Gesundheitspolitik in Genf: Stillförderung stärken
Genf () – Das UN-Kinderhilfswerk Unicef und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben die Weltgemeinschaft aufgefordert, ihre Gesundheitssysteme zu stärken, um Müttern und Neugeborenen qualitativ hochwertige Unterstützung beim Stillen zu bieten.
In einer gemeinsamen Erklärung hoben Unicef-Exekutivdirektorin Catherine Russell und WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus die Bedeutung des Stillens für die Gesundheit von Kindern und Müttern hervor. Stillen sei eine der einfachsten und wirkungsvollsten Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit eines Kindes, da es essenzielle Nährstoffe liefere, die Immunität erhöhe, vor schweren Krankheiten schütze und die kognitive Entwicklung unterstütze. Auch für Mütter habe das Stillen wichtige gesundheitliche Vorteile: Es trage dazu bei, das Risiko für nichtübertragbare Krankheiten wie Brust- und Eierstockkrebs sowie Typ-2-Diabetes zu senken.
Die Organisationen wiesen darauf hin, dass die Stillraten weltweit zwar gestiegen seien, der Fortschritt jedoch ungleichmäßig verlaufe. Viele Länder hinkten den globalen Zielen hinterher, da die Abdeckung von Dienstleistungen zur Unterstützung des Stillens niedrig bleibe, die Politik inkonsistent durchgesetzt werde und die Qualität der Dienstleistungen oft unzureichend sei, insbesondere in einkommensschwachen, fragilen und humanitären Kontexten.
Die Organisationen forderten die Länder auf, in bewährte Lösungen zu investieren, um jedem Kind den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen. Dazu gehörten unter anderem die Ausweitung von Beratungsprogrammen in der Gemeinschaft, die vollständige Umsetzung und Durchsetzung des Internationalen Kodex zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten sowie Investitionen in bezahlten Mutterschaftsurlaub und unterstützende Arbeitsplatzrichtlinien.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Mutter mit Kleinkind und Kinderwagen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Catherine Russell, Tedros Adhanom Ghebreyesus
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
UN-Kinderhilfswerk UNICEF, Weltgesundheitsorganisation WHO
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Genf
Worum geht es in einem Satz?
Unicef und die WHO fordern die Weltgemeinschaft auf, die Gesundheitssysteme zu stärken, damit Mütter und Neugeborene qualitativ hochwertige Stillunterstützung erhalten, da Stillen sowohl für die Gesundheit von Kindern als auch für Mütter zentrale Vorteile bietet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Aufforderung von UNICEF und WHO zur Stärkung der Gesundheitssysteme, um Müttern und Neugeborenen qualitativ hochwertige Unterstützung beim Stillen zu bieten
- Uneinheitlicher Fortschritt bei den Stillraten weltweit trotz gestiegener Stillraten
- Niedrige Abdeckung von Dienstleistungen zur Unterstützung des Stillens sowie inkonsistente Politikdurchsetzung
- Häufig unzureichende Qualität der Stillunterstützungsdienste, insbesondere in einkommensschwachen, fragilen und humanitären Kontexten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Forderungen von UNICEF und WHO reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Stärkung von Gesundheitssystemen zur Sicherstellung qualitativ hochwertiger Unterstützung beim Stillen für Mütter und Neugeborene
- Gesundheitsvorteile für Kinder durch Schutz vor schweren Krankheiten sowie Unterstützung von Immunität und kognitiver Entwicklung
- Gesundheitsvorteile für Mütter durch Senkung des Risikos für nichtübertragbare Krankheiten wie Brust- und Eierstockkrebs sowie Typ-2-Diabetes
- Bessere Versorgung in Ländern, die hinter globalen Zielen zurückliegen, insbesondere durch Ausbau und Verbesserung von Dienstleistungen zur Stillunterstützung
- Konsequente Umsetzung und Durchsetzung des Internationalen Kodex zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten
- Ausweitung von Stillberatungsprogrammen in der Gemeinschaft
- Höhere Inanspruchnahme und Wirksamkeit von sozialpolitischen Maßnahmen durch bezahlten Mutterschaftsurlaub und unterstützende Arbeitsplatzrichtlinien
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: UNICEF-Exekutivdirektorin Catherine Russell und WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus äußern sich in einer gemeinsamen Erklärung.
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