Kassenärzte weisen Merz-Vorstoß zu Privatpatienten zurück

Kassenärzte weisen Merz-Vorstoß zu Privatpatienten zurück

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Politik: KBV gegen Kritik aus Berlin

Berlin () – Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, weist die Kritik von Merz zum Umgang mit Privat- und Kassenpatienten zurück. „Es ist offenbar der Ausdruck einer gewissen politischen Orientierungslosigkeit, wenn der Bundeskanzler nun plötzlich eine vermeintliche Gerechtigkeitslücke zwischen privater und gesetzlicher entdeckt“, sagte Gassen der „Rheinischen Post“.


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Wenn es die in Zukunft gebe, sei der Grund dafür, dass eben diese mit ihrem rigiden Spargesetz ab 2027 rund drei Milliarden für die ambulante Versorgung gesetzlich Versicherter streiche. Gassen kritisierte, die zwinge die Praxen dazu, ihre Praxisabläufe und ihr Leistungsangebot anzupassen.

Zugleich sagte Gassen: „Bisher gab es in Deutschland keine qualitativen Unterschiede in der Versorgung gesetzlich und privat Versicherter.“ Beklagt würden, wie so oft, Komfortunterschiede. „Eine schnelle Terminvergabe bei medizinisch dringlichen Anlässen bei gesetzlich versicherten Patienten befürworten wir ausdrücklich. Dafür haben wir schnell umzusetzende Vorschläge, die der Bundesgesundheitsminister nur aufgreifen muss.“

Der KBV-Chef warnte vor einer Abschaffung der privaten Krankenversicherung: „Die private Krankenversicherung abzuschaffen, war bisher eher eine Idee der politischen Linken, die ja auch in Enteignungen ihr Heil suchen will. Probleme löst beides nicht, von rechtlichen, finanziellen und zeitlichen, eigentlich unüberwindlichen Hürden einmal abgesehen.“

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Gassen, Merz, Gassen

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Merz, Bundesregierung, Bundesregierung mit ihrem rigiden Spargesetz, ambulante Versorgung gesetzlich Versicherter, Bundesregierung, Bundesgesundheitsminister, politische Linken, private Krankenversicherung

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der KBV-Chef Andreas Gassen weist die Kritik von Kanzler Merz an der Behandlung von Privat- und Kassenpatienten zurück und warnt zudem vor einer Abschaffung der privaten Krankenversicherung.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kritik von Kanzler Merz zum Umgang mit Privat- und Kassenpatienten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Andreas Gassen (KBV) weist die Kritik von Kanzler Merz zurück und bezeichnet sie als Ausdruck politischer Orientierungslosigkeit.
  • Es wird kritisiert, dass die Politik (Bundesregierung) mit einem rigiden Spargesetz ab 2027 rund drei Milliarden Euro für die ambulante Versorgung gesetzlich Versicherter streiche.
  • Gassen sagt, Politik zwinge Praxen dazu, Praxisabläufe und Leistungsangebot anzupassen.
  • In der Kritik der Versorgungslage würden vor allem vermeintliche Komfortunterschiede zwischen gesetzlich und privat Versicherten thematisiert.
  • Es wird der Bundesregierung bzw. dem Bundesgesundheitsminister eine schnelle, umsetzbare Lösung für medizinisch dringliche Termine bei gesetzlich Versicherten nahegelegt.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Rund drei Milliarden Euro Kürzung für die ambulante Versorgung gesetzlich Versicherter ab 2027
Praxisabläufe müssen angepasst werden
Leistungsangebot der Praxen muss angepasst werden
Bessere Terminvergabe bei medizinisch dringlichen Anlässen für gesetzlich Versicherte erforderlich
Qualitative Unterschiede in der Versorgung zwischen gesetzlich und privat Versicherten könnten entstehen
Abschaffung der privaten Krankenversicherung wird als problematisch angesehen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja—es wird eine Stellungnahme des KBV-Chefs Andreas Gassen zitiert, der die Kritik von Kanzler Merz zurückweist.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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