Panorama: Verkehrssicherheit in Baden-Württemberg
Stuttgart () – Die Halbjahresbilanz der Verkehrsunfallentwicklung in Baden-Württemberg zeigt einen deutlichen Rückgang bei der Zahl der Getöteten und Schwerverletzten. Innenminister Manuel Hagel (CDU) teilte bei der Vorstellung der Zahlen in Stuttgart am Freitag mit, in den ersten sechs Monaten seien 161 Menschen im Straßenverkehr gestorben, knapp 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Zugleich sei die Zahl der Schwerverletzten um 5,1 Prozent auf 2.562 gesunken.
Nach den Angaben des Ministeriums hat sich die Gesamtzahl der Unfälle leicht erhöht: Sie stieg um 2,2 Prozent auf 154.347. Bei den Unfällen mit Personenschaden gab es ein Plus von 1,8 Prozent auf 16.379, bei den Unfällen mit Sachschaden von 2,3 Prozent auf 137.968. Die Zahl der leicht Verletzten wuchs um 1,0 Prozent auf 17.494. Hauptursache bei tödlichen Unfällen blieb mit einem Anteil von 39,7 Prozent nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit; 64 Menschen starben deshalb. Hagel betonte, Geschwindigkeitsüberschreitungen seien lebensgefährlich.
Unterschiedlich entwickelten sich die Unfallzahlen bei den Verkehrsbeteiligungsarten.
Die Zahl der Motorradunfälle ging um 4,2 Prozent auf 2.210 zurück, 24 Motorradfahrer wurden getötet. Bei den Pedelecs sank die Zahl der Unfälle um 10,7 Prozent auf 1.969, während sie bei Fahrrädern ohne Antrieb um 2,2 Prozent auf 4.457 stieg.
Insgesamt kamen 33 Radfahrer ums Leben, darunter 18 Pedelecfahrer. Bei den Fußgängern stieg die Zahl der Getöteten von 24 auf 27, obwohl die Gesamtzahl der Fußgängerunfälle zurückging.
Ein deutlicher Anstieg ist weiterhin bei Elektrokleinstfahrzeugen zu verzeichnen.
Die Zahl der Unfälle mit E-Scootern und ähnlichen Fahrzeugen erhöhte sich um 46,4 Prozent auf 1.290. Dabei wurden 126 Menschen schwer verletzt, 868 leicht, eine Person starb. Bei 45,5 Prozent dieser Unfälle mit Personenschaden waren die Nutzer minderjährig.
Auf Alkohol am Steuer gingen 1.895 Unfälle zurück, auf Cannabis oder Betäubungsmittel 348.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Manuel Hagel
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Innenminister Manuel Hagel (CDU), CDU, Innenministerium Baden-Württemberg, Polizei, dts Nachrichtenagentur, Stuttgart (dts Nachrichtenagentur)
Wann ist das Ereignis passiert?
Der Text nennt als Zeitraum: „in den ersten sechs Monaten“ (Halbjahresbilanz).
Als Zeitpunkt der Vorstellung nennt er außerdem: am Freitag (genannt im Text als „bei der Vorstellung … am Freitag“) — ohne konkretes Datum.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Stuttgart, Baden-Württemberg
Worum geht es in einem Satz?
Die Halbjahresbilanz der Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg zeigt in den ersten sechs Monaten einen Rückgang der Zahl der Getöteten und Schwerverletzten, während die Gesamtunfälle leicht stiegen und besonders bei E-Scootern ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Innenminister Manuel Hagel (CDU) betonte bei der Vorstellung der Zahlen, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen lebensgefährlich seien
- Keine weiteren Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zahl der Getöteten im Straßenverkehr sank in den ersten sechs Monaten um knapp 15 Prozent auf 161
- Zahl der Schwerverletzten ging um 5,1 Prozent auf 2.562 zurück
- Gesamtzahl der Unfälle stieg leicht um 2,2 Prozent auf 154.347
- Unfälle mit Personenschaden stiegen um 1,8 Prozent auf 16.379
- Unfälle mit Sachschaden stiegen um 2,3 Prozent auf 137.968
- Zahl der leicht Verletzten stieg um 1,0 Prozent auf 17.494
- Hauptursache bei tödlichen Unfällen blieb nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit mit 64 Todesfällen
- Zahl der Motorradunfälle sank um 4,2 Prozent auf 2.210
- Zahl der Pedelecunfälle sank um 10,7 Prozent auf 1.969
- Zahl der Unfälle mit Fahrrädern ohne Antrieb stieg um 2,2 Prozent auf 4.457
- Insgesamt wurden 33 Radfahrer getötet darunter 18 Pedelecfahrer
- Zahl der getöteten Fußgänger stieg von 24 auf 27
- Unfälle mit E-Scootern und ähnlichen Fahrzeugen stiegen um 46,4 Prozent auf 1.290
- Bei Unfällen mit E-Scootern stiegen die Schwerverletzten auf 126 und die leicht Verletzten auf 868
- Bei E-Scooter Unfällen starb eine Person
- Anteil minderjähriger Nutzer bei Unfällen mit Personenschaden bei Elektrokleinstfahrzeugen lag bei 45,5 Prozent
- Unfälle mit Alkohol am Steuer gingen auf 1.895 zurück
- Unfälle mit Cannabis oder Betäubungsmitteln gingen auf 348 zurück
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — Innenminister Manuel Hagel (CDU) nimmt Stellung, indem er betont, Geschwindigkeitsüberschreitungen seien lebensgefährlich.
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