Politik: Deutschlandticket-Preisanpassung in Berlin
Berlin () – Der neue Preis des Deutschlandtickets für das kommende Jahr wird an diesem Mittwoch festgelegt: Dann berät der Koordinierungsrat Deutschlandticket von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden und Verkehrsbranche abschließend darüber. Ein Betrag von fast 67 Euro sei möglich, im Gespräch seien 66,90 Euro, berichtet die „Rheinische Post“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf das Umfeld des Gremiums.
Noch müssten die Beratungen aber abgewartet werden. Berechnet wird der Preis anhand eines Kostenindex, der unter anderem Personal-, Energie- und Betriebskosten berücksichtigt. Derzeit kostet das Ticket 63 Euro.
„Es reicht jetzt erst mal“, sagte der Ehrenvorsitzende des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Detlef Neuß, der Zeitung. Einen weiteren Anstieg nehme der Verband „zähneknirschend“ hin. Angesichts des Tankrabatts für Autofahrer sei stattdessen nötig, „dass es auch einen Rabatt für Nutzer des Deutschlandtickets gibt.“
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hob hervor, die Festlegung sei jetzt notwendig. Für Kundeninformation und die Umstellung des Vertriebs würden rund drei Monate benötigt, so ein Sprecher.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Detlef Neuß
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände, Verkehrsbranche, Koordinierungsrat Deutschlandticket, dts Nachrichtenagentur, „Rheinische Post“, Pro Bahn, Detlef Neuß, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis (Festlegung des neuen Preises für das kommende Jahr durch den Koordinierungsrat) wird als „an diesem Mittwoch“ beschrieben.
Nicht genannt ist das konkrete Datum (nur der Wochentag).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Preis des Deutschlandtickets für das kommende Jahr wird diesen Mittwoch vom Koordinierungsrat abschließend festgelegt, wobei laut Bericht fast 67 Euro (möglicherweise 66,90 Euro) im Gespräch sind, nachdem das Ticket derzeit 63 Euro kostet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Keine weiteren Angaben zum Auslöser oder Hintergrund des beschriebenen Ereignisses im Text vorhanden, da es sich um die Festlegung des neuen Preises des Deutschlandtickets für das kommende Jahr handelt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Pro Bahn und sein Ehrenvorsitzender Detlef Neuß kritisieren den möglichen weiteren Anstieg des Deutschlandtickets und sagen, es „reicht jetzt erst mal“, weitere Preissteigerung werde „zähneknirschend“ akzeptiert
- Pro Bahn fordert stattdessen einen Rabatt für Nutzer des Deutschlandtickets, parallel zu einem Tankrabatts für Autofahrer
- Der VDV betont, dass die Preisfestlegung jetzt notwendig sei und verweist auf den Zeitbedarf für Kundeninformation und Vertriebsumstellung (rund drei Monate)
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Festlegung des neuen Preises für das Deutschlandticket für das kommende Jahr
- Beitrag wird abhängig von einem Kostenindex mit Personal-, Energie- und Betriebskosten
- Preisänderung führt zu einem weiteren Anstieg gegenüber dem aktuellen Preis von 63 Euro
- Notwendigkeit für Kundeninformation im Vorfeld der Umstellung
- Umstellung des Vertriebs erfordert organisatorische Anpassungen
- Dafür werden rund drei Monate benötigt
- Forderung nach einem Rabatt für Nutzer des Deutschlandtickets im Zuge möglicher Rabatte für Autofahrer
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Detlef Neuß (Ehrenvorsitzender von Pro Bahn) wird mit den Worten zitiert, „Es reicht jetzt erst mal“; zudem äußert sich der Verband Pro Bahn zu einem weiteren Anstieg „zähneknirschend“ und der VDV wird mit einer Aussage eines Sprechers zitiert.
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