Wirtschaft in Frankfurt: Dax unter Druck
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Mittwoch nach einem freundlichen Start bis zum Mittag ins Minus gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.433 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen die Papiere von BASF und Deutscher Bank, am Tabellenende die Aktien von Vonovia, Rheinmetall und Zalando.
„Die derzeitige Situation kann als sehr wackelig bezeichnet werden und dem Dax hilft aktuell die fehlende Technologie-DNA“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Während die technologielastigen Aktienmärkte derzeit unter heftigen Verkaufsdruck kommen, suchen die Investoren verstärkt Aktien aus den herkömmlichen Wirtschaftsektoren.“
Hilfreich seien zudem die Quartalszahlen von den europäischen Finanzriesen Deutsche Bank, UBS und Standard Chartered, so Lipkow. „Die europäischen Geldhäuser können den positiven Trend aus den USA im Investmentbanking aufnehmen und ebenfalls gute Ergebnisse präsentieren.“ Die Stimmung bleibe angesichts einer Reihe an Großereignissen jedoch angespannt, so Lipkow. „Neben der US-Notenbanksitzung fallen auch die Quartalszahlen von unter anderem Meta Platforms und Microsoft in den Fokus.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1389 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8780 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 87,93 US-Dollar, das waren 4,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anzeigetafel in der Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
BASF, Deutscher Bank, Vonovia, Rheinmetall, Zalando, CMC Markets, Deutsche Bank, UBS, Standard Chartered, Meta Platforms, Microsoft, US-Notenbank, Frankfurter Börse
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum:Mittwoch (nach einem freundlichen Start bis zum Mittag); die genannten Zeitpunkte liegen gegen 12:30 Uhr (Dax) bzw. gegen 12 Uhr deutscher Zeit (Brent-Öl).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main (Frankfurter Börse)
Worum geht es in einem Satz?
Der DAX drehte am Mittwoch nach einem freundlichen Start bis zum Mittag ins Minus (rund 25.433 Punkte), wobei Investoren eher Technologie-meidende Werte aus klassischen Wirtschaftszweigen bevorzugten und die Quartalszahlen großer europäischer Finanzhäuser sowie die angespannten Großereignisse im Blick behielten, während der Euro leicht schwächer und der Ölpreis deutlich fester notierten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Freundlicher Start bis zum Mittag, danach ins Minus gedreht durch unter heftigen Verkaufsdruck kommende technologielastige Aktienmärkte
- Fehlende Technologie-DNA als belastender Faktor für den Dax
- Investoren suchen verstärkt Aktien aus den herkömmlichen Wirtschaftsektoren
- Quartalszahlen von Deutsche Bank, UBS und Standard Chartered im Fokus
- Angespanntes Sentiment wegen Großereignissen: US-Notenbanksitzung sowie Quartalszahlen u. a. von Meta Platforms und Microsoft
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- keine Reaktionen von Politik Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Dax fällt leicht ins Minus
- Technologiewerte geraten unter Verkaufsdruck
- Investoren verlagern sich verstärkt auf Aktien aus herkömmlichen Wirtschaftsektoren
- Stimmung bleibt angespannt wegen anstehender Großereignisse
- Wechselkurs bewegt sich leicht schwächer zugunsten des US-Dollars
- Ölpreis steigt deutlich um rund 4,6 Prozent
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Andreas Lipkow (Chef-Marktanalyst von CMC Markets) wird mit mehreren Kommentaren zur aktuellen Marktlage zitiert.

