Mehr als die Hälfte der Grundschüler in NRW nutzt Ganztagsbetreuung

Mehr als die Hälfte der Grundschüler in NRW nutzt Ganztagsbetreuung

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Bildungspolitik: NRW Ganztagsschule

() – Mehr als die Hälfte der Grundschüler in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Schuljahr 2025/26 ein Angebot des offenen oder gebundenen Ganztags an Schulen besucht. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stieg dieser Anteil in den letzten Jahren stetig an.

Hatten im Schuljahr 2015/16 noch 42,4 % aller Grundschüler am offenen oder gebundenen Ganztag teilgenommen, so waren es im Schuljahr 2025/26 bereits 56,2 %. Das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) regelt die stufenweise Einführung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für im Grundschulalter, beginnend 2026 mit der ersten Klassenstufe.

Im vorherigen Schuljahr 2025/26 nahmen bereits 58,1 % der Grundschüler, die die erste Klasse besuchten, an einem Ganztagsangebot an einer Schule teil.

Auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte war der Anteil in mit 86,5 % NRW-weit am höchsten, gefolgt von Leverkusen mit 83,8 % und mit 80,3 %. Am niedrigsten war der Anteil in den Kreisen Olpe (31,1 %), Borken (32,7 %), -Wittgenstein (33,6 %) und dem Hochsauerlandkreis (33,6 %). Tendenziell sind die Anteile der Ganztagsschüler an Grundschulen in den kreisfreien Städten höher als in den Kreisen.

Insgesamt nahmen 409.835 Grundschüler im Schuljahr 2025/26 ein Angebot des schulischen Ganztagsbetriebs wahr.

Mehr als 99 % von ihnen besuchten ein Angebot des offenen Ganztags. In einer offenen Ganztagsschule nimmt dieser Teil der Schüler an den außerunterrichtlichen Angeboten teil.

Die Anmeldung bindet für die Dauer eines Schuljahres und verpflichtet in der Regel zur regelmäßigen und täglichen Teilnahme an diesen Angeboten. Lediglich 3.615 Kinder waren im Schuljahr 2025/26 im gebundenen Ganztagsbetrieb.

In einer gebundenen Ganztagsschule nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Schule verpflichtend an den Ganztagsangeboten teil.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Kinder in einer Schule (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im bereitgestellten Artikeltext kommen keine Personen vor (keine Namen), sondern nur Institutionen/Ämter (z. B. Statistisches Landesamt, Land Nordrhein-Westfalen).

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen, Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG), offene Ganztagsschule, gebundene Ganztagsschule, Düsseldorf, Köln, Leverkusen, Oberhausen, Olpe, Borken, Siegen-Wittgenstein, Hochsauerlandkreis

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis (die Teilnahme-/Anteilzahlen zum Ganztag) fand im Schuljahr 2025/26 statt.

Zusätzlich genannt wird: 2015/16 (Vergleichswert) und 2026 (stufenweise Einführung des Rechtsanspruchs beginnend mit der ersten Klassenstufe).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen (Köln, Leverkusen, Oberhausen, Olpe, Borken, Siegen-Wittgenstein, Hochsauerlandkreis)

Worum geht es in einem Satz?

Im Schuljahr 2025/26 haben in Nordrhein-Westfalen 56,2 % der Grundschüler ein Angebot des offenen oder gebundenen Ganztags besucht (409.835 Kinder insgesamt), wobei der offene Ganztag mit über 99 % klar dominiert und der Rechtsanspruch nach dem Ganztagsförderungsgesetz stufenweise ab 2026 eingeführt wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Stufenweise Einführung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter durch das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) ab 2026 mit der ersten Klassenstufe

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Steigende Teilnahmequoten am offenen oder gebundenen Ganztag bei Grundschülern in Nordrhein-Westfalen
  • Ausbau des schulischen Ganztagsangebots und damit verbundene höhere Reichweite außerunterrichtlicher Betreuung
  • Bindung der Anmeldung für die Dauer eines Schuljahres sowie in der Regel Verpflichtung zur regelmäßigen und täglichen Teilnahme
  • Unterschiedliche regionale Verteilung der Ganztagsteilnahme mit besonders hohen Anteilen in einzelnen kreisfreien Städten und besonders niedrigen Anteilen in einzelnen Kreisen
  • Höherer Anteil der Teilnahme an Ganztagsangeboten in kreisfreien Städten im Vergleich zu Kreisen
  • Sehr deutlicher Schwerpunkt auf dem offenen Ganztag gegenüber dem gebundenen Ganztag

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer bestimmten Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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