Gesellschaftliche Rentenpolitik in Berlin
Berlin () – Die SPD-Rentenpolitikerin Annika Klose fordert die kurzfristige Einbeziehung von Abgeordneten, neuen Selbstständigen und Vorstandsmitgliedern von Aktiengesellschaften in die gesetzliche Rentenversicherung.
„Unser Ziel ist eine Rentenversicherung, in die langfristig alle Erwerbstätigen einbezogen werden“, sagte Klose der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Dies gelte perspektivisch auch für Beamte. „Eine breitere Finanzierungsbasis stärkt die gesetzliche Rentenversicherung, senkt die Rentenbeiträge und hebt gleichzeitig das Rentenniveau. Zudem ist es eine Frage der Gerechtigkeit, dass Menschen, die jeden Tag gleichermaßen unser Land am Laufen halten, nicht ein völlig unterschiedliches Absicherungsniveau im Alter haben“, sagte die renten- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.
„Die verpflichtende Einbeziehung von Abgeordneten, neuen Selbstständigen und Vorstandsmitgliedern von Aktiengesellschaften in die gesetzliche Rente ist rechtlich einfach umsetzbar und kann zeitnah erfolgen. Bei den Bundestagsabgeordneten bereits zum Beginn der nächsten Legislaturperiode“, erklärte Klose, die Mitglied der Rentenkommission war.
Bei Beamten sei die rechtliche Ausgangslage jedoch komplexer. „Die Alterssicherungskommission empfiehlt daher, Reformen im ersten Schritt wirkungsgleich auf die Beamtenversorgung zu übertragen. Perspektivisch sollen aber auch Beamte mit in die Erwerbstätigenversicherung einbezogen werden. Klar ist: Wir brauchen ein Rentensystem, das solidarischer, gerechter und zukunftsfester wird. Eine Erweiterung der Beitragszahlenden ist ein entscheidender Schritt auf diesem Weg“, sagte Klose. SPD-Chef Lars Klingbeil hatte die Einbeziehung auch von Beamten gefordert.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Annika Klose, Lars Klingbeil
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Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die SPD-Rentenpolitikerin Annika Klose fordert, kurzfristig Abgeordnete, neue Selbstständige und Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen, langfristig perspektivisch auch Beamte, um so die Finanzierungsbasis zu verbreitern und dadurch Beiträge zu senken sowie das Rentenniveau und die Gerechtigkeit zu verbessern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Annika Klose fordert die kurzfristige Einbeziehung von Abgeordneten, neuen Selbstständigen und Vorstandsmitgliedern von Aktiengesellschaften in die gesetzliche Rentenversicherung
- Ziel ist eine langfristige Einbeziehung aller Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung
- Für Beamte soll perspektivisch ebenfalls eine Einbeziehung erfolgen, wobei zunächst wirkungsgleiche Reformen für die Beamtenversorgung übertragen werden sollen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Politik: SPD fordert kurzfristige Einbeziehung von Abgeordneten, neuen Selbstständigen und Vorstandsmitgliedern von Aktiengesellschaften in die gesetzliche Rentenversicherung, perspektivisch auch für Beamte
- Politik: SPD-Chef Lars Klingbeil hat die Einbeziehung von Beamten ebenfalls gefordert
- Öffentlichkeit oder Medien: Keine konkreten Reaktionen der Öffentlichkeit oder Medien im Artikel beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Breitere Finanzierungsbasis für die gesetzliche Rentenversicherung
- Senkung der Rentenbeiträge
- Anhebung des Rentenniveaus
- Gerechtere Absicherung im Alter für Erwerbstätige
- Zukunftsfähigeres und stabileres Rentensystem
- Einbeziehung weiterer Gruppen in die Erwerbstätigenversicherung perspektivisch auch für Beamte
- Erhöhung der Zahl der Beitragszahlenden als zentraler Reformschritt
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja – es wird eine Stellungnahme von Annika Klose (SPD) zitiert („…“, sagte Klose der „Rheinischen Post“…).
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