Stubb widerspricht deutschen Nato-Warnungen

Stubb widerspricht deutschen Nato-Warnungen

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Politik: Finnlands Präsident zur Nato-Warnung

() – Finnlands Präsident Alexander Stubb hat deutsche Warnungen vor einem russischen Angriff auf die Nato bis 2029 zurückgewiesen. Auch einen Einsatz von Nuklearwaffen hält Stubb für unwahrscheinlich, wie er der „Bild“ sagte. Die einzige Möglichkeit für , den Krieg zu eskalieren, bestehe aus einer Mobilmachung – diese hält der Finne für wahrscheinlich.

Auf die Warnung der Bundeswehr angesprochen, Putin könne bis 2029 in der Lage sein, Nato-Territorium anzugreifen, sagte Stubb: „Wenn jemand eine solche Kristallkugel hätte – wunderbar. Aber ich sehe dafür einfach weder Belege noch Fakten.“ Er „glaube nicht, dass Russland jemals das mächtigste Militärbündnis der Welt, die Nato, angreifen wollen würde“. Seine Philosophie erklärte er so: „Ich sage nicht: `Entspannt euch.` Man sollte sich immer auf das Schlimmste vorbereiten, um es zu verhindern.“

Stubbs Begründung: „Erstens verfüge ich über geheimdienstliche Erkenntnisse. Und zweitens haben wir eine Abschreckung – und diese Abschreckung ist stärker als die jeder anderen Militärmacht irgendwo auf der Welt.“ Sie beruhe „auf konventionellen Streitkräften, auf Raketen und auf Atomwaffen. Für keine Macht der Welt ergibt es Sinn, die Entschlossenheit dieses Bündnisses auf die Probe zu stellen“.

Finnlands Staatschef äußerte sich auch skeptisch über die Möglichkeit eines russischen Atomschlags in der : „In diesem war der chinesische Außenminister bei mir zu Besuch, und ich habe das Thema angesprochen. Und er sagte: `Wir werden niemals zulassen, dass das passiert.` Und ich glaube, das ist eine ziemlich wirksame Abschreckung.“

Tatsächlich könne Russland nur auf eine Weise den Krieg eskalieren: „Im Moment sind Russlands Möglichkeiten zur Eskalation ziemlich begrenzt. Das Einzige, womit Russland noch eskalieren kann, ist eine Mobilmachung.“

Finnlands Präsident hält eine Mobilmachung in Russland im Herbst für wahrscheinlich: „Wenn man sich die anschaut, die sie jetzt auf den Weg bringen – im Grunde geht es darum, die Grenzen zu schließen und die Freizügigkeit einzuschränken -, dann ist das ein Hinweis darauf. Denn die Wahrheit ist: Bei diesem Tempo können sie ihre Kriegsanstrengungen nicht mehr allzu lange aufrechterhalten.“

Stubb zufolge verliert die russische Armee monatlich zwischen 30.000 und 35.000 Soldaten. Gleichzeitig würden nur 27.000 neue Soldaten rekrutiert. „Sie haben also immer weniger Soldaten in einer immer komplizierteren Lage.“ Dies mache auch einen Angriff auf ein weiteres Land äußerst unwahrscheinlich: „Dass sie jetzt plötzlich Kräfte für zwei Fronten mobilisieren könnten – das sehe ich einfach nicht.“

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Alexander Stubb (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Alexander Stubb, Wladimir Putin, Xi Jinping, Alexander Stubb

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Alexander Stubb, Bundeswehr, Nato, Russland, Finnland, Ukraine, Chinesischer Außenminister, China

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Finnlands Präsident Alexander Stubb hält deutsche Warnungen vor einem russischen Nato-Angriff bis 2029 sowie einen Nuklearwaffeneinsatz für unbelegt und unwahrscheinlich, glaubt aber, dass Russland den Krieg vor allem durch eine Mobilmachung eskalieren könnte, die er für den Herbst als eher plausibel ansieht.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Finnlands Präsident Alexander Stubb weist deutsche Warnungen vor einem russischen Angriff auf Nato-Territorium bis 2029 zurück
  • Stubb betont, dass er dafür weder Belege noch Fakten sieht
  • Stubb stützt seine Einschätzung auf geheimdienstliche Erkenntnisse
  • Stubb verweist auf die Abschreckung durch Nato-Streitkräfte einschließlich Atomwaffen
  • Stubb nennt als wahrscheinlichen Eskalationsweg für Russland eine Mobilmachung
  • Hinweis auf Gesetzesänderungen in Russland zur Schließung von Grenzen und Einschränkung der Freizügigkeit
  • Aussage, dass Russland die Kriegsanstrengungen bei dem aktuellen Tempo nicht lange aufrechterhalten könne
  • Angaben zur Entwicklung der Soldatenzahlen in Russland (monatliche Verluste vs. Rekrutierung)

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Stubb weist deutsche Warnungen vor einem russischen Angriff bis 2029 zurück
  • Er hält einen möglichen Atomwaffeneinsatz für unwahrscheinlich
  • Als Reaktion auf die Bundeswehr-Warnung äußert Stubb Skepsis mangels Belege und Fakten
  • Er betont, dass sich Politik und Öffentlichkeit nicht „entspannen“ sollten, sondern auf das Schlimmste vorbereitet sein müssten, um es zu verhindern
  • Medienbezug: Stubb äußert sich gegenüber der „Bild“

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Er hält deutsche Warnungen vor einem russischen Angriff auf Nato-Territorium bis 2029 für unbegründet
  • Er stuft einen Einsatz von Nuklearwaffen als unwahrscheinlich ein
  • Er sieht als einzig realistische Eskalationsmöglichkeit eine Mobilmachung
  • Er erwartet, dass eine Mobilmachung in Russland im Herbst wahrscheinlich ist
  • Er geht davon aus, dass Russland seine Kriegsanstrengungen bei dem aktuellen Tempo nicht lange durchhalten kann
  • Er rechnet damit, dass Russland durch Verluste und zu geringe Rekrutierung mittelfristig personell geschwächt wird
  • Er hält dadurch einen Angriff mit Kräften für zwei Fronten für unwahrscheinlich

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja—Alexander Stubb wird mit mehreren Zitaten/Äußerungen (z. B. gegenüber „Bild“ und zu den Warnungen der Bundeswehr) direkt im Artikel angeführt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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