Gesellschaft: Schulstress in Deutschland
Berlin () – 33 Prozent aller Jugendlichen in Deutschland sehen sich durch Schulstress massiv beeinträchtigt. Das geht aus der repräsentativen Sinus-Jugendstudie 2025/2026 im Auftrag der Krankenkasse Barmer hervor, für die bundesweit 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt wurden. Die Studie zeigt, dass weibliche Teenager mit 42 Prozent deutlich stärker betroffen sind als ihre männlichen Altersgenossen mit 25 Prozent.
Nur 22 Prozent der befragten Jugendlichen gaben an, dass Schulstress sie nicht beeinträchtigt. Auf den Rängen zwei und drei der den Alltag hochgradig belastenden Faktoren folgten Stress in der Familie sowie Einsamkeit, und zwar bei 16 beziehungsweise zwölf Prozent aller Befragten. Barmer-Chef Christoph Straub hob die Notwendigkeit hervor, die psychische Gesundheit junger Menschen stärker in den Fokus zu rücken.
Die Studie ergab zudem, dass Jugendliche mit einem niedrigeren Bildungsgrad in allen untersuchten Kategorien deutlich stärker belastet sind. Besonders deutlich war der Unterschied beim Mobbing, bei Süchten und bei chronischen körperlichen Krankheiten. Stress in der Partnerschaft spielte bei den 14- bis 17-Jährigen eine geringere Rolle, wobei nur sechs Prozent der Befragten angaben, dass dies ihren Alltag stark belastet.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Christoph Straub
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Krankenkasse Barmer, Sinus-Jugendstudie 2025/2026
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: 2025/2026 (Sinus-Jugendstudie 2025/2026).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Laut der repräsentativen Sinus-Jugendstudie 2025/2026 (für die Barmer, 2.000 Befragte) fühlen sich 33% der 14- bis 17-Jährigen in Deutschland durch Schulstress massiv beeinträchtigt, wobei Mädchen (42%) deutlich stärker betroffen sind als Jungen (25%) und auch Faktoren wie Stress in der Familie, Einsamkeit sowie höhere Belastungen bei niedrigeren Bildungsgraden eine große Rolle spielen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Schulstress beeinträchtigt massiv die psychische Gesundheit vieler Jugendlicher in Deutschland
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- In dem Artikel wird keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
- Es wird lediglich die Notwendigkeit betont, die psychische Gesundheit junger Menschen stärker in den Fokus zu rücken
Welche Konsequenzen werden genannt?
- 33 Prozent der Jugendlichen in Deutschland sehen sich durch Schulstress massiv beeinträchtigt
- 22 Prozent der befragten Jugendlichen werden durch Schulstress nicht beeinträchtigt
- Mädchen sind deutlich stärker betroffen als Jungen
- Stress in der Familie belastet den Alltag bei 16 Prozent
- Einsamkeit belastet den Alltag bei zwölf Prozent
- Niedrigere Bildungsgrade gehen mit deutlich stärkerer Belastung in allen untersuchten Kategorien einher
- Mobbing, Süchte und chronische körperliche Krankheiten sind besonders stark betroffen
- Stress in der Partnerschaft belastet den Alltag nur bei sechs Prozent der Befragten stark
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Barmer-Chef Christoph Straub hebt die Notwendigkeit hervor, die psychische Gesundheit junger Menschen stärker in den Fokus zu rücken.
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