VZBV registriert mehr Beschwerden wegen aufgedrängter Verträge

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Verbraucherbeschwerden und Vertragsfallen in Berlin

() – Im ersten Halbjahr 2026 haben die Verbraucherzentralen in über 170.000 Beschwerden erfasst. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg um vier Prozent, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband am Mittwoch mit. Besonders häufig beschwerten sich demnach über untergeschobene Verträge, die mit mehr als 24.000 Fällen zu den häufigsten Beschwerdegründen gehörten. Diese Zahl stieg im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent.

Die Beschwerden betrafen am häufigsten die Bereiche , Zeitschriften und Zeitungen (18 Prozent), digitale Dienste (14 Prozent) sowie Glücksspiele, Gewinnspiele und Lotterien (10 Prozent). Der Verbraucherzentrale Bundesverband sieht insbesondere bei telefonisch geschlossenen langfristigen Verträgen Handlungsbedarf.

Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, sagte, dass Verbraucher häufig überrumpelt würden und dann mit einem langfristigen Vertrag dastünden, den sie nicht abschließen wollten. „Untergeschobene Verträge sind eine echte Kostenfalle“, so Pop. „Deswegen brauchen wir endlich eine Bestätigungspflicht für telefonisch geschlossene langfristige Verträge. Das heißt, sie müssen mit zeitlichem Abstand in Textform bestätigt werden, sonst sind sie nicht gültig.“

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Verbraucherzentrale-Bundesverband (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ramona Pop

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Verbraucherzentrale Bundesverband

Wann ist das Ereignis passiert?

Erster Halbjahr 2026 (Bericht: „am Mittwoch“ innerhalb dieses Zeitraums)

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Laut dem Verbraucherzentrale Bundesverband wurden in Deutschland im ersten Halbjahr 2026 über 170.000 Beschwerden erfasst (4% mehr als im Vorjahr), wobei besonders untergeschobene Verträge häufig waren und der Verband vor allem bei telefonisch geschlossenen langfristigen Verträgen eine Bestätigungspflicht fordert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Überrumpelung von Verbrauchern durch telefonisch geschlossene langfristige Verträge
  • Abschluss solcher Verträge ohne zeitlichen Abstand in Textform bestätigt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Der Verbraucherzentrale Bundesverband sieht Handlungsbedarf, insbesondere bei telefonisch geschlossenen langfristigen Verträgen.
  • Die Vorständin Ramona Pop kritisiert, dass Verbraucher häufig überrumpelt werden und anschließend in langfristige Verträge geraten.
  • Ramona Pop fordert eine Bestätigungspflicht in Textform mit zeitlichem Abstand, sonst sollen die Verträge ungültig sein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Anstieg der Beschwerden im ersten Halbjahr 2026 um vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum
  • Zunahme der Beschwerden wegen untergeschobener Verträge um sieben Prozent
  • Häufige Betroffenheit im Bereich Bücher, Zeitschriften und Zeitungen
  • Häufige Betroffenheit im Bereich digitale Dienste
  • Häufige Betroffenheit im Bereich Glücksspiele, Gewinnspiele und Lotterien
  • Handlungsbedarf bei telefonisch geschlossenen langfristigen Verträgen
  • Forderung nach einer Bestätigungspflicht für telefonisch geschlossene langfristige Verträge mit zeitlichem Abstand in Textform, sonst sollen sie nicht gültig sein

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja – Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, wird mit ihrer Stellungnahme zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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