CDU-Wirtschaftsrat kritisiert Brüsseler ETS-Pläne und Klingbeil

Wirtschaftspolitik: EU-ETS-Reform und Finanzierung

Berlin () – Der CDU-Wirtschaftsrat kritisiert die Pläne der EU-Kommission für eine Überarbeitung des Treibhausgashandelssystems ETS scharf. Die Einnahmen aus dem Emissionshandel müssten konsequent dorthin zurückfließen, wo die Transformation finanziert werde: in die Unternehmen, sagte die Präsidentin des Wirtschaftsrates, Astrid Hamker, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Dass Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) die Einnahmen aus dem ETS nun zunehmend zum Stopfen von Haushaltslöchern verwende, was einer Zweckentfremdung der Mittel entsprechen würde, lehne der Wirtschaftsrat entschieden ab, ergänzte sie.

Brüssel will seine Reform des Emission Trading System (ETS) am Freitag öffentlich vorstellen. Die Pläne sehen offenbar unter anderem auch eine freiere Verwendung der ETS-Einnahmen vor. Das Bundeskabinett wiederum hatte kürzlich beschlossen, Geld aus dem CO2-Handel nicht wie bisher üblich komplett dem „Klima- und Transformationsfonds“ (KTF) zuzuführen, sondern teilweise zur Finanzierung des Kernhaushalts einzusetzen.

„Wer Betriebe mit steigenden CO2-Kosten belastet, sollte ihnen die daraus erzielten Einnahmen auch für Investitionen in klimaneutrale Produktionsverfahren und innovative Technologien zur Verfügung stellen“, sagte Hamker. Nur so stärke der Emissionshandel gleichermaßen Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Haus des Wirtschaftsrates (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

CDU-Wirtschaftsrat kritisiert Brüsseler ETS-Pläne und Klingbeil

News - Politik - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Astrid Hamker, Lars Klingbeil

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU-Wirtschaftsrat, EU-Kommission, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, SPD, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Brüssel, Emission Trading System (ETS), Bundeskabinett, Klima- und Transformationsfonds (KTF), Astrid Hamker

Wann ist das Ereignis passiert?

Der Zeitraum bzw. das Datum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand:

  • Freitag (Brüssel stellt die Reform des ETS am Freitag öffentlich vor)
  • „kürzlich“ (das Bundeskabinett hatte kürzlich beschlossen, ETS-Gelder teilweise zur Finanzierung des Kernhaushalts einzusetzen)

Kein konkretes Datum (z. B. „am 16.07.2026“) genannt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Brüssel, Deutschland (Bundeskabinett/Bundesregierung)

Worum geht es in einem Satz?

Der CDU-Wirtschaftsrat kritisiert die geplante EU-ETS-Reform scharf und fordert, dass die Einnahmen aus dem Emissionshandel konsequent in die von der Transformation betroffenen Unternehmen fließen, statt – wie von der Bundesregierung teils geplant – zur Finanzierung von Haushaltslöchern verwendet zu werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Überarbeitung des Emissionshandelssystems ETS durch die EU-Kommission und dabei offenbar geplante freiere Verwendung der ETS-Einnahmen
  • Beschluss des Bundeskabinetts, Geld aus dem CO2-Handel teilweise statt wie bisher vollständig dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) zur Finanzierung des Kernhaushalts einzusetzen
  • Kritik an der zunehmenden Verwendung von ETS-Einnahmen durch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zum Stopfen von Haushaltslöchern als Zweckentfremdung der Mittel

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Der CDU-Wirtschaftsrat kritisiert die EU-Pläne zur ETS-Überarbeitung scharf
  • Es wird beanstandet, dass ETS-Einnahmen nicht konsequent zur Unternehmens- und Transformationsfinanzierung zurückfließen sollen
  • Bundesfinanzminister Lars Klingbeil wird vorgeworfen, ETS-Einnahmen zunehmend zum Stopfen von Haushaltslöchern zu verwenden
  • Das Bundeskabinett hat kürzlich beschlossen, ETS-Gelder teilweise zur Finanzierung des Kernhaushalts einzusetzen statt vollständig wie bisher dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) zuzuführen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zweckentfremdete Verwendung der ETS-Einnahmen wird abgelehnt
  • Einnahmen aus dem Emissionshandel sollen in die Finanzierung der Transformation zurückfließen
  • Stärkere Investitionen in klimaneutrale Produktionsverfahren und innovative Technologien
  • Zielkonflikt zwischen CO2-Kosten für Unternehmen und Wettbewerbsfähigkeit soll vermieden werden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Astrid Hamker (Präsidentin des Wirtschaftsrates) wird mit mehreren Zitaten im Artikel wiedergegeben.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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