Berlin: Kritik am Russischen Haus
Berlin () – Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hält das Russische Haus in Berlin für eine Spionageeinrichtung und fordert dessen Schließung.
„In diesem Russischen Haus leben über 100 Menschen, wo keiner weiß, wer das ist und warum sie dort leben“, sagte er dem Nachrichtensender „Welt“. Der Energieverbrauch dieses Hauses sei erheblich höher, als es rechtfertigen würde bei den 100 Menschen, die dort leben. „Das kulturelle Angebot ist seltsam, aber wir gehen davon aus, weil auch der Stromverbrauch so hoch ist, dass dort technisch aufwendige Geräte sind, dass dort Menschen untergebracht werden, die auch im russischen Sinne dort untergebracht werden müssen.“
Er nannte das Russische Haus einen „Hub, der vermutlich voll ist mit technischer Aufklärung, der voll ist mit Menschen, die Deutschland nicht wohlgesonnen sind“. Kiesewetter vermutet die Auslagerung bestimmter Aktivitäten aus der Botschaft in das Russische Haus: „Viele Aktivitäten, die vorher in der russischen Botschaft waren, unter den Linden, haben sich dorthin verlagert“.
Früher sei das Russische Haus mal eine Kultureinrichtung gewesen, in der er selbst als Russland-Berichterstatter öfter zu Gast war. Heute sei das anders, das Haus gehöre geschlossen. „Dieses Haus ist Symbol unserer Schwäche und russischer Einflussnahme.“ Die Angst vor Gegenmaßnahmen hält Kiesewetter für unangebracht: „Wir schließen es nicht, weil wir umgekehrt glauben, dass die Goethe-Institute in Russland dann geschlossen werden. Aber: So what? Dann werden sie halt geschlossen.“
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Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Russisches Haus am 06.08.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Roderich Kiesewetter
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, Roderich Kiesewetter, Russland, Russische Botschaft, Goethe-Institute, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: 06.08.2026 (Russisches Haus am 06.08.2026, via dts Nachrichtenagentur)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter fordert die Schließung des „Russischen Hauses“ in Berlin, da er es für eine potenzielle Spionageeinrichtung hält und als Anzeichen hierfür unter anderem den ungewöhnlich hohen Energieverbrauch sowie verlagerten Aktivitäten von der russischen Botschaft dorthin nennt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Erhöhte Energie-/Stromverbrauchswerte des Russischen Hauses, die nicht zu der Zahl der dort lebenden Personen passen
- Verdacht, dass sich dort technisch aufwendige Geräte und Menschen untergebracht sind, die Deutschland im russischen Sinne nicht wohlgesonnen sind
- Vermutung der Verlagerung von Aktivitäten aus der russischen Botschaft in das Russische Haus (Auslagerung bestimmter Tätigkeiten)
- Charakterisierung des Hauses als Spionageeinrichtung bzw. „Hub“ für technische Aufklärung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien im Artikel beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Schließung des Russischen Hauses in Berlin
- Verlagerung bzw. Aufdeckung von zuvor in der russischen Botschaft stattfindenden Aktivitäten
- Verschärfte Prüfungen und Kontrolle russischer Präsenz bzw. Aktivitäten in Deutschland
- Politische Eskalation und mögliche Vergeltungsmaßnahmen durch Russland
- Symbolische Wirkung durch Darstellung des Gebäudes als Zeichen russischen Einflusses und deutscher Schwäche
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter wird mit einer Stellungnahme zitiert.
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