Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg
Berlin () – Die Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg ist im September gesunken. Das teilte die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mit.
In Berlin waren 223.826 Menschen arbeitslos gemeldet, 4.134 Personen weniger als im August, aber 3.639 mehr als vor einem Jahr.
In Brandenburg waren 85.886 Menschen arbeitslos, 2.744 weniger als im Vormonat und 168 mehr als im September des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote sank in Berlin um 0,2 Prozentpunkte auf 10,4 Prozent und in Brandenburg ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent.
Saisonbereinigt blieb die Zahl der Arbeitslosen in beiden Ländern nahezu unverändert.
Carina Knie-Nürnberg, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, sprach von einer leichten Herbstbelebung. „Über 22.000 Menschen haben in Berlin und Brandenburg im letzten Monat einen neuen Job aufgenommen. Mehr als 15.500 Menschen allein in Berlin. Das haben wir zuletzt im April 2015 beobachtet“, sagte sie.
In Berlin nahmen 15.677 arbeitslose Menschen eine Beschäftigung auf, 3.180 mehr als im Vormonat und 1.916 mehr als vor einem Jahr. In Brandenburg fanden 6.487 Arbeitslose einen Job, 1.755 mehr als im August und 557 mehr als vor einem Jahr.
Bei den gemeldeten Arbeitsstellen blieb die Nachfrage unter dem Vormonatswert, lag aber über dem Vorjahr.
In Berlin meldeten Betriebe 5.149 freie Stellen neu, 574 weniger als im August, aber 706 mehr als vor einem Jahr. In Brandenburg waren es 4.036 neue Stellen, 1.488 weniger als im Vormonat und 308 mehr als vor einem Jahr.
Der Bestand lag in Berlin bei 20.707 Arbeitsstellen und in Brandenburg bei 22.172. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist dagegen gesunken: Nach der Hochrechnung für Juli waren in Berlin 1.673.600 Menschen und in Brandenburg 880.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, in Berlin 6.200 und in Brandenburg 2.500 weniger als im Vormonat.
Knie-Nürnberg verwies zugleich auf den Wettbewerb um Fachkräfte. „Über 150.000 arbeitslose Fachkräfte in Berlin und Brandenburg sind 150.000 Chancen für Unternehmen. Wer Personal sucht, sollte jetzt mit uns sprechen“, sagte sie.
Der demografische Wandel verschärft den Wettbewerb um Fachkräfte, gleichzeitig sind wegen der derzeitigen wirtschaftlichen Schwächephase viele gut ausgebildete Menschen auf der Suche nach einem neuen Job.
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Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Bundesagentur für Arbeit am 30.09.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Carina Knie-Nürnberg
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Berlin-Brandenburg
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im September statt (Rückgang der Arbeitslosigkeit im September). Zusätzlich wird berichtet, dass die Mitteilung am Mittwoch erfolgte (ohne konkretes Datum im Text genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Brandenburg
Worum geht es in einem Satz?
Im September ist in Berlin und Brandenburg die Arbeitslosigkeit leicht zurückgegangen, bei sinkender Arbeitslosenquote, gleichzeitiger Herbstbelebung durch neue Jobaufnahmen und weiterhin vorhandener Fachkräfte-Nachfrage bzw. Wettbewerb um qualifiziertes Personal.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Saisonbedingte Herbstbelebung
- Wettbewerb um Fachkräfte
- Wirtschaftliche Schwächephase, die gut ausgebildete Menschen auf Jobsuche bringt
- Demografischer Wandel, der den Fachkräftewettbewerb verschärft
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- keine Reaktion von Politik oder Öffentlichkeit beschrieben
- keine Reaktion von Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Leichte Herbstbelebung am Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg
- Mehr Menschen haben im letzten Monat einen neuen Job aufgenommen
- Arbeitslosenquote ist in beiden Regionen gesunken
- Saisonbereinigt blieb die Zahl der Arbeitslosen nahezu unverändert
- Nachfrage nach Arbeitskräften lag unter dem Vormonatswert, aber über dem Vorjahreswert
- Wettbewerb um Fachkräfte verschärft sich durch den demografischen Wandel
- Viele gut ausgebildete Menschen suchen wegen der wirtschaftlichen Schwächephase nach einem neuen Job
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Carina Knie-Nürnberg (Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion) wird mit mehreren Zitaten zu der Entwicklung der Arbeitslosigkeit und dem Wettbewerb um Fachkräfte zitiert.
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