Pflegeversicherung in der Politik: Finanzierung
Berlin () – Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm fordert in der Debatte über die Finanzierung der Pflegeversicherung die Streichung des Leistungszuschlages für die stationäre Pflege und des Entlastungsbetrags. „Zwei wenig zielgenaue Leistungen sollten abgeschafft werden: der Leistungszuschlag zur stationären Pflege und der Entlastungsbetrag“, sagte Grimm der „Rheinischen Post“. „Auf beide entfielen 2025 zusammen rund 15 Prozent der Ausgaben der Sozialen Pflegeversicherung (SPV).“
Die Leistungen müssten „stärker fokussiert werden“, um die Ausgaben zu begrenzen, sagte das Mitglied des Wirtschafts-Sachverständigenrats. Die Schwellenwerte für die Einstufung in Pflegegrade sollten auf die ursprünglich fachlich empfohlenen Werte angehoben werden. Dadurch würden weniger Personen als pflegebedürftig eingestuft und die durchschnittlichen Pflegegrade sinken.
Mittelfristig müsse der bestehende Pflegevorsorgefonds durch einen neuen Pflegevorsorgefonds II ergänzt werden, in den einzelne Geburtskohorten Zusatzbeiträge einzahlen. Diese würden kapitalgedeckt angelegt werden und später zur Finanzierung der Pflegeleistungen gerade dieser Kohorten dienen, sagte Grimm.
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Veronika Grimm (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Veronika Grimm
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Veronika Grimm, dts Nachrichtenagentur, Rheinische Post, Wirtschafts-Sachverständigenrat, Soziale Pflegeversicherung (SPV), Pflegevorsorgefonds, Pflegevorsorgefonds II
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Veronika Grimm fordert, in der Debatte zur Finanzierung der Pflegeversicherung den Leistungszuschlag für stationäre Pflege und den Entlastungsbetrag zu streichen, die Schwellenwerte für die Pflegegrade anzuheben, um weniger Einstufungen zu erreichen, und mittelfristig den Pflegevorsorgefonds um einen kapitalgedeckten Pflegevorsorgefonds II zu ergänzen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Finanzierung der Pflegeversicherung: Debatte über die Streichung des Leistungszuschlages für die stationäre Pflege und des Entlastungsbetrags
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Veronika Grimm äußert Forderungen zur Abschaffung des Leistungszuschlags für die stationäre Pflege und des Entlastungsbetrags
- Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Streichung des Leistungszuschlags für die stationäre Pflege
- Streichung des Entlastungsbetrags
- stärkere Fokussierung der Leistungen zur Begrenzung der Ausgaben
- Anhebung der Schwellenwerte für die Einstufung in Pflegegrade
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- sinkende durchschnittliche Pflegegrade
- Ergänzung des Pflegevorsorgefonds um einen Pflegevorsorgefonds II
- Kapitalgedeckte Anlage zusätzlicher Beiträge einzelner Geburtskohorten
- spätere Finanzierung der Pflegeleistungen für die jeweiligen Kohorten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Veronika Grimm wird mit einer Stellungnahme zitiert („Zwei wenig zielgenaue Leistungen sollten abgeschafft werden…“).
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