Wirtschaft: Düsseldorf und neuer Bahn-Wettbewerb
Düsseldorf () – Die italienische Bahngesellschaft Italo Group zeigt sich nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Köln zur Freigabe lukrativer Strecken im Bahnnetz an Konkurrenten der Bahn zuversichtlich, dennoch in den deutschen Markt einzutreten. Man habe das Urteil zur Kenntnis genommen und warte auf die Veröffentlichung der Urteilsbegründung, teilte das Unternehmen auf Anfrage der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe) mit.
„Wir halten an unserem Ziel fest, in den deutschen Fernverkehrsmarkt einzutreten. Italo hat die erforderlichen Investitionen für die Beschaffung und Wartung der neuen Zugflotte getätigt, treibt alle vorbereitenden Maßnahmen für den Markteintritt planmäßig voran und ist entschlossen, ab 2028 wirksamen Wettbewerb im deutschen Markt einzuführen“, so das Unternehmen weiter.
Das Gericht hatte am Donnerstag geurteilt, dass die Deutsche Bahn Wettbewerbern im Fernverkehr auf hochbelasteten Strecken doch nicht mindestens ein Viertel der Kapazitäten freiräumen muss. Damit erklärte das Gericht einen Beschluss der Bundesnetzagentur in einem Eilbeschluss für rechtswidrig.
Italo drängt in den deutschen Markt und stockt seine Flotte entsprechend auf: Im Sommer besiegelte das Unternehmen einen Großauftrag im Volumen von 3,6 Milliarden Euro bei Siemens. Italo kauft 26 Züge des Typs Velaro mit der Option auf 14 weitere. Der Auftrag umfasst neben dem Kauf der Züge auch die Ausbildung von Personal und ein 30 Jahre andauerndes Service-Agreement. Gebaut werden die Züge in Krefeld.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Deutsche Bahn, Italo Group, Verwaltungsgericht Köln, Bundesnetzagentur, Rheinische Post, Siemens.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Bahn, Italo Group, Verwaltungsgericht Köln, Bundesnetzagentur, Rheinische Post, Siemens, Verwaltungsgericht, Fernverkehrsmarkt, Bahnnetz, Krefeld
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Donnerstag (am Freitagsausgabe der Rheinischen Post berichtet)
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Wo spielt die Handlung des Artikels?
Köln, Düsseldorf, Krefeld
Worum geht es in einem Satz?
Die italienische Bahngesellschaft Italo reagiert nach dem Kölner Verwaltungsgerichtsurteil gegen die Kapazitätsfreigabe durch die Deutsche Bahn zuversichtlich und hält dennoch an ihrem Ziel fest, ab 2028 in den deutschen Fernverkehr einzutreten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Urteil des Verwaltungsgerichts Köln zur Freigabe lukrativer Strecken im Bahnnetz
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Italo sagt, das Urteil zur Kenntnis genommen zu haben und auf die Veröffentlichung der Urteilsbegründung zu warten
- Keine Reaktion von Politik oder Öffentlichkeit beschrieben
- Keine Reaktion anderer Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Möglichkeit des wirksameren Wettbewerbs im deutschen Fernverkehr ab 2028
- Planung und Umsetzung der vorbereitenden Maßnahmen für den Markteintritt in Deutschland
- Fortsetzung von Investitionen in Beschaffung und Wartung der neuen Zugflotte
- Umsetzung des Flottenausbaus durch den Kauf von 26 Zügen mit Option auf weitere 14
- Indirekte finanzielle Auswirkungen durch den Milliardenauftrag an Siemens
- Langfristige Bindung durch 30 Jahre dauerndes Service-Agreement
- Bedarf an Ausbildung von Personal im Rahmen des Markteintritts
- Produktions- und Arbeitsplatzeffekte durch den Bau der Züge in Krefeld
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Italo Group wird mit einer Stellungnahme zitiert: „Wir halten an unserem Ziel fest, in den deutschen Fernverkehrsmarkt einzutreten …“
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