Bericht: Großunternehmen umgehen Mitbestimmung zunehmend

Bericht: Großunternehmen umgehen Mitbestimmung zunehmend

News - Wirtschaft - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Gesellschaft: Mitbestimmung in Unternehmen Düsseldorf

() – Ein wachsender Anteil der deutschen Groß entzieht sich dem Mitbestimmungsgesetz. Dies zeigen neue des Instituts für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, über die die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Mindestens 3,18 Millionen Beschäftigten in rund 500 deutschen Großunternehmen werde die paritätische Mitbestimmung demnach vorenthalten. Laut Gesetz müssen Großunternehmen ihren Aufsichtsrat grundsätzlich mit gleich vielen Vertretern von Anteilseignern und Beschäftigten besetzen.

Immer mehr Beschäftigte verlieren damit diese , ihre Interessen zu vertreten. Mindestens 3,18 Millionen Beschäftigten in rund 500 deutschen Großunternehmen wird die paritätische Mitbestimmung laut I.M.U. vorenthalten. Das sind etwa 700.000 Beschäftigte mehr als das Institut 2022 gezählt hatte. „In deutschen Großunternehmen wird den Beschäftigten immer häufiger die Mitbestimmung vorenthalten“, sagte Sebastian Sick, Unternehmensrechtsexperte beim I.M.U., der Zeitung. Vergangenes Jahr sei ein Höchststand erreicht worden. „Höchstwahrscheinlich ist der Anteil der Großunternehmen, in denen Mitbestimmung im Aufsichtsrat gelebt wird, so niedrig wie nie seit Inkrafttreten des Mitbestimmungsgesetzes 1976“, so Sick weiter.

Das Gesetz schreibt die paritätische Mitbestimmung grundsätzlich vor für Unternehmen mit mehr als 2.000 Beschäftigten, es gibt Ausnahmen, etwa für Medienkonzerne. Von den Großunternehmen, für die keine Ausnahmen gelten, hatten laut I.M.U. 2025 lediglich noch knapp 57 Prozent einen paritätisch besetzten Aufsichtsrat. 2022 waren es noch rund 60 und 2019 noch gut 67 Prozent gewesen. „Die Großunternehmen nutzen immer häufiger legale Wege, um die Mitbestimmung zu umgehen“, sagte Sick der „Süddeutschen Zeitung“.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Glasfassade an einem Bürohaus (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Sebastian Sick

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Hans-Böckler-Stiftung, Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.), Süddeutsche Zeitung

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf

Worum geht es in einem Satz?

Laut neuen Zahlen des I.M.U. (Hans-Böckler-Stiftung) entzieht sich ein wachsender Teil deutscher Großunternehmen der paritätischen Mitbestimmung im Aufsichtsrat, wodurch mindestens 3,18 Millionen Beschäftigten in rund 500 Unternehmen diese Rechte vorenthalten werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Nutzung legaler Wege, um die Mitbestimmung zu umgehen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Wegfall der paritätischen Mitbestimmung im Aufsichtsrat für Beschäftigte
  • Beschäftigte verlieren die Möglichkeit, ihre Interessen gleichberechtigt im Aufsichtsrat zu vertreten
  • Zunahme der Zahl der Beschäftigten, denen Mitbestimmung vorenthalten wird
  • Sinkender Anteil von Großunternehmen mit paritätisch besetztem Aufsichtsrat
  • Weiterer Rückgang im Vergleich zu früheren Jahren und Erreichen eines besonders niedrigen Niveaus seit 1976
  • Nutzung legaler Wege zur Umgehung der Mitbestimmung nimmt zu

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es werden Aussagen von Sebastian Sick (Unternehmensrechtsexperte beim I.M.U.) zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert