Fast jede zweite Notaufnahme ist überlastet

Fast jede zweite Notaufnahme ist überlastet

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Gesundheit in Deutschland: Notaufnahmen überlastet

Berlin () – Fast jede zweite Notaufnahme in ist überlastet, teilweise so stark, dass die Patientensicherheit gefährdet sein kann. Rund die aller mit Notaufnahmen beklagt, die angespannte Situation habe sich in den vergangenen zwölf Monaten noch verschlechtert, wie aus einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Notfallmedizin (DGINA) hervorgeht, über die der „Spiegel“ und „ZDF Frontal“ berichten.

Für ihre Analyse hat die DGINA Notaufnahmen in allen Bundesländern zu ihrer Situation am Stichtag 2. Juni 2026 befragt. Dabei berichten 45 Prozent, an diesem Tag überbelegt und überlastet gewesen zu sein. Um die Belastung zu , stützte sich die DGINA auf eine international etablierte Überlastungsampel, den sechsstufigen Cedoc-Score: Dessen Skala reicht von Level 1 (wenig beschäftigt) über Level 4 (überbelegt), Level 5 (schwerwiegende Überlastung) bis Level 6 (es ist gefährlich überfüllt). Von den Notaufnahmen sahen sich 31,4 Prozent in Level 4 und 8,1 Prozent in Level 5 mit schwerer Überfüllung. 5,5 Prozent gaben sogar die höchste Stufe an, eine kritische Überlastung.

DGINA-Präsident Martin Pin sagte, die Ergebnisse der Blitzumfrage erschreckten sehr. Man wisse aus großen internationalen Studien, dass in solchen Belastungssituationen die Patientensicherheit gefährdet sei.

Insgesamt haben 271 Häuser mit Notaufnahmen aller Versorgungsstufen und zusammen mehr als 8,5 Millionen Patientenkontakten im Jahr 2025 auf die aktuelle Umfrage geantwortet. Ambulanzen der Krankenhäuser zählen in Deutschland zusammen jährlich bis zu 25 Millionen Notfallpatienten.

60,6 Prozent der Kliniken gaben als Grund für die Überlastung an, Patienten hätten vor allem von der Notaufnahme nicht auf reguläre Stationen verlegt werden können, weil dort keine Betten frei gewesen seien. Die Überlastung in den Notaufnahmen wird auch durch die schwierige Personallage verstärkt. Beinahe zwei Drittel der Krankenhäuser berichteten in der Umfrage von unbesetzten Stellen ihrer Notaufnahme im ärztlichen Dienst beziehungsweise in der . Nur knapp ein Drittel bewerteten Personalausstattung mit Ärzten und Pflegekräften als ausreichend. Bei den Aussagen zu den Ursachen der Überlastung und Personalengpässen waren Mehrfachantworten möglich.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Notfallaufnahme (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Martin Pin

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutsche Gesellschaft für Notfallmedizin (DGINA), „Spiegel“, ZDF Frontal

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Stichtag 2. Juni 2026 (Befragung/Analyse).
Zusätzlich genannt: vergangene zwölf Monate (bezogen auf die Umfrage).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Laut einer DGINA-Umfrage waren am 2. Juni 2026 rund 45 % der Notaufnahmen in Deutschland überbelegt und teils so stark überlastet, dass die Patientensicherheit gefährdet sein kann, vor allem wegen fehlender Ausweichmöglichkeiten auf reguläre Stationen und Personalmangel.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verlegung von Patienten aus der Notaufnahme auf reguläre Stationen war nicht möglich, weil dort keine Betten frei gewesen seien
  • schwierige Personallage / unbesetzte Stellen in der Notaufnahme (ärztlicher Dienst und Pflege)
  • fehlende ausreichende Personalausstattung (Ärzte und Pflegekräfte)

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Der Artikel beschreibt, dass Spiegel und ZDF Frontal über die Umfrage berichten
  • Eine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird nicht weiter ausgeführt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Patientensicherheit kann gefährdet sein
  • Versorgung kann durch Überlastung beeinträchtigt werden
  • Verlegung von Patientinnen und Patienten von der Notaufnahme auf reguläre Stationen kann erschwert oder unmöglich sein
  • Personalmangel verstärkt die Überlastung
  • Unbesetzte Stellen in der Notaufnahme können zu längeren Wartezeiten führen
  • Angespannte Lage hat sich innerhalb der vergangenen zwölf Monate verschlechtert

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja—es wird die Stellungnahme von DGINA-Präsident Martin Pin zitiert („…die Ergebnisse der Blitzumfrage erschreckten sehr…“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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