Politik in Sachsen-Anhalt: Landtagspräsidium
Magdeburg () – Die Wahl von Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt ist nach Einschätzung der Linksfraktion ein schwarzer Tag für den Parlamentarismus in Sachsen-Anhalt und ganz Deutschland. Das teilte die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt am 6. Oktober mit.
Die Fraktionsvorsitzende Eva von Angern erklärte, Rausch sei der erste rechtsextreme Politiker im Amt eines Parlamentspräsidenten seit Hermann Göring. Die Geschichte lehre, dass ein Mitglied einer rechtsextremen Partei ein solches Amt nie mehr innehaben sollte.
Die Linke habe Rausch nicht gewählt, weil sie sich der Geschichte verpflichtet fühle.
Nach Angaben der Linken ist Rausch kein geeigneter Kandidat für das höchste Amt des Landes. Er stehe für Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität und gehöre zum radikalen Lager der AfD. In der Vergangenheit sei es ihm einzig darum gegangen, in die eigene Tasche zu wirtschaften.
Er sei einer der Regisseure der rechtsextremen AfD in Sachsen-Anhalt, die die Gesellschaft spalte und die Grundrechte mit Füßen trete. Ein solches Verhalten disqualifiziere ihn für die Funktion, das Land Sachsen-Anhalt in diesem Amt zu repräsentieren.
Die Linke wirft den Abgeordneten des BSW vor, sich mitschuldig gemacht zu haben.
Statt die AfD kleinzuhalten, hätten sie der AfD machtvolle Positionen ermöglicht. Die AfD werde dem Land schaden.
Die Linke fordert einen sozialen Aufbruch im Land und setzt sich nach eigenen Angaben für ein bezahlbares Leben, kostenfreie Kitas und Schulen, sichere Arbeitsplätze, eine funktionierende öffentliche Infrastruktur und starke Kommunen ein.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Tobias Rausch am 06.10.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Tobias Rausch, Eva von Angern, Hermann Göring
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linksfraktion, Die Linke, Landtag von Sachsen-Anhalt, AfD, BSW, Hermann Göring, Sachsen-Anhalt
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis (die Berichterstattung/Einordnung der Linksfraktion nach der Wahl von Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten) fand am 6. Oktober 2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Worum geht es in einem Satz?
Die Linksfraktion in Sachsen-Anhalt wertet die Wahl von Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten als Angriff auf den Parlamentarismus und hält ihn für einen ungeeigneten Kandidaten, da er dem rechtsextremen Umfeld der AfD zugerechnet werde, während sie zugleich einen sozialen Aufbruch im Land fordert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Wahl von Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt
- Einschätzung der Linksfraktion, Rausch sei rechtsextrem und gehöre zum radikalen Lager der AfD
- Vorgeschichte bzw. Rolle Rauchs als Regisseur der rechtsextremen AfD in Sachsen-Anhalt
- Vorwurf der Linksfraktion, Rausch stehe für Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität
- Vorwurf: Rausch sei nicht geeignet für das höchste Amt des Landes
- Vorwurf an Abgeordnete des BSW, sich mitschuldig gemacht zu haben durch Ermöglichung machtvoller AfD-Positionen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Linksfraktion Die Linke kritisiert die Wahl von Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten scharf und bezeichnet sie als „schwarzen Tag“ für den Parlamentarismus
- Eva von Angern sagt, Rausch sei der erste rechtsextreme Politiker im Amt eines Parlamentspräsidenten seit Hermann Göring
- Die Linke begründet ihre Ablehnung damit, dass ein Mitglied einer rechtsextremen Partei dieses Amt nie mehr innehaben solle
- Die Linke wirft Rausch Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität vor
- Die Linke ordnet Rausch dem radikalen Lager der AfD zu und sagt, er habe sich zuvor nur auf persönlichen Vorteil fokussiert
- Die Linke behauptet, Rausch gehöre zu den Regisseuren der rechtsextremen AfD in Sachsen-Anhalt und disqualifiziere ihn damit für die Repräsentation des Landes
- Die Linke wirft dem BSW vor, sich mitschuldig gemacht zu haben, weil es der AfD machtvolle Positionen ermöglicht habe
- Die Linke fordert einen sozialen Aufbruch mit bezahlbarem Leben, kostenfreien Kitas und Schulen, sicheren Arbeitsplätzen, funktionierender öffentlicher Infrastruktur und starken Kommunen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Sachsen-Anhalt und Deutschland würden Schaden nehmen
- weitere Spaltung der Gesellschaft durch die AfD
- Einschränkung oder Missachtung von Grundrechten
- Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität würden begünstigt
- eine Vertretung des Landes im Amt werde als unzureichend angesehen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Die Linksfraktion zitiert bzw. benennt eine Reaktion der Fraktionsvorsitzenden Eva von Angern („… ein schwarzer Tag für den Parlamentarismus…“, „… der erste rechtsextreme Politiker … seit Hermann Göring“).
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