Syrer-Rückkehr nach Damaskus: Gesellschaft & Bildung
Damaskus () – Der frühere deutsche Botschafter in Syrien und heutige Leiter des Deutschen Orient-Instituts, Andreas Reinicke, geht von einer freiwilligen Rückkehr vieler Syrer in ihr Heimatland aus.
Wenn die wirtschaftlichen Voraussetzungen stimmen, werde sich die Frage der Abschiebungen zum Teil von selbst lösen, sagte Reinicke der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe). Viele wollten freiwillig zurückgehen. Eine signifikante Rückkehr der Syrer, die in Deutschland leben, könnte die Entwicklung Syriens zu einem modernen Land vorantreiben.
Der Ex-Diplomat war kürzlich in Damaskus. Er sagte, wenn alles gut gehe, wolle eine deutsch-syrische Privatinitiative im Frühjahr 2027 eine deutsche Schule eröffnen, auch wenn zunächst nicht alle Klassen dort unterrichtet werden könnten. Eine deutsche Schule in Damaskus wäre ein praktischer Beitrag zur Rückkehr: Denn viele Syrer in Deutschland, die eigentlich zurückgehen wollen, täten das nicht, weil es dort keine adäquate deutsche Schule für ihre Kinder gebe.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Syrer in Deutschland feiern den Sturz von Assad in Syrien (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Reinicke
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Orient-Institut, dts Nachrichtenagentur, Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis (laut Text: die Aussage in der „Rheinischen Post“ als Freitagsausgabe sowie Reinickes kurzer Besuch in Damaskus und die geplante Eröffnung im Frühjahr 2027) hat folgende Datums-/Zeitraulangaben:
- Freitagsausgabe der „Rheinischen Post“: Nicht genannt (nur „Freitagsausgabe“; kein konkretes Datum)
- Besuch in Damaskus: „kürzlich“ (Zeitraum nicht konkret angegeben)
- Eröffnung der deutschen Schule: Frühjahr 2027
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Damaskus, Syrien
Worum geht es in einem Satz?
Andreas Reinicke (Deutsches Orient-Institut) erwartet bei passenden wirtschaftlichen Bedingungen eine freiwillige Rückkehr vieler Syrer und hält insbesondere eine geplante deutsch-syrische Schule in Damaskus für einen praktischen Anstoß, damit Rückkehrwillige ihre Kinder besser unterbringen können.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Die wirtschaftlichen Voraussetzungen in Syrien müssen stimmen, sodass viele Syrer freiwillig in ihr Heimatland zurückkehren.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine konkrete Beschreibung, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf diese Aussagen oder die erwartete Rückkehr reagiert haben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zunahme der freiwilligen Rückkehr vieler Syrer nach Syrien
- Entspannung oder teilweise Selbstlösung der Abschiebungsfrage durch verbesserte wirtschaftliche Voraussetzungen
- Weiterentwicklung Syriens zu einem modernen Land
- Eröffnung einer deutsch-syrischen privaten Schule in Damaskus im Frühjahr 2027
- Verbesserung der Rückkehrbedingungen für Familien wegen fehlender adäquater deutscher Schulen in Syrien
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Andreas Reinicke wird mit einer Stellungnahme zitiert („sagte Reinicke der ‚Rheinischen Post‘“ und äußerte außerdem, was die Privatinitiative plant).
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