Rotkäppchen-Chefin fürchtet Schaumweinsteuer-Erhöhung

Rotkäppchen-Chefin fürchtet Schaumweinsteuer-Erhöhung

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Wirtschaft: Warnung vor Schaumweinsteuererhöhung in Freyburg

Freyburg () – Die Chefin der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien, Silvia Wiesner, hat scharf vor der geplanten Erhöhung der Schaumweinsteuer gewarnt. befinde sich in einer schweren Strukturkrise und bräuchten Investitionsspielraum, sagte Wiesner dem Nachrichtenportal T-Online. Eine zusätzliche Steuerbelastung sei „genau das Gegenteil von dem, was wir jetzt brauchen“.

Die geplanten 20 Cent mehr pro Flasche plus Mehrwertsteuer würden nach Wiesners Darstellung vor allem günstigere Produkte treffen. Bei einer Mengensteuer treffe derselbe Betrag ein günstiges Produkt relativ stärker als beispielsweise eine Flasche Champagner. „Deshalb halten wir das weder für sozial gerecht noch für wettbewerbsneutral“, kritisierte die Rotkäppchen-Chefin. Als Marktführer habe man „gar keine Alternative, als eine solche Verbrauchssteuer weiterzugeben“. Eine Flasche Rotkäppchen werde dadurch „auf einmal über 20 Cent mehr“ kosten.

Wiesner warnte zudem vor Folgen für Investitionen: „Wir pausieren derzeit Investitionsentscheidungen, die nicht zwingend kurzfristig getroffen werden müssen.“ Als Beispiel nannte sie die Rotkäppchen-Erlebniswelt in Freyburg. „Über eine vergleichbare könnten wir derzeit nicht entscheiden“, so die Rotkäppchen-Chefin weiter. Nach den Belastungen der vergangenen Jahre gebe es in der Branche „keine großen Puffer mehr. Die Zahl der Sektproduktionsstandorte in Deutschland könnte gefährdet sein.“

Wiesner hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) eingeladen: „Ich habe ihn jedenfalls eingeladen, uns in Freyburg am größten Sektwerksstandort Deutschlands zu besuchen.“ Zugesagt habe Klingbeil bislang nicht. Wiesner will dem Minister sagen: „Die Erhöhung der Schaumweinsteuer ist maximal ein fiskalpolitisches Nullsummenspiel – aber mit wirtschaftlichen Kollateralschäden.“ Für den Minister würde es bei einem Besuch auch Sekt geben: „Wir bieten Herrn Klingbeil gerne alles an, wonach auch immer ihm das Herz gelüstet“, so die Rotkäppchen-Chefin.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Sekt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Silvia Wiesner, Lars Klingbeil

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien, T-Online, Lars Klingbeil, SPD, Bundesfinanzministerium

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Freyburg

Worum geht es in einem Satz?

Silvia Wiesner, Chefin der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien, warnt davor, dass die geplante Erhöhung der Schaumweinsteuer Unternehmen durch höhere Kosten, vor allem für günstige Produkte, zusätzlich belastet, Investitionen ausbremst und damit wirtschaftliche Schäden statt eines positiven Effekts verursacht.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

geplante Erhöhung der Schaumweinsteuer

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Beschreibung einer Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Aussage der Rotkäppchen-Chefin vorhanden

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Unternehmen benötigen Investitionsspielraum, zusätzliche Steuerbelastungen wären das Gegenteil davon
  • Günstigere Produkte würden stärker betroffen als hochwertige Produkte
  • Die Steuererhöhung wäre weder sozial gerecht noch wettbewerbsneutral
  • Unternehmen müssten die Verbrauchssteuer an Verbraucher weitergeben
  • Eine Flasche Rotkäppchen würde dadurch deutlich teurer
  • Investitionsentscheidungen würden pausiert, sofern sie nicht zwingend kurzfristig getroffen werden müssen
  • Über vergleichbare Investitionen könne derzeit nicht entschieden werden
  • In der Branche gebe es nach den Belastungen der vergangenen Jahre keine großen Puffer mehr
  • Die Zahl der Sektproduktionsstandorte in Deutschland könnte gefährdet sein

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Die Chefin der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien, Silvia Wiesner, warnt im Artikel vor der geplanten Erhöhung der Schaumweinsteuer und äußert dazu kritische Einschätzungen gegenüber der Politik (u. a. gegenüber Bundesfinanzminister Lars Klingbeil).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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