD, CDU, Linken, Linke, Ines Schwerdtner, Katharina Dröge, AfD, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Bund, Deutschland, „Spiegel“

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Donnerstag statt (genaues Datum nicht genannt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Andreas Audretsch (Grünen-Bundestagsfraktion) hält sowohl eine mögliche grün-rot-rote Koalition als auch unter Bedingungen eine Zusammenarbeit mit der Union für denkbar und fordert stattdessen Offenheit statt Blockaden, während er zugleich eine klare Absage an die AfD-Rechtsextremen betont und die Linke bzw. deren Haltung in Außenpolitik und Antisemitismus kritisch einordnet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Gemeinsame Kritik von Andreas Audretsch an Union und SPD wegen vermeintlichem Stillstand
  • Wunsch nach einem politischen Aufbruch für die Gesellschaft
  • Offene Option für grün-rot-rote bzw. grün-schwarze Zusammenarbeit unter klaren Bedingungen
  • Konflikt bzw. Streit innerhalb der Grünen über den Umgang mit Überlegungen zu einer Grün-Rot-Rot-Koalition, insbesondere die Absage von Ines Schwerdtner

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Andreas Audretsch sieht Union und SPD gemeinsam als Ursache von Stillstand und fordert einen Aufbruch
  • Er spricht von „Grün-Rot-Rot“ als möglicher Hoffnung, aber nur unter klaren Bedingungen
  • Er hält zugleich Option einer Koalition mit der Union offen, weil die Grünen mit der CDU in mehreren Bundesländern gut regierten
  • Mit der Linken gebe es Gemeinsamkeiten bei sozialen Fragen, jedoch Klärungsbedarf in Außenpolitik und bei Antisemitismus
  • Er fordert eine harte Absage an die Rechtsextremen der AfD
  • Er kritisiert die Linken-Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner dafür, die Idee einer Grün-Rot-Roten-Koalition im Bund zu begrenzen
  • Er fordert Offenheit statt Blockaden und wendet sich gegen Schwerdtner und deren Position dazu

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Aufbruch für die Gesellschaft als politisches Ziel
  • Möglichkeit für neue Mehrheiten und politische Optionen auf Bundesebene
  • Notwendigkeit klarer Bedingungen für eine grün-rot-rote Zusammenarbeit
  • Erwartung, dass durch Zusammenarbeit konkrete Veränderung in sozialen und ökologischen Politikbereichen möglich wird
  • Signal für alternative Koalitionswege statt Blockaden in der Regierungsbildung
  • Perspektive, dass auch eine Zusammenarbeit mit der Union unter harten Verhandlungsbedingungen zu Ergebnissen führen könnte
  • Klärungsbedarf bei Außenpolitik und Antisemitismus als Voraussetzung für eine Zusammenarbeit mit der Linken
  • Forderung nach entschiedener Abgrenzung von Rechtsextremen und der AfD als Konsequenz für die Ausrichtung der Kooperation
  • Kritik an einer restriktiven Haltung innerhalb der eigenen Partei als Anstoß für mehr Offenheit und Dialog über Koalitionsmöglichkeiten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Andreas Audretsch (Grünen-Bundestagsfraktion) äußert sich mit mehreren zitierten Aussagen im Artikel.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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