Bildungspolitische Kooperation in Sachsen und Mongolei
Dresden () – Sachsens Staatskanzleichef Andreas Handschuh hat bei einer Reise nach Ulaanbaatar zwei Abkommen zur Hochschulkooperation zwischen sächsischen Hochschulen und der Mongolei unterzeichnet. Das teilte die Sächsische Staatskanzlei mit.
Mit den Vereinbarungen sollen Austausch und Zusammenarbeit in Wissenschaft und Fachkräfteausbildung gestärkt werden.
Ein Memorandum of Understanding wurde zwischen dem German-Mongolian Institute for Resources and Technology (GMIT) und der Hochschule Zittau/Görlitz geschlossen. Es sieht den Austausch von Studenten, Dozenten und Wissenschaftlern, gemeinsame Lehre und Curriculumentwicklung sowie gemeinsame Forschungsaktivitäten vor, etwa zu flexiblen Gleichspannungsnetzen für den nachhaltigen Bergbau.
Bereits im Herbst sollen GMIT-Studenten zu Laborversuchen im Bereich Hochspannungstechnik nach Zittau kommen. Zudem wurde ein Kooperationsvertrag zwischen dem GMIT und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden unterzeichnet.
Er ermöglicht eine binationale Ausbildung in den Bachelor-Studiengängen Maschinenbau und Elektrotechnik: Studenten aus der Mongolei absolvieren die ersten Studienjahre in ihrer Heimat und setzen das Studium später in Dresden fort, abgeschlossen mit Praktikum und Bachelorarbeit.
Bei Gesprächen mit dem mongolischen Bildungsministerium ging es außerdem um das Programm „1.000 Ingenieure“, mit dem mongolische Studenten an sächsischen und deutschen Hochschulen ausgebildet werden sollen. Das seit 2024 in Ulaanbaatar ansässige Saxon Science Liaison Office berät Studieninteressierte und unterstützt den Austausch.
Darüber hinaus traf die Delegation Vertreter der mongolischen Wirtschaft, darunter das Unternehmen APU, den Deutsch-Mongolischen Unternehmerverband und einen designierten Honorarkonsul für Sachsen. Handschuh warb bei der Reise für Sachsen als starken Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort.
Die Mongolei und Sachsen verbindet eine langjährige Bildungskooperation; 2025 wurde an 100 Jahre Zusammenarbeit erinnert.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Handschuh, Ulaanbaatar, German-Mongolian Institute for Resources and Technology (GMIT), Hochschule Zittau/Görlitz, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Saxon Science Liaison Office, APU, Deutsch-Mongolischer Unternehmerverband
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Ulaanbaatar (Mongolei), Dresden (Deutschland), Sachsen (Deutschland)
Worum geht es in einem Satz?
Sachsens Staatskanzleichef Andreas Handschuh hat in Ulaanbaatar zwei Abkommen zur Hochschulkooperation mit der Mongolei unterzeichnet, um Austausch, gemeinsame Forschung und eine binationale Ingenieurausbildung (u. a. für Maschinenbau und Elektrotechnik) zu stärken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Reise nach Ulaanbaatar zur Unterzeichnung zweier Abkommen zur Hochschulkooperation zwischen sächsischen Hochschulen und der Mongolei
- Gespräche mit dem mongolischen Bildungsministerium zum Programm „1.000 Ingenieure“
- Treffen der Delegation mit Vertretern der mongolischen Wirtschaft, darunter APU, sowie dem Deutsch-Mongolischen Unternehmerverband und einem designierten Honorarkonsul für Sachsen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Stärkung von Austausch und Zusammenarbeit in Wissenschaft und Fachkräfteausbildung
- Austausch von Studierenden, Dozenten und Wissenschaftlern zwischen den beteiligten Hochschulen
- Gemeinsame Lehre und Curriculumentwicklung durch die Kooperationspartner
- Gemeinsame Forschungsaktivitäten in konkreten Fachbereichen wie Hochspannungstechnik für nachhaltigen Bergbau
- Anbahnende Laborversuche und wissenschaftliche Praxis durch geplante Laborbesuche von GMIT-Studierenden nach Zittau
- Einführung einer binationale Ausbildungsstruktur für Studierende in den Bachelor-Studiengängen Maschinenbau und Elektrotechnik
- Möglichkeiten für mongolische Studierende, Teile des Studiums in der Heimat zu absolvieren und später in Dresden fortzusetzen
- Vorbereitung und Absolvierung von Praktikum und Bachelorarbeit im sächsischen Ausbildungsumfeld
- Beratung und Unterstützung von Studieninteressierten durch das Saxon Science Liaison Office
- Ausbau der Ausbildung mongolischer Studierender im Rahmen des Programms 1.000 Ingenieure
- Beitrag zur Positionierung Sachsens als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort durch Kontakte mit Wirtschaftsvertretern
- Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Hochschulen durch Gespräche mit Unternehmen und Verbänden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.
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