Hasenpest im Kreis Borken: Hinweis
Borken () – In zwei Revieren in Borken und in einem Revier in Gescher ist die Hasenpest nachgewiesen worden. Das teilte der Kreis Borken mit.
Bei drei verendeten Feldhasen in Borken und einem verendeten Feldhasen in Gescher stellte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe die Tularämie fest.
Die Erkrankung wird durch das Bakterium Francisella tularensis ausgelöst und tritt überwiegend bei wildlebenden Hasen und Wildkaninchen auf. Auffällig sind Schwäche, Mattigkeit, Abmagerung und verändertes Verhalten, etwa ein ausbleibender Fluchtreflex.
Die Hasenpest kann auch auf Menschen und andere Tiere übertragen werden. Deshalb sollte jeder Kontakt mit verendeten Feldhasen oder Wildkaninchen vermieden werden.
Hundehalter sollten ihre Tiere nicht freilaufen lassen. Jeder Fall ist bei Menschen und Tieren meldepflichtig; die Krankheit tritt nur sehr vereinzelt auf.
Wenn Bürger verendete Feldhasen finden, sollten sie umgehend den zuständigen Revierpächter benachrichtigen, gegebenenfalls über die Untere Jagdbehörde des Kreises Borken unter der Telefonnummer 02861/681-3012 oder -3013. Der Revierpächter kann eine Untersuchung über das Veterinäramt des Kreises Borken veranlassen.
Weitere Informationen zur Hasenpest und ein Formular zur Online-Meldung verendeter Feldhasen gibt es unter www.kreis-borken.de/hasenpest.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Kreis Borken, Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe, Francisella tularensis, Revierpächter, Veterinäramt des Kreises Borken, Untere Jagdbehörde des Kreises Borken, dts Nachrichtenagentur
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Kreis Borken, Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe, Untere Jagdbehörde des Kreises Borken, Revierpächter, Veterinäramt des Kreises Borken
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Borken, Gescher
Worum geht es in einem Satz?
In Borken und Gescher wurde die Hasenpest (Tularämie) bei mehreren verendeten Feldhasen nachgewiesen, weshalb Kontakt mit toten Tieren vermieden, Hunde nicht frei laufen gelassen und Funde umgehend dem zuständigen Revierpächter bzw. der Unteren Jagdbehörde gemeldet werden sollen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Nachweis der Tularämie (Hasenpest) bei drei verendeten Feldhasen in Borken und einem verendeten Feldhasen in Gescher durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Es wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Meldungspflichtiger Fall bei Menschen und Tieren
- Einschränkung des Kontakts mit verendeten Feldhasen oder Wildkaninchen
- Hundehalter sollen ihre Tiere nicht freilaufen lassen
- Benachrichtigung des Revierpächters bei Fund verendeter Feldhasen
- Gegebenenfalls Einbindung der Unteren Jagdbehörde des Kreises Borken
- Untersuchung über das Veterinäramt des Kreises Borken nach Veranlassung durch den Revierpächter
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein.
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