Wirtschaft: Rentenreform in Deutschland
Berlin () – Die Anhebung des frühestmöglichen Renteneintritts um ein Jahr auf 64 Jahre würde den Staat langfristig um mehr als 700 Millionen Euro pro Rentnerjahrgang entlasten. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervor, über die das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) berichtet.
Die Rentenkommission hatte empfohlen, das Mindestalter für eine Frührente mit Abschlägen von derzeit 63 auf 64 Jahre anzuheben. Durch die späteren Eintritte würde dem Arbeitsmarkt das Beschäftigungspotenzial von 31.000 Vollzeitarbeitskräften erhalten bleiben, so die Studie.
Für die betroffenen Versicherten hätte die Reform per saldo finanzielle Vorteile: Weil die Abschläge geringer ausfallen und das längere Arbeiten zusätzliche Rentenpunkte bringt, läge die monatliche Rente im Schnitt rund drei Prozent höher als bisher, heißt es in der Studie.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Aus dem bereitgestellten Text gehen als vollständige Personennamen nur folgende hervor: Bertelsmann-Stiftung.
Im Artikel selbst werden keine weiteren Personen namentlich genannt (u. a. wird nur „die Rentenkommission“ und das „Handelsblatt“ erwähnt, aber keine konkreten Personen).
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Bertelsmann-Stiftung, „Handelsblatt“, Rentenkommission
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Laut einer DIW-Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung würde die Anhebung des frühestmöglichen Renteneintritts für eine Frührente mit Abschlägen von 63 auf 64 Jahre den Staat langfristig um mehr als 700 Millionen Euro pro Rentnerjahrgang entlasten, während betroffene Versicherte im Schnitt eine rund drei Prozent höhere monatliche Rente erhalten und dem Arbeitsmarkt zusätzlich das Potenzial von 31.000 Vollzeitarbeitskräften erhalten bleibt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Empfehlung der Rentenkommission, das Mindestalter für eine Frührente mit Abschlägen von derzeit 63 auf 64 Jahre anzuheben
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Das geht nicht hervor, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die vorgeschlagene Reform reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Langfristige Entlastung des Staates von mehr als 700 Millionen Euro pro Rentnerjahrgang
- Besseres Beschäftigungspotenzial für den Arbeitsmarkt durch späteren Eintritt in die Frührente
- Durchschnittlich rund drei Prozent höhere monatliche Rente für betroffene Versicherte durch geringere Abschläge und zusätzliche Rentenpunkte
- Erhalt von 31.000 Vollzeitarbeitskräften Beschäftigungspotenzial im Arbeitsmarkt
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.
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