Bahnpolitik für EU-Hochgeschwindigkeitskorridor
Kaiserslautern () – Saarbrücken, Kaiserslautern und Mannheim fordern den Ausbau der Bahntrasse nach Paris zu einem EU-Hochgeschwindigkeitskorridor bis 2040. Das teilten die Oberbürgermeister der drei Städte am Dienstag mit. Sie riefen Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) auf, sich für das deutsch-französische Infrastrukturprojekt einzusetzen und mit den Planungen zu beginnen.
Auf der deutschen Seite der transnationalen Schienenachse müssten die Streckenengpässe beseitigt werden, hieß es.
In einem gemeinsamen Papier fordern die Oberbürgermeister die entschlossene Umsetzung des „HGV-Korridors 2040“ (HGV = Hochgeschwindigkeitsverkehr) der Europäischen Kommission. Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) sagte: „Deutschland und Frankreich sind das wirtschaftliche und politische Herz Europas. Dazu gehören leistungsfähige Verbindungen. Frankreich hat sein Hochgeschwindigkeitsnetz weit nach Osten ausgebaut. Während die Züge dort mit bis zu 320 km/h unterwegs sind, wird die Leistungsfähigkeit auf der deutschen Seite durch historische Trassenführung, Mischverkehr und die Topographie des Pfälzerwalds erheblich eingeschränkt.“
Die Oberbürgermeister fordern die Prüfung verschiedener Optionen für eine schnellere Querung des Pfälzerwalds, darunter einen Basistunnel.
Kaiserslauterns Oberbürgermeisterin Beate Kimmel (SPD) sagte: „Zwischen Kaiserslautern und Mannheim liegt einer der entscheidenden Engpässe dieser europäischen Verbindung. Wir fordern, dass endlich untersucht wird, wie dieser Engpass dauerhaft überwunden werden kann.“
Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht (CDU) sagte: „Mannheim ist einer der zentralen Knoten im deutschen und europäischen Schienennetz. Hier laufen wichtige Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen zusammen. Ein leistungsfähiger westlicher Zulauf aus Richtung Paris, Saarbrücken und Kaiserslautern stärkt deshalb nicht nur unsere drei Städte, sondern das gesamte Netz. Mehr Kapazität und zuverlässigere Verbindungen schaffen zusätzliche Spielräume für Fern-, Regional- und Güterverkehr.“
Mit Blick auf die anstehende Sanierung der Strecke zwischen Forbach und Ludwigshafen verlangen die Oberbürgermeister eine frühzeitige Abstimmung mit den betroffenen Kommunen.
Sie appellieren an die Deutsche Bahn, durch Teilstreckensperrungen die Erreichbarkeit der Städte aufrechtzuerhalten. Zudem kündigten sie an, weitere Städte, Regionen, Wirtschaftsakteure und wissenschaftliche Einrichtungen entlang der Achse für die Initiative zu gewinnen.
„Die Schnellzugtrasse ist schon heute eine wichtige Lebensader. Wenn man das Potential heben und 2040 deutlich schneller unterwegs sein will, muss heute mit der Planung begonnen werden. Verkehrsminister Bilger und die Deutsche Bahn müssen hierzu ihren Beitrag leisten“, erklärten Specht, Kimmel und Conradt.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Bahnhof Paris-Est (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Steffen Bilger, Uwe Conradt, Beate Kimmel, Christian Specht
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU), CDU, SPD, Europäische Kommission, Deutsche Bahn, Saarbrücken, Kaiserslautern, Mannheim, Kaiserslauterns Oberbürgermeisterin Beate Kimmel (SPD), Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU), Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht (CDU), Pfälzerwald, Deutsche Seite, transnationale Schienenachse, HGV-Korridor 2040, Forbach, Ludwigshafen, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Dienstag statt (kein konkretes Datum genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Kaiserslautern, Saarbrücken, Mannheim, Paris (Bahnhof Paris-Est), Pfälzerwald, zwischen Kaiserslautern und Mannheim, zwischen Forbach und Ludwigshafen.
Worum geht es in einem Satz?
Die Oberbürgermeister von Saarbrücken, Kaiserslautern und Mannheim fordern den Ausbau der Bahntrasse nach Paris zu einem EU-Hochgeschwindigkeitskorridor bis 2040, inklusive Beseitigung von Engpässen auf deutscher Seite, früher Planungsaufnahme und Abstimmung bei anstehenden Sanierungen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ausbau der Bahntrasse nach Paris zu einem EU-Hochgeschwindigkeitskorridor bis 2040 als Forderung der Oberbürgermeister Saarbrückens, Kaiserslauterns und Mannheims
- Beseitigung von Streckenengpässen auf der deutschen Seite der transnationalen Schienenachse als Anlass des gemeinsamen Papiers
- eingeschränkte Leistungsfähigkeit der deutschen Strecken durch historische Trassenführung, Mischverkehr und Topographie des Pfälzerwalds
- unzureichend untersuchte dauerhafte Überwindung des Engpasses zwischen Kaiserslautern und Mannheim
- anstehende Sanierung der Strecke zwischen Forbach und Ludwigshafen als Hintergrund für frühzeitige Abstimmung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- In dem Artikel werden keine konkreten Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
- Es wird lediglich ein Appell an den Bundesverkehrsminister und die Deutsche Bahn sowie die Ankündigung genannt, weitere Städte und Akteure zu gewinnen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ausbau der Bahnverbindung nach Paris als EU-Hochgeschwindigkeitskorridor bis 2040
- Beseitigung von Streckenengpässen auf der deutschen Seite der transnationalen Schienenachse
- Höhere Kapazitäten und zuverlässigere Verbindungen für Fern-, Regional- und Güterverkehr
- Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Anbindung zwischen Deutschland und Frankreich
- Dauerhafte Überwindung eines Engpasses zwischen Kaiserslautern und Mannheim
- Zusätzliche Spielräume im gesamten Schienennetz durch leistungsfähigeren Zulauf nach Mannheim
- Frühzeitige Abstimmung mit betroffenen Kommunen im Zuge der Sanierung zwischen Forbach und Ludwigshafen
- Aufrechterhaltung der Erreichbarkeit der Städte durch Teilstreckensperrungen
- Gewinnung weiterer Städte, Regionen, Wirtschaftsakteure und wissenschaftlicher Einrichtungen für die Initiative
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es werden mehrere Stellungnahmen von Oberbürgermeistern der Städte zitiert, u. a. Uwe Conradt, Beate Kimmel und Christian Specht.
- CSU verteidigt Mütterrente gegen Kritik aus CDU-Arbeitnehmerflügel - 14. September 2026
- Sozialethiker Nass kritisiert Vorschlag zur KI-Verlangsamung - 14. September 2026
- Reservistenverband will OPLAN aus Sachsen-Anhalt zurückholen - 14. September 2026

