Wirtschaft: Continental setzt auf Zukäufe
Hannover () – Der Dax-Konzern Continental sieht sich in seiner neuen Aufstellung als reiner Reifenhersteller gut positioniert, um die Marktposition durch Zukäufe zu vergrößern.
„Akquisitionen waren immer ein Teil der Wachstumsstrategie von Continental“, sagte der neue Vorstandsvorsitzende Christian Kötz der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe). Sie seien auch weiter eine Option, wenn sie finanziell sinnvoll darstellbar seien und inhaltlich voranbringen würden. Als interessante Felder nannte er das Geschäft mit Spezialreifen oder die Marktpräsenz in Asien, einer Region, in der Conti weiter zulegen will.
Kötz sagte, dass er für solche Schritte einigen Spielraum sieht. Seine finanzielle Schlagkraft dafür werde künftig zunehmen. Man reduziere die Verschuldung und generiere rund eine Milliarde Euro Free Cashflow nach Zinsen und Steuern pro Jahr. Für den Fall einer Konsolidierung in der Reifenindustrie könne man mittelfristig für einen Zukauf mehrere Milliarden Euro mobilisieren. Global wird der Reifenmarkt von den vier Branchengrößen Michelin, Bridgestone, Goodyear und Continental dominiert. Vor allem in Asien gibt es daneben eine Vielzahl kleinerer Hersteller.
Neben dem Geschäft in Asien will Conti auch in Amerika weiter zulegen. In Europa sieht der Konzernchef trotz hoher Kosten und scharfen Wettbewerbs ebenfalls weiter Chancen, auch durch den Markteintritt chinesischer Fahrzeughersteller. Diese Unternehmen stellten hohe Anforderungen an Qualität, Technologie und Nachhaltigkeit, sagte er der FAZ. „Viele der in China produzierten Fahrzeuge, die jetzt nach Europa exportiert werden, fahren deshalb auf Continental-Reifen. Bei BYD etwa sind unsere Produkte schon sehr präsent, genau wie bei vielen anderen chinesischen Marken.“
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Christian Kötz, BYD
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Continental AG, DAX-Konzern, Continental, Christian Kötz, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, FAZ, Michelin, Bridgestone, Goodyear, BYD.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis (Interview/Aussagen in der Donnerstagsausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“) fand im Zeitraum vom 17.09.2026 (Donnerstag) bzw. „Donnerstagsausgabe“ statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hannover
Worum geht es in einem Satz?
Continental sieht sich als nunmehr reiner Reifenhersteller gut aufgestellt, um durch finanzierbar und strategisch sinnvolle Zukäufe – insbesondere bei Spezialreifen sowie in Asien und perspektivisch auch in Amerika – seine Marktposition auszubauen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Akquisitionen als Teil der Wachstumsstrategie von Continental
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Conti sieht sich als gut positionierter reiner Reifenhersteller für eine Vergrößerung der Marktposition durch Zukäufe
- Zukäufe sollen weiterhin als Option Teil der Wachstumsstrategie bleiben, sofern sie finanziell sinnvoll sind und inhaltlich voranbringen
- Als Schwerpunktfelder für mögliche Zukäufe werden Spezialreifen und die Marktpräsenz in Asien genannt
- Durch die Reduktion der Verschuldung soll die finanzielle Schlagkraft für künftige Schritte steigen
- Conti will jährlich rund eine Milliarde Euro Free Cashflow nach Zinsen und Steuern generieren
- Mittelfristig sollen für Zukäufe im Fall einer Konsolidierung in der Reifenindustrie mehrere Milliarden Euro mobilisierbar sein
- Conti will neben Asien auch in Amerika weiter zulegen
- In Europa sieht der Konzern trotz hoher Kosten und scharfem Wettbewerb weiterhin Chancen auf Wachstum
- Der Markteintritt chinesischer Fahrzeughersteller in Europa wird als Treiber für Absatzchancen bei Conti-Reifen beschrieben
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird eine Stellungnahme von Christian Kötz, dem neuen Vorstandsvorsitzenden von Continental, zitiert („Akquisitionen waren immer ein Teil der Wachstumsstrategie von Continental …“; außerdem weitere Aussagen an die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“).
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