Landesregierung warnt vor erhöhter Waldbrandgefahr in Nordrhein-Westfalen

Landesregierung warnt vor erhöhter Waldbrandgefahr in Nordrhein-Westfalen

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Waldbrandgefahr in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf () – Die Landesregierung hat vor einer erhöhten Waldbrandgefahr in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens gewarnt. Das teilten das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, das Innenministerium und das Umweltministerium gemeinsam am Dienstag mit.

Ab Mittwoch, 29. Juli, gilt landesweit die Waldbrandgefahrenstufe 3 (erhöhte Gefahr), in einigen Regionen wie dem Südwesten, am Niederrhein und im Südosten sogar Stufe 4 (hohe Gefahr).

Forstministerin Silke Gorißen (CDU) appellierte an die Bevölkerung, im Wald besondere Vorsicht walten zu lassen: Rauchen, Grillen und offenes Feuer seien streng verboten, Fahrzeuge sollten nur auf befestigten Flächen geparkt werden, um Brände durch heiße Katalysatoren zu vermeiden.

Zur Früherkennung setzt das Land am Niederrhein auf das Kamerasystem „Fire Watch“, das rund 62.000 Hektar Waldfläche überwachen und Rauchentwicklungen in bis zu 40 Kilometern Entfernung erkennen soll. Die Überwachungszentrale in Wesel ist ab Stufe 3 täglich besetzt.

Zudem wurde im Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde ein zweiter „FireFighter“ stationiert, ein geländegängiges Löschfahrzeug mit 10.000-Liter-Tank.

Innenminister Herbert Reul (CDU) erklärte, wer Rauch oder Feuer im Wald bemerke, müsse sofort die 112 wählen und Zufahrten freihalten. Umweltminister Oliver Krischer (Grüne) wies darauf hin, dass die Natur unter Trockenstress leide.

Der Graslandfeuerindex hat vielerorts bereits Stufe 3 erreicht.

Die anhaltende Trockenheit zeigt sichtbare Folgen: Vorzeitige Laubverfärbungen treten bei Birke, Rotbuche, Hainbuche, Kirsche, Linde und Ahorn auf, während Eiche, Esche und Nadelbäume bislang weniger betroffen sind. Die Witterung begünstigt zudem Schadorganismen wie Borkenkäfer und Hallimasch.

Das Land hat seit 2022 ein Waldbrandschutzkonzept umgesetzt.

Seitdem gibt es mehr gemeinsame Übungen von Forstämtern und Feuerwehren. Außerdem wurden Warnschilder aufgestellt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Waldweg (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Silke Gorißen, Herbert Reul, Oliver Krischer

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Innenministerium, Umweltministerium, Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Innenminister Herbert Reul (CDU), Forstministerin Silke Gorißen (CDU), Umweltminister Oliver Krischer (Grüne), Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde, Überwachungszentrale in Wesel, Forstämter, Feuerwehren

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum des Ereignisses:Dienstag (als Meldung/Ankündigung) und ab Mittwoch, 29. Juli gilt landesweit die Waldbrandgefahrenstufe 3.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Nordrhein-Westfalen (landesweit), Südwesten, Niederrhein, Südosten, Wesel, Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde, Rureifel-Jülicher Börde

Worum geht es in einem Satz?

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen warnt wegen erhöhter Waldbrandgefahr ab dem 29. Juli landesweit vor allem vor offener Feuer- und Rauchquellen, setzt auf Kamerasysteme zur Früherkennung und ruft bei Rauch oder Feuer sofort den Notruf 112 anzuwählen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Erhöhte Waldbrandgefahr in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens durch anhaltende Trockenheit mit bereits vielerorts erreichtem Graslandfeuerindex Stufe 3

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Landesregierung hat vor erhöhter Waldbrandgefahr gewarnt und Maßnahmen angekündigt
  • Innenminister Herbert Reul appellierte, bei Rauch oder Feuer sofort die 112 zu wählen und Zufahrten freizuhalten
  • Umweltminister Oliver Krischer machte auf die Belastung der Natur durch Trockenstress aufmerksam
  • Forstministerin Silke Gorißen richtete einen Appell an die Bevölkerung, im Wald besonders vorsichtig zu sein und offenes Feuer zu vermeiden

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • erhöhte Waldbrandgefahr in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens
  • landesweite Waldbrandgefahrenstufe 3 ab 29. Juli
  • in einzelnen Regionen Waldbrandgefahrenstufe 4
  • Einsatz von Kamerasystemen zur Früherkennung von Rauchentwicklungen
  • tägliche Besetzung der Überwachungszentrale in Wesel ab Waldbrandgefahrenstufe 3
  • Stationierung eines zusätzlichen geländegängigen Löschfahrzeugs im Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde
  • Verpflichtung zur sofortigen Alarmierung über 112 bei Rauch oder Feuer
  • Aufforderung, Zufahrten für Einsatzkräfte freizuhalten
  • sichtbarer Trockenstress in der Natur
  • vorzeitige Laubverfärbungen bei verschiedenen Baumarten
  • verstärkter Einfluss auf Schadorganismen wie Borkenkäfer und Hallimasch
  • Fortführung und Intensivierung von Waldbrandschutzmaßnahmen durch gemeinsame Übungen von Forstämtern und Feuerwehren
  • Aufstellung von Warnschildern

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Forstministerin Silke Gorißen appellierte an die Bevölkerung, im Wald besondere Vorsicht walten zu lassen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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