Wissenschaft & Sicherheitsstandards in Berlin
Berlin () – Die Innovationsberaterin von Bundeskanzler Friedrich Merz, Claudia Eckert, fordert klare Regeln für Professoren und Hochschulen, die in sensiblen Technologiefeldern wie der Drohnenforschung oder im Bereich KI und Cybersicherheit arbeiten. „Wir müssen für manche Kooperationen stärkere Kontrollen durchführen“, sagte die Präsidentin der Akademie der Technikwissenschaften (Acatech) dem „Handelsblatt“.
Es könne nicht dem Lehrstuhlinhaber überlassen bleiben, ein eigenes Regelwerk zu entwickeln. Nötig seien ausdifferenzierte Handlungsleitlinien der Universitäten, allen voran der Technischen Universitäten: für Technologiefelder, je nach Entwicklungsstand der Forschung. Hintergrund sind Enthüllungen der letzten Wochen über Forschungszusammenarbeiten deutscher Einrichtungen mit China.
Eckert hält höhere Sicherheitsstandards an Forschungseinrichtungen für zwingend, damit Unternehmen, Start-ups und Wissenschaft künftig stärker im Bereich der Verteidigungstechnologien zusammenarbeiten und so die Potenziale in der Sicherheitsforschung nutzen können. Die Freiheit der Forschung und Lehre sei in dem Zusammenhang ein heikles Thema. Der Professor sei bisher nur sich selbst und dem Himmel über sich verantwortlich. Das könne in diesen Zeiten nicht mehr das Maß aller Dinge sein, stellte Eckert fest. Eine Möglichkeit sei es, über die Vergabe von Fördergeld klare Regeln aufzustellen und nachzuprüfen, bevor Geld fließe. Es müsse sich kulturell etwas ändern, damit die Forschungspipeline von der Idee bis in die Produktion funktioniere.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Claudia Eckert, Friedrich Merz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Acatech, Bundeskanzler Friedrich Merz, Claudia Eckert, Technische Universitäten, Universitäten, Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Innovationsberaterin Claudia Eckert (Acatech) fordert angesichts von Kooperationen in sensiblen Technologiefeldern klare, von den Hochschulen vorgegebene Sicherheits- und Kontrollregeln für Professoren, insbesondere durch ausdifferenzierte Leitlinien und überprüfbare Vorgaben bei der Vergabe von Fördermitteln.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Enthüllungen der letzten Wochen über Forschungszusammenarbeiten deutscher Einrichtungen mit China
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Höhere Sicherheitsstandards an Forschungseinrichtungen
- Ausdifferenzierte Handlungsleitlinien der Universitäten insbesondere für Technologiefelder
- Stärkere Kontrollen bei Kooperationen mit externen Partnern
- Überprüfung und Festlegung von Regeln bereits vor der Vergabe von Fördergeldern
- Nachprüfbarkeit von Vorgaben bevor finanzielle Mittel fließen
- Kultureller Wandel damit die Forschungspipeline von der Idee bis in die Produktion besser funktioniert
- Einschränkungen oder stärkere Rahmensetzung für die Freiheit der Forschung und Lehre im Sicherheitskontext
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja—Claudia Eckert (Präsidentin der Acatech) wird mit einer Stellungnahme zitiert („Wir müssen für manche Kooperationen stärkere Kontrollen durchführen“).
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