Linke fordert klare Worte von Merz an Emirate-Präsident

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Politik: Merz und Emirate-Besuch in Berlin

() – Die Linke kritisiert Bundeskanzler Friedrich (CDU) für den bevorstehenden Besuch des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Scheich Mohammed bin Zayed, in Berlin. „Friedrich Merz rollt Mohammed bin Zayed den roten Teppich aus, obwohl die Vereinigten Arabischen Emirate die brutale RSF-Miliz im Sudan mit Waffen und Söldnern unterstützen“, sagte Linken-Chefin Ines Schwerdtner mit Bezug auf die Rapid Support Forces der „Welt“.

Diese Miliz sei für Massaker an Zivilisten und schwerste Verbrechen in Darfur verantwortlich, so die Linken-Chefin. Wer die VAE unter diesen Umständen als „strategischen Partner“ hofiere, dürfe zu ihrer Rolle im Sudan nicht schweigen.

Die VAE stehen für ihre Unterstützung der RSF im Sudan in der Kritik. Der Miliz werden unter anderem Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Darfur vorgeworfen, wie eine Untersuchungsgruppe der Vereinten Nationen schreibt. Ein Treffen bin Zayeds mit Merz ist für Donnerstag geplant.

Die Linke fordert „klare und öffentliche Worte“ des Bundeskanzlers zu den Massakern in Darfur. Die Diplomatie der leisen Töne hinter verschlossenen Türen habe offensichtlich nicht funktioniert, sagte Schwerdtner der „Welt“. Merz müsse Mohammed bin Zayed mit den Vorwürfen konfrontieren und unmissverständlich deutlich machen: Wer eine genozidale Miliz unterstützt, könne für kein normaler strategischer Partner sein. Der Kanzler müsse klar benennen, dass der Scheich eine Mitverantwortung an den ethnischen Säuberungen in Darfur trage.

Darüber hinaus sei es „besonders zynisch“, dass die schwarz-rote Bundesregierung den Besuch offenbar auch nutzen wolle, um die VAE mit deutschen Rüstungsunternehmen zusammenzubringen, sagte die Linke-Chefin. Das Gegenteil wäre notwendig: Deutschland müsse Waffenlieferungen an die Emirate stoppen und endlich ernsthaften diplomatischen Druck ausüben. Es dürfe nicht sein, dass Waffen am Ende einen und schwerste Menschenrechtsverbrechen im Sudan befeuern.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Friedrich Merz am 07.09.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Friedrich Merz, Mohammed bin Zayed, Ines Schwerdtner

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Linke, Friedrich Merz, CDU, Ines Schwerdtner, Rapid Support Forces (RSF), Vereinte Nationen (UN), Welt, Scheich Mohammed bin Zayed, Vereinigte Arabische Emirate (VAE), Sudan, Darfur, Deutschland, Welt (Die Welt), Bundesregierung, schwarz-rote Bundesregierung, Vereinigungs der Vereinten Nationen, dts Nachrichtenagentur, dts Nachrichtenagenturagentur, deutsche Rüstungsunternehmen

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Donnerstag (Treffen von Mohammed bin Zayed mit Merz), im Artikel außerdem Bezug auf 07.09.2026 (Foto: „Friedrich Merz am 07.09.2026“).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Linke kritisiert Bundeskanzler Friedrich Merz scharf, weil er vor dem geplanten Treffen mit dem Emiratspräsidenten Scheich Mohammed bin Zayed die VAE hofiert, obwohl ihnen laut Vorwürfen die Unterstützung der RSF-Miliz im Sudan und Verbrechen in Darfur (u. a. Massaker) vorgeworfen werden, und fordert von Merz klare öffentliche Worte sowie ein konsequentes Vorgehen statt Rüstungs- und Diplomatiekooperation.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • bevorstehender Besuch des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Scheich Mohammed bin Zayed, in Berlin
  • Vorwürfe, dass die VAE die RSF-Miliz im Sudan mit Waffen und Söldnern unterstützen
  • Verantwortungszuweisung der RSF für Massaker an Zivilisten sowie schwerste Verbrechen in Darfur
  • Kritik an der Rolle der VAE bei mutmaßlichen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Darfur, wie in einem Bericht einer Untersuchungsgruppe der Vereinten Nationen beschrieben

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Linke kritisiert Merz’ geplantes Treffen mit Scheich Mohammed bin Zayed als Auszeichnung für einen Unterstützer der RSF-Miliz im Sudan
  • Linke fordert klare und öffentliche Worte des Bundeskanzlers zu Massakern in Darfur und kritisiert Diplomatie der „leisen Töne“
  • Linke verlangt, Merz müsse die Vorwürfe ansprechen und deutlich machen, dass die VAE wegen Mitverantwortung nicht als normaler strategischer Partner gelten können
  • Linke kritisiert, dass die Bundesregierung den Besuch auch für die Anbahnung von Rüstungskontakten nutzen wolle
  • Linke fordert Waffenlieferungen an die Emirate zu stoppen und ernsthaften diplomatischen Druck auszuüben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach klaren und öffentlichen Worten des Bundeskanzlers zu den Massakern in Darfur
  • Forderung, den Scheich mit den Vorwürfen zu konfrontieren
  • Forderung, eine mögliche Mitverantwortung an ethnischen Säuberungen in Darfur unmissverständlich zu benennen
  • Forderung nach diplomatischem Druck statt Diplomatie der leisen Töne
  • Forderung, Waffenlieferungen an die Emirate zu stoppen
  • Befürchtung, dass deutsche Waffen den Krieg und schwerste Menschenrechtsverbrechen im Sudan befeuern könnten
  • Kritik, dass die Bundesregierung den Besuch zur Zusammenarbeit mit deutschen Rüstungsunternehmen nutzen wolle

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja—es wird eine Stellungnahme der Linken-Chefin Ines Schwerdtner zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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