Preise für Straßen- und Brückenbau in NRW deutlich gestiegen

Wirtschaftliche Entwicklung in NRW
Nordrhein-Westfalen () – Die Preise für den Straßen- und Brückenbau in Nordrhein-Westfalen sind in den letzten fünf Jahren gestiegen. Zwischen Mai 2021 und Mai 2026 haben sich die Kosten im Straßenbau um 56,6 Prozent und im Brückenbau um 36,7 Prozent erhöht, teilte der Landesbetrieb IT NRW am Mittwoch mit.

Den stärksten Preisanstieg zwischen Mai 2021 und Mai 2026 gab es demnach im Straßenbau für den Bau von Verkehrswegen: Oberbauschichten mit hydraulischen Bindemitteln wurden in diesem Zeitraum um 74,8 Prozent teurer; Oberbauschichten ohne Bindemittel oder aus Asphalt verteuerten sich jeweils um 63,1 Prozent.

Oberbauschichten ohne Bindemittel bestehen aus Gesteinskörnungen wie etwa Schotter, Splitt oder Kies und werden beispielsweise als Frostschutz oder zur Entwässerung eingesetzt.

Oberbauschichten mit hydraulischen Bindemitteln, wie etwa Zement oder Kalk, kommen als lastverteilende Schichten zum Einsatz, um die Tragfähigkeit von Verkehrsflächen zu erhöhen.

Unterdurchschnittlich stiegen laut IT NRW die Preise im Straßenbau für Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie Mauerarbeiten mit jeweils 23,8 Prozent.

Für Brücken im Straßenbau stiegen die Preise für den Verkehrswegebau überdurchschnittlich, hieß es weiter. Oberbauschichten ohne Bindemittel verteuerten sich hier zwischen Mai 2021 und Mai 2026 um 71,8 Prozent; gefolgt von Oberbauschichten aus Asphalt mit 56,3 Prozent.

Abdichtungsarbeiten und Entwässerungskanalarbeiten wurden im gleichen Zeitraum um jeweils 47,2 Prozent teurer. Den geringsten Preisanstieg gab es bei Mauerarbeiten mit 24,6 Prozent.

Die Preisanstiege im Straßen- und Brückenbau stehen vor allem in Verbindung mit steigenden Materialkosten.

Der Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte bildet die Preisentwicklung für Deutschland ab: Bitumen aus Erdöl, das im Straßenbau als Bindemittel eingesetzt wird, war im Mai 2026 um 56,3 Prozent teurer als im Mai 2021. Die Erzeugerpreise für Asphaltmischgut aus natürlichen und/oder industriell hergestellten Gesteinskörnungen und Bitumen stiegen im gleichen Zeitraum um 52,7 Prozent.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Komplexe Straßenkreuzung (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Preise für Straßen- und Brückenbau in NRW deutlich gestiegen

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Keine Personen (nur Institutionen/Behörden: Landesbetrieb IT NRW, dts Nachrichtenagentur)

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Nordrhein-Westfalen, dts Nachrichtenagentur, Landesbetrieb IT NRW, IT NRW, Deutschland, Erzeugerpreisindex

Wann ist das Ereignis passiert?

Der Zeitraum, in dem das Ereignis stattfand: „in den letzten fünf Jahren“, konkret zwischen Mai 2021 und Mai 2026.

(Die Meldung/Einordnung erfolgte zudem am Mittwoch; ein konkretes Datum ist nicht genannt.)

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Nordrhein-Westfalen

Worum geht es in einem Satz?

In Nordrhein-Westfalen sind die Kosten für Straßen- und Brückenbau zwischen Mai 2021 und Mai 2026 deutlich gestiegen – im Straßenbau um 56,6% und bei Brücken um 36,7% – vor allem wegen höherer Materialkosten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

steigende Materialkosten insbesondere Bitumen und Asphaltmischgut

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Höhere Baukosten für Straßenbau und Brückenbau in Nordrhein-Westfalen
  • Zunehmender Preisdruck bei Leistungen wie Oberbauschichten sowie Abdichtungs- und Entwässerungskanalarbeiten
  • Betroffenheit besonders bei Bereichen mit besonders starkem Kostenanstieg wie Oberbauschichten mit hydraulischen Bindemitteln und Oberbauschichten ohne Bindemittel
  • Potenzieller Anstieg der Gesamtkosten laufender und geplanter Infrastrukturprojekte
  • Mögliche Priorisierung oder Verzögerung von Projekten aufgrund gestiegener Ausgaben für Material und Bauleistungen
  • Erhöhter finanzieller Aufwand bei Auftragnehmern und öffentlichen Auftraggebern durch teurere Baustoffe und Baukomponenten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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